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Diese Strafbestimmung ist schon gar nicht einschlägig! Da geht's um Zusammenrottung zum Zweck der sexuellen Belästigung (Bsp. "Kölner Silvesternacht"). Bei sexueller Belästigung muss es zunächst einmal ein eindeutiges Verbrechensopfer geben (und den Vorsatz, dieses Opfer zu belästigen).Hier ein anderer Absatz
(2a) Wer wissentlich an einer Zusammenkunft mehrerer Menschen teilnimmt, die darauf abzielt, dass eine sexuelle Belästigung nach Abs. 1 Z 1 oder Abs. 1a begangen werde, ist, wenn es zu einer solchen Tat gekommen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu 720 Tagessätzen zu bestrafen.
Öffentlich : ab 10 Personen...
Entscheidungen des OGH zu § 218 StGB - Seite 1 - JUSLINE Österreich
Ihr liegt vollkommen richtig! Wenn sich Leute nachts zum Budern und Wichsen an einsamen Orten in der Lobau treffen (und dabei alle freiwillig dabei sind), dann kommen sie mit dem StGB nicht in Berührung, auch nicht mit dem § 218.unmittelbare Wahrnehmung" - Ist es eine unmittelbare Wahrnehmung, wenn einer erst in das Auto hineinleuchten musste? Er sieht ja erst was mit einem Hilfsmittel, der Taschenlampe. Wenn einer ein Fernglas benützt, kann er sich nicht gut aufregene, dass er dann etwas sieht, was ihn über die Maßen erregt oder ärgert...
Die Schein-Waldviertler Columbos konnten den Leuten höchstens eine Verwaltungsübertretung nach dem Anstandsverletzungs-Gummiparagraphen andichten, wobei sie vermutlich Organmandate verteilt haben. Solche Aktionen sind ungefähr so sinnvoll wie Geschwindigkeitskontrollen direkt hinter der Ortstafel nachts in einem verlassenen Gewerbegebiet - nein, sie sind noch weniger sinnvoll.