Pornographie aus der Sicht einer Porno-Produzentin - Pornos und unsere heutige Gesellschaft

Jenny

Die Stimme von Erotikforum.fm
Weiblich Österreich, Wien Dieser Benutzer hat 7 Checks Premium-Mitglied
Registriert
10.3.2023
Beiträge
53
Reaktionen
3.849
Punkte
221
Checks
7
Hallo ihr Lieben :herzen:

Der neue Podcast ist online. Diesmal das Interview mit Pornoproduzentin Adrineh von Arthouse Vienna. Ihr durchaus kritischer Blick auf die Branche als Gesamtes und ihre Sicht auf Porno als Kunst und Ausdrucksform waren sehr spannend und interessant.


Viel Freude beim Zuhören!

Alle Folgen hörst du auf www.erotikforum.fm, Spotify, Apple Podcasts oder deiner bevorzugten Podcast-Plattform.

Liebe Grüße,
eure Jenny:herzen:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
eine hervorrgende folge - die für mich bisher mit abstand beste, auch hinsichtlich damit verbundener gesellschaftskritik.
 
eine hervorrgende folge - die für mich bisher mit abstand beste, auch hinsichtlich damit verbundener gesellschaftskritik.
Ich finde auch, dass Adrineh sehr spannende Fragen aufwirft. Die Folge ist vielleicht keine "leichte Kost", aber sicher wert darüber zu diskutieren.

Was mir besonders in Erinnerung geblieben ist, ist die Aussagen dass wir uns teilweise seit ca. 20 Jahren als Gesellschaft zurückbewegen. Ich bin auch schon lange der Ansicht, dass wir ausgerechnet zur Jahrtausendwende in vielen Bereichen (z.B. persönliche Freiheit) einen (hoffentlich nur vorläufigen) Zenit erreicht hatten.

btw: Mit folgendem Link lässt ich die Folge überall im EF einbinden:

https://www.erotikforum.fm/pornographie-aus-der-sicht-einer-porno-produzentin-pornos-und-unsere-heutige-gesellschaft_655b95d700ffe8c0230a5ccf

Das geht natürlich auch mit allen anderen Folgen: Einfach die Folge auf Erotikforum.fm - Offen.Ehrlich.Intim - Der Podcast mit Jenny aufrufen, URL aus der Adressleiste kopieren und in einen Beitrag einfügen (ähnlich wie mit Youtube-Videos).
 
Was mir besonders in Erinnerung geblieben ist, ist die Aussagen dass wir uns teilweise seit ca. 20 Jahren als Gesellschaft zurückbewegen. Ich bin auch schon lange der Ansicht, dass wir ausgerechnet zur Jahrtausendwende in vielen Bereichen (z.B. persönliche Freiheit) einen (hoffentlich nur vorläufigen) Zenit erreicht hatten.

was du diesbezüglich bei mir für ein scheunentor einrennst weißt eh selber. aber: no politics!

auch das schiele-beispiel ist ausgesprochen gut. jetzt ohne aus dem eine lanze für pädophilie brechen zu wollen, nicht im geringsten! aber wir müssen uns einfach mehr hinterfragen und das, was uns eigentlich unser wertesystem diktiert - und das, was wir für richtig (eh okay) oder falsch halten.

"ich kann nicht mit der gesundheit von menschen spielen!"

von einer pornoproduzentin, wirklich so gemeint. und wo steht diesbezüglich der rest unserer ehrenwerten gesellschaft, der "über solche" die nase rümpft?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Als Kontrast wäre es natürlich spannend ein ähnliches Gespräch mit eine*m Produzent*In einer der 'Mainstream-Firmen' zu hören.
Die Gesprächspartnerin scheint sich ja über ihr Business tatsächlich Gedanken zu machen.
Da habe ich bei den Mainstream-Trash-Produktionen so meine Zweifel...(Stichwort: 'Warum liegt hier Stroh?')...
 
Hallo ihr Lieben :herzen:

Der neue Podcast ist online. Diesmal das Interview mit Pornoproduzentin Adrineh von Arthouse Vienna. Ihr durchaus kritischer Blick auf die Branche als Gesamtes und ihre Sicht auf Porno als Kunst und Ausdrucksform waren sehr spannend und interessant.


Viel Freude beim Zuhören!

Alle Folgen hörst du auf www.erotikforum.fm, Spotify, Apple Podcasts oder deiner bevorzugten Podcast-Plattform.

