Literarische Erotika

Sorry, aber muß ich mich von so einem Hans Wurst angehen lassen, nur weil ich seine Wixvorlage literarisch Schrott finde?
Das würde umfassen, dass Du diese "Wixvorlage" überhaupt jemals gelesen hättest. Zu "literarisch" wäre der Inhalt vom Stil zu trennen, wobei dies bei jedem literarischen Werk passen kann - vergleich Goethe:

Als in des hübschen Knaben Hintern, biss sich das harte Holz,
sollt‘ ich, als Mensch, gefühllos bleiben? Es schwand mein ganzer Stolz.“

oder

Auch ohne Zunge tönt ein Ding, das finde!
Bei Weib und Mann es gleichen Namen hat.
Herrscher ist es über eig’ne Winde,
Oft ist’s behaart und manchmal ist es glatt.“
 
Charles Bukowski „Kaputt in Hollywood“
alles von Bukowski ist interessant.....
mir fällt noch Limonow ein, Fuck off America.
Und die Shades of Hä. Wenn man lachen möchte.
Wo ich nicht so richtig reingekommen bin, ist diese Anne Rice-Trilogie, sleeping beauty. War online mal zu lesen, man kann ja mal reinschauen, vielleicht interessierts wen.
 
Das würde umfassen, dass Du diese "Wixvorlage" überhaupt jemals gelesen hättest. Zu "literarisch" wäre der Inhalt vom Stil zu trennen,
Dann sag mir doch, was daran gut sein soll?
Dass eine Wixstory an die andere gereiht ist und man nirgends Hintergründe erfährt, warum das eigentlich alles so passiert?
Stilistisch und inhaltlich mies.

Marquis de Sade baut eine Geschichte auf, von Anfang bis Ende, die Figur haben Charakter, stilistisch und inhaltlich gut.
 
nd die Shades of Hä. Wenn man lachen möchte.
Naja, für Einsteiger finde ich es gar nicht mal soooo übel, wenn man auf moderne Märchen steht. Sind vermutlich nicht ohne Grund Bestseller.
Wo ich nicht so richtig reingekommen bin, ist diese Anne Rice-Trilogie, sleeping beauty. War online mal zu lesen, man kann ja mal reinschauen, vielleicht interessierts wen.
Von Anne Rice kenne ich nur die Vamirreihe um Lestat. Wusste gar nicht, dass die auch erotische Literatur geschrieben hat 😄
 
Stilistisch und inhaltlich mies.
Da spricht wohl kaum eine "Lektorin", denn hättest Du es wirklich gelesen, würdest Du kaum "Hintergründe" vermissen.
Und zu den 50 Volksschulstil-Schatten-Geschichten und zu - "Sind vermutlich nicht ohne Grund Bestseller" - graut einem Germanisten vor der Schlichtheit der Sprache in diesem Werk.
Selbst in der Originalsprache ist es nicht besser.
Bestseller? Ja, zweifelsfrei! Doch literarisch - wertlos!
 
Da spricht wohl kaum eine "Lektorin", denn hättest Du es wirklich gelesen, würdest Du kaum "Hintergründe" vermissen.
Bist du denn ein "Lektor"?
Wenn du das Buch gelesen hast, kannst du mich ja vielleicht aufklären? Warum gibt ihr "Herr" sie denn plötzlich einfach ohne Erklärung an seinen Freund weiter? Wo ist der Einstieg in die Handlung?
Und zu den 50 Volksschulstil-Schatten-Geschichten und zu - "Sind vermutlich nicht ohne Grund Bestseller" - graut einem Germanisten vor der Schlichtheit der Sprache in diesem Werk.
Selbst in der Originalsprache ist es nicht besser.
Bestseller? Ja, zweifelsfrei! Doch literarisch - wertlos!
Das eine hat mit dem anderen ja nichts zu tun und für Neugierige, die nichts mit BDSM am Hut haben, ist es ein seichter Einstieg in die Materie.
 
die Fanny Hill fällt mir grad noch ein, hab ich mal reingelesen, war aber nicht so meins. Vergleichsweise die Mutzenbacherin hat mir besser gefallen.
 
Ich fand „Feuchtgebiete“ von Charlotte Roche ganz interessant.

Einerseits ein bisschen unappetitlich, aber andererseits recht witzig provokant und Tabus brechend geschrieben.
 
Ich fand „Feuchtgebiete“ von Charlotte Roche ganz interessant.

