Plötzlich masochistische Ader entdeckt?

Mitglied #399663

Power Mitglied
Paar (Mann+Frau) Hetero Österreich, Vorarlberg (6923)
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Hab mal - aus Neugierde - eine Frage an die devoten/passiven unter euch:
Wir lieben und leben seit ca. 6 Jahren eine spielerische dom/sub Beziehung auf sexueller Ebene. Ich habe meine Neigung als dominanter Part schon in meiner Jugend gespürt, zwar länger verdrängt, dann aber doch langsam entwickelt und ausgelebt. Sie ist passiv devot und macht offen und neugierig alles mit, zum Teil auch extreme Spielarten, zu denen viel Vertrauen und eine hohe Leidensbereitschaft gehört. Sie ist zwar sehr passiv und bringt von sich aus weder Ideen noch Initiative ein - was uns aber in unserem Setting sehr gut passt. Allerdings reden wir offen über das Thema. Dabei haben wir mal darüber gesprochen, ob sie schon früher (Jugend, frühere Beziehungen) schon einmal ihre masochistische Ader bemerkt hat, ihr Schmerz in einem anderen Zusammenhang irgendwie gefiel oder sie Phantasien hatte ausgeliefert, präsentiert oder benutzt zu werden (sind alles Phantasien oder Spiel, die sie kicken).
Sie meinte, dass sie vor wir anfingen damit zu experimentieren noch nie etwas in die Richtung verspürt oder probiert hatte. Auch gar nicht daran gedacht oder bei entsprechenden Szenen in zB Filmen besonders erregt gewesen sei. Auch beim Stechen ihrer Tattoos sei Schmerz kein Beweggrund gewesen. Die Neigung habe sie erst im tun bemerkt und entwickelt.

Wie war das bei euch? Gibt es Leute, die auch - quasi als Spätzünder - erst so um die 25-30 zu dem Thema kamen oder hat es eher spürbar in euch geschlummert (wie bei mir)?
 
Also ich hab mit etwa 20 einen Namen für das entdeckt was ich im Prinzip schon seit der Volksschule in mir gespürt hab. Damals natürlich noch ohne den sexuellen Teil davon, aber sich dabei gut zu fühlen gewissen Personen gegenüber devot zu sein war damals schon in ersten Ansätzen da und wurde mit der Zeit ausgeprägter.
 
Ja ich hatte das auch schon mit dem Beginn der Pubertät, aber eben von der anderen Seite. Hab mir vorgestellt was ich mit Schulkameradinnen alles anstellen könnte... damals noch harmlose Sachen... drum kann ich mir selber fast nicht vorstellen, dass man diese Neigung hat, es aber nie gespürt oder geahnt hat
 
Ich bin klassischer Spätzünder, oder sollte ich besser sagen, Verdränger? Ich weiß es nicht. Ich kann mich offenbar perfekt selber betrügen, denn reflektierend habe ich eine devote Neigung bei mir schon immer gespürt. Mir fehlte allerdings bis vor einiger Zeit, der Mut, mir das einzugestehen und meine Neigung zu akzeptieren. Seit dieser Schritt geschafft ist, fühle ich mich innerlich gelöst und freier...
 
Hallo! Gratuliere, du hast da ja eine ganz liebe kleine Sau! Was für ein Glück! Vielleicht kannst du sie in einem kleinen Waldstück auf einen abgeschnittenen Stumpf eines Strauches/einer Birke etc. pfählen. Richte das Ding mit einem geeigneten Werkzeug zu wie einen Penis und stülpe ein Kondom darüber. Sieh zu, daß das Ganze nicht zu tief unten ist. Sie sollte doch eher auf den Zehenspitzen stehen müssen. Zusätzlich kannst du noch ihre Brüste abschnüren und an heruntergebogene Äste binden, die du dann loslässt. Zum Abschluss ein schöner Analverkehr... Wenn ihr Kontakt aufnehmt, bin ich froh, wenn ihr Spaß habt sowieso... Alles Geile!
 