Liebe Grüße,
eure Jenny:herzen:
Liebe @Jenny,

ich kann mich dem Lob der anderen hier nur anschließen. Mit Abstand die beste Folge des Podcasts. ;)

Danke für euer Engagement und diese Leidenschaft, das Thema "Erotik" auf so vielfältige und niveauvolle Weise zu beleuchten! :)
LG
Marina
 
Vom Gesamteindruck her die bis dato beste Folge ...

Gesprächsführung von Struktur, Ablauf, Verständlichkeit und auch Geschwindigkeit her Ausgezeichnet ..

Mit der Gesprächspartnerin Adrineh von Arthouse Vienna ist euch ein Glücksgriff gelungen - das was ich für Jenny hinsichtlich der Gesprächsführung bemerkt hatte gilt vollinhaltlich auch für Sie, und inhaltlich habe ich selten etwas derart Reflektiertes gehört - die Dame war mir bis dato unbekannt, ich werde Sie wohl etwas recherchieren - echt Interessant!

Mit der Folge habt ihr aus meiner Sicht eine Vielzahl an entsprechenden Beiträgen aus Radio und Fernsehen in den Schatten gestellt!

Ein wertvoller Beitrag - Respekt!

LG Bär
 
Danke für das schöne Feedback. Hier kommt auch nochmal ein 2. Teil raus, der beleuchtet, wie Adrineh von der Opernsängerin zur Pornoproduzentin geworden ist. :herzen:
 
Danke für das schöne Feedback. Hier kommt auch nochmal ein 2. Teil raus, der beleuchtet, wie Adrineh von der Opernsängerin zur Pornoproduzentin geworden ist. :herzen:
Gerne ... das ist Anerkennung ...
Du (und die Sache) haben einen recht rasanten und außerordentlich positiven Entwicklungsprozess durchlaufen :up:

LG Bär
 
Wahnsinnig spannend. :D

Ein echter Genuss, wenn man einer so angenehmen Stimme zuhören darf und diese auch noch so reflektierte Worte von sich gibt. :up:

KI? Nein, Danke. Bitte nicht, wenn es um Kultur gehen soll. (Meine das jetzt ganz allgemein.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Als Kontrast wäre es natürlich spannend ein ähnliches Gespräch mit eine*m Produzent*In einer der 'Mainstream-Firmen' zu hören.
Die Gesprächspartnerin scheint sich ja über ihr Business tatsächlich Gedanken zu machen.
Da habe ich bei den Mainstream-Trash-Produktionen so meine Zweifel...(Stichwort: 'Warum liegt hier Stroh?')...
Das ist in der Tat sogar eine interessante Geschichte:

"Das mag man jetzt vielleicht nicht glauben, aber eigentlich stehe ich für ganz andere Filme. Mit Handlung." Das erzählt uns der Mann, dem das deutsche Internet seine vielleicht berühmteste Redensart zu verdanken hat.



Es war eine Improvisation weil der Darsteller mit Sturmhaube kam, der Regisseur dachte sich dann "wenn schon Trash dann richtig"

Und auch:

Für Nils Molitor steht die Szene deshalb fast schon symbolisch für den Anfang vom Ende des deutschen Pornofilms. "Das hat alles keine Wertigkeit heute mit diesen…diesen Mickey Mouse-Kameras. Früher hattest du einen Tonmann, hast ganze Straßenzüge ausgeleuchtet…das hat mir Spaß gemacht!"

Das Interview ist durchaus lesenswert :)
 
was du diesbezüglich bei mir für ein scheunentor einrennst weißt eh selber. aber: no politics!

auch das schiele-beispiel ist ausgesprochen gut. jetzt ohne aus dem eine lanze für pädophilie brechen zu wollen, nicht im geringsten! aber wir müssen uns einfach mehr hinterfragen und das, was uns eigentlich unser wertesystem diktiert - und das, was wir für richtig (eh okay) oder falsch halten.

"ich kann nicht mit der gesundheit von menschen spielen!"

von einer pornoproduzentin, wirklich so gemeint. und wo steht diesbezüglich der rest unserer ehrenwerten gesellschaft, der "über solche" die nase rümpft?
No Politics? Sexualität ist durch und durch politisch und Pornographie sowieso.
 
Wie wohltuend, dieser unaufgeregte und kluge Zugang zu einer Thematik, die über Generationen von Angst und Verunsicherung, von Dumm- und Verlogenheit geprägt war. Das schlechte Gewissen ist noch nicht vollends besiegt, wenn ich wieder einmal die Lust verspüre zu "sündigen", doch die "Schönheit der Sünden", die ich heute genieße, wiegt so viel schwerer, als der ranzige Mief der Moral.
 
Zurück
Oben