Paare welche gemeinsam Klettern....

Mitglied #392092

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Gibt da so Potcasts welche sich damit beschäftigten:

Vertrauen und gute Kommunikation sind essentiell beim Klettern - und genauso in der Liebe. Ist es also so, dass Paare, die gemeinsam klettern, auch bessere Beziehungen führen? Und kann man beim Klettern sehen, wie es um die eigene Beziehung bestellt ist?

Klettertrainerin und Beziehungscoach Aletta Bunge (aletta-bunge.com) sowie fünf Kletterpaare sprechen über Beziehungsmuster, Konflikte, gegenseitige Unterstützung und bereichernde Momente.


Was ist hier die Meinung dazu?

 
ja kann ich mir vorstellen....
hochseilgarten ist ja auch ähnlich....
ich war zb mit meinen mitarbeitern zusammen mal in so einem hochseilgarten..... das war sehr interessant... zumal erst eine mitarbeiterin an ihre grenzen kam und wir sie dann motivieren konten dass sie noch selber wieder heil nach unten kam.... und mir ging auch dann die kraft aus als ich irgendwo zwischen drin war... die motivation der anderen war für mich als chef dann auch gut.....
 
Also der erste Porno von Louis Trenker hieß " Geil am Seil ", war toll, die Fortsetzung " Mit dem Schwanz nach vorn am Matterhorn " war nix.
 
Ich denke schon das man sieht wie gut eine Beziehung harmoniert wenn beide klettern. Paarseischaften bei denen er oder sie während dem Klettern rumzanken streiten sich im Leben auch wegen jeder Kleinigkeit. Zumindest konnte ich das beobachten.
 
Gibt da so Potcasts welche sich damit beschäftigten:

Vertrauen und gute Kommunikation sind essentiell beim Klettern - und genauso in der Liebe. Ist es also so, dass Paare, die gemeinsam klettern, auch bessere Beziehungen führen? Und kann man beim Klettern sehen, wie es um die eigene Beziehung bestellt ist?
Vertrauen in den Anderen brauch ich beim Autofahren oder Leiter halten auch.
Paare, die gemeinsam etwas unternehmen, führen möglicherweise (in statistischen Schnitt) harmonischere Beziehungen.
Ob es sich dabei um Klettern, Gummistiefel-Weitwurf oder Theaterbesuche handelt, ist vermutlich wurscht.
 
Vertrauen in den Anderen brauch ich beim Autofahren oder Leiter halten auch.
Paare, die gemeinsam etwas unternehmen, führen möglicherweise (in statistischen Schnitt) harmonischere Beziehungen.
Ob es sich dabei um Klettern, Gummistiefel-Weitwurf oder Theaterbesuche handelt, ist vermutlich wurscht.

Ich hätts eigentlich genauso gesehn. Wenns da gemeinsame interessen gibt wird das schon gut für die beziehung sein.
Was halt bei der kletterei vielleicht noch dazu kommt ist, dass das für viele eine art lifestyle für sich ist. Wenn da zwei in diese schiene kippen kann ichs mir schon vorstellen, dass die im einklang schwingen. Ob das dann die beziehung grundsätzlich verbessert - wer weiß :D
 
Wir klettern bisher gemeinsam nur in der Kletterhalle ohne gegenseitige Sicherung.
Ich selbst bin bisher ausschließlich Free-Solo geklettert und noch niemals mit jemandem eine Seilschaft eingegangen. Unser Plan ist tatsächlich, dass wir über kurz oder lang leichtere Routen gemeinsam gehen. So gesehen habe ich hier keinen Vergleich.
Aber was die Anvertrauung des eigenen Lebens in die Hände eines anderen angeht, konnte ich beruflich viele Erfahrungen machen. Gerade in dem Segment Anlagenbau in dem ich beschäftigt war, mussten wir sehr oft die eigene Sicherheit dem Kollegen anvertrauen. Im Vergleich mit Firmen in denen dies nicht der Fall war, weil der Job solche Gefahren einfach nicht beinhaltete, gab es weniger Streitereien und eine viel offenere, direktere und ehrlichere Kommunikation.
Außerdem wäre es keinem Kollegen jemals eingefallen, den anderen mit politischen oder religiösen Überzeugungen zuzulabern.
Wenn man verschiedener Meinung war wurde, wenn es den Job betraf immer nach einem Konsens gesucht, oder das Thema in den Unterhaltungen einfach ausgespart. Ich habe dort mit religiösen Fundis, politisch schwer rechtslastigen Mitarbeitern und dergleichen so gut wie immer bestens und vertrauensvoll zusammengearbeitet.
Am Ende gab es immerwieder Situationen, in denen einer von Beiden sich in der Gefahr befand, während er darauf vertrauen musste, dass der sich in Sicherheit befindliche auf einen acht gab, ihn warnte, oder im Notfall rettete.

Aufgrund der hohen Temperaturen oder der großen Anstrengungen welche die Tätigkeit mit sich brachte, wechselte man sich ständig ab und musste darauf vertrauen können, dass der Andere immer bei der Sache war.
Während ich heute immerwieder auf Leitern rumstehe und auf die Mithilfe meiner Kollegen warte, weil sie gerade am Scheißhaus sind oder sich mit ihrem Smartphone beschäftigen, wäre das Telefon damals ungefragt einen gewaltsamen Tod gestorben.

So gesehen war diese Kollegialität vergleichbar mit einer Seilschaft und ich denke, dass dies auch in Beziehungen zueinander etwas ändert.
Es mag schon sein, dass man das auch mit Gummistiefelweitwurf oder anderen gemeinsamen Aktivitäten schaffen kann.
Aus meiner eigenen Erfahrung in echten Grenzgängen und gefährlichen Situationen heraus denke ich allerdings, dass dabei eine für andere schwer nachvollziehbare "Qualität" des Vertrauens und der Bindung entsteht.

Vielleicht wäre es auch noch vergleichbar mit Menschen die anderen erklâren eine offene Beziehung müsse über Kurz oder lang aus Prinzip schief gehen, während jene die derart großes Grundvertrauen in ihren Partner haben, die Beziehung als sehr stabil und das Vertrauensverhältnis als sehr besonders sehen.
 
Ganz allgemein wird der Zusammenhalt eines Paares gestärkt, wenn sie sich gemeinsam einer sinnvollen Herausforderung stellen und sie bewältigen.
 
War trotz Höhenangst vor ein paar Tagen mit einem Freund am Klettersteig...es war mein 1. Mal und ich hatte überhaupt keine Angst, fand es total schön und ich fühlte mich mit meiner Begleitung sehr sicher. Wir sind kein Paar, wir sind spezielle Freunde 😄.
 
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