Also ehrlich gesagt war ich am Anfang unserer Beziehung der Dom und meine Frau die kleine Sklavin...nach einige Jahren vertauschten wir die Rollen...und Wow...das schlug bei uns beiden so richtig ein...wir stehen jetzt nicht unbedingt auf richtige harte SM Spiele...außer Ohrfeigen oder ein paar Hiebe auf Hintern...dafür so richtig auf verbales demütigen, erniedrigen und dienen...ihr gefällt die Rolle als Herrin...und ich als ihre Sissy Zofe...der Gedanke allein..macht mich schon sehr geil...aber so vor 10 Jahren...da konnte ich mit sowas absolut nicht vorstellen...anscheinend hat das in mir so dahin geschlummert...und ich bin froh...das wir diesen Schritt gemacht haben...wünsche euch noch alles geile bei euren Spielen...
 
Denke, dass die Rollen sich bei vielen entwickeln. Kenne auch ein Paar wo er dachte dom sei Aufgabe des Mannes und jetzt ist er glücklich als keuscher Lecksklave und Objekt zum abmelken.
 
Genau so war es bei uns...wir sprachen eigentlich nie so richtig über unser Vorlieben...und als wir auf devote/dominante Spiele kamen...war ich als Mann sofort der Dom...aber ich hab damals auch nichts von meiner devoten Seite gewusst ...dafür genießen wir es jetzt umso mehr...
 
Ich kann mich wohl auch in die Reihe der Spätzünder einreihen. Ich habe meine devote und masochistische Ader erst jetzt mit knapp über 30 annehmen können.

Bis zu einem gewissen Grad denke ich auch, dass diese Seite schon immer in mir geschlummert hat und nur jemanden gebraucht hat, der ihr Leben einhaucht...

Ich hatte immer ein erfülltes Sexualleben und tollen Sex mit meinen Sexualpartnern, aber das Gefühl als würde mir etwas fehlen, war immer bis zu einem gewissen Grad da... Daher fühle ich mich jetzt umso mehr angekommen.

Wirklich Phantasien darüber, dass mir Schmerzen zugefügt werden oder ich mich jemandem unterwerfe, hatte ich früher eigentlich nicht. Aber mit der Zeit sind die Gedanken in diese Richtung immer stärker geworden. Das anzunehmen und den Mut zu finden mich dem Hinzugeben, hat mich etwas Überwindung gekostet. Es wurde dann etwas experimentiert, aber meinen bisherigen Partnern fehlte immer natürlicher Sadismus und Dominanz, sodass dies nicht wirklich die Erfüllung war für mich und die Ausflüge in diese Welt sehr seicht.

Das ist jetzt anders. :)
Justine
 
Um 16 Lbsj. herum...das erste mal durch Zufall bemerkt...das der reine Akt der biologischen Verpaarung - gemäss
Lehrbuch und gängiger gesellschaftlicher Meinung - mehr Pflicht als Kür war. Bis heute ne lange Reise...und oft nicht schön. Bis zum Selbstverständniss des heutigen Tages - anstrengend. Ablehnung...Beleidigung...Beschimpfung...Verstoßen werden...war alles dabei. Auch die Zeiten...in denen ich mich "krank und unnormal, bis schuldbeladen" gefühlt habe. Ist seid gut 8 Jahren vorbei. Bin ...was das angeht..bei mir angekommen. Auch wenn ich es Face to Face kaum mehr gelebt bekomme.

Wie benannte User Qued27 mich so schön...einen Schweine-igel :rofl: ... ja...passt. Passt und gehört zu mir..bin ich. Lieber wissen was man ist...auch wenn es kaum gelebt werden kann - als etwas voll zu leben...bei dem man nicht weis, warum es sich nicht richtig anfühlt..
 
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