Einerseits ein bisschen unappetitlich, aber andererseits recht witzig provokant und Tabus brechend geschrieben.
das würde ich nicht unbedingt als Erotika bezeichnen, sondern (wie Frau Roche selbst) eher als Sachbuch über modernen Feminismus.

ganz abgesehen davon, dass die Idee grundsätzlich gut ist, fand ich das Buch aber leider grottenschlecht geschrieben - kann aber auch daran liegen, dass ich Charlotte Roche nicht leiden kann
 
Bist du denn ein "Lektor"?
Wenn du das Buch gelesen hast, kannst du mich ja vielleicht aufklären? Warum gibt ihr "Herr" sie denn plötzlich einfach ohne Erklärung an seinen Freund weiter? Wo ist der Einstieg in die Handlung?

Das eine hat mit dem anderen ja nichts zu tun und für Neugierige, die nichts mit BDSM am Hut haben, ist es ein seichter Einstieg in die Materie.
Ja - ich war ein Lektor und für einen deutschen Verlag jahrelang freiberuflich tätig.
Deshalb wage ich zu behaupten, literarische Qualität zu erkennen und bewerten zu vermögen.

Außerdem: Diese angebliche "Weitergabe" existiert nicht in diesem von mir zitierten Buch von le Fou - sorry.
Da verwechselst Du etwas, was Deine von mir gerügten Aussagen einfach erklärt.
 
Ja - ich war ein Lektor und für einen deutschen Verlag jahrelang freiberuflich tätig.
Deshalb wage ich zu behaupten, literarische Qualität zu erkennen und bewerten zu vermögen.

Außerdem: Diese angebliche "Weitergabe" existiert nicht in diesem von mir zitierten Buch von le Fou - sorry.
Da verwechselst Du etwas, was Deine von mir gerügten Aussagen einfach erklärt.
Also „Die Geschichte der O“ die ich gelesen habe, ist von Pauline Reage und hier wird die Protagonistin von ihrem Herrn René an Sir Stephen weitergereicht.

Im Netz wird aber auch Anne Desclos als Autorin genannt.
(Quelle Wikipedia)

Du schreibst es wäre von Le Fou.
(„Der Narr“)

Kann es sein, dass es mehrere Roman mit dem selben Titel gibt, was die unterschiedlichen Auffassungen erklären würde ?

Edit:
1954 wurde das Buch unter dem Pseudonym Reage veröffentlicht (tatsächlich war das Desclos)
Ein Rätsel ist gelöst.



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Zuletzt bearbeitet:
Also „Die Geschichte der O“ die ich gelesen habe, ist von Pauline Reage und hier wird die Protagonistin von ihrem Herrn René an Sir Stephen weitergereicht.

Im Netz wird aber auch Anne Desclos als Autorin genannt.
(Quelle Wikipedia)

Du schreibst es wäre von Le Fou.
(„Der Narr“)

Kann es sein, dass es mehrere Roman mit dem selben Titel gibt, was die unterschiedlichen Auffassungen erklären würde ?

Edit:
1954 wurde das Buch unter dem Pseudonym Reage veröffentlicht (tatsächlich war das Desclos)
Ein Rätsel ist gelöst.



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Das wäre zumindest eine schlüssige Erklärung!
 
Ja - ich war ein Lektor und für einen deutschen Verlag jahrelang freiberuflich tätig.
Deshalb wage ich zu behaupten, literarische Qualität zu erkennen und bewerten zu vermögen.

Außerdem: Diese angebliche "Weitergabe" existiert nicht in diesem von mir zitierten Buch von le Fou - sorry.
Da verwechselst Du etwas, was Deine von mir gerügten Aussagen einfach erklärt.
Möglicherweise gibt es verschiedene Ausgaben mit unterschiedlichem Inhalt, das würde die Meinungsverschiedenheit zumindest erklären.


Schnelle Suche mit Google, laut Wikipedia:
"Geschichte der O (französischer Originaltitel: Histoire d'O) ist ein 1954 erschienener erotischer Roman von Anne Desclos (bekannt als Dominique Aury), die ihn unter dem Pseudonym Pauline Réage veröffentlichte. Wegen seiner detaillierten Darstellung weiblicher Unterwerfung galt das Werk lange als ein Skandalbuch."

Von le Fou finde ich nur, Gestempelt und gesiegelt, Villa Dima, Der Geruch von Schweiß und Leder, Satrap's Triskelion und Reisen bildet spezielle Vorlieben.
 
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