Es tut mir so leid aber ich muss das jetzt mal loswerden! Auch wenn ich weiß das ich mich damit extrem unbeliebt mache!
Ich bin sehr aufgeschlossen was das Thema Trans etc. betrifft! Wäre vermutlich auch nicht abgeneigt!

Aber, ohne jetzt jemanden zu nahe zu treten ( auch dir nicht obwohl ich darauf reagiere)!!!
Jeder wie er mag, ich bin da offen!
Aber! Ich stell mir das halt vor das ich da halt so auf nen Ladyboy treffe!

Sieht erstmal aus nach Frau, verhaltet sich so, hat aber halt noch seinen Schwanz!

Wenn es da zur Sache geht glaube ich das mir diese unbemerkte Überraschung in dem Moment der Lust dann egal ist!
ABER! Wenn schon die femininen Züge gänzlich fehlen und sich ein Mann einfach nur in Nylons und mit Perücke präsentiert dann bin ich halt raus!

Scheint es bei uns wohl auch nicht so zu geben die Ladyboys!

Also bitte nicht falsch verstehen oder persönlich nehmen! War jetzt einfach mal so ein Gedanke von mir!

Liebe Grüße
Dass dich das nun rausfordert ist lustig.
Mein Posting worauf du dich beziehst, das ist reine Humor, denn niemand weiß wo ich mich befinde zu dem Zeitpunkt, keiner knackt das Rätsel und es gibt kein Date.
Ich bin nicht auf der Suche nach Dates.
Mir ist das langweilige, angeblich unkomplizierte Treffen über so etwas wie das EF nicht interessant.
Mein Profil ist dicht, es gibt da keine Informationen.
Bezüglich Trans*, da empfehle ich dir und allen fachlich nicht versierten, sich Fachliteratur zu besorgen.
Biografien zu lesen, zu lernen.
Transgender sind keine Transvestiten oder Drag-Queen.
Transpersonen zeichnen sich nicht durch Äußerlichkeiten aus, sondern durch ihre Geschlechtsidentität, welche vom physisch, bei der Geburt festgehaltenen, zugeordneten Geschlecht abweicht (Zuordnungsgeschlecht).
Eine optische und/oder physische Angleichung liegt nahe, weil Transpersonen, ihre Identität leben wollen, sie möchten im Geschlecht ihrer -Identität respektiert und akzeptiert werden. Sie empfinden unglaubliches Glücksgefühl, wenn sie sich im Spiegel, auf Bildern, in den Worten anderer, in ihrem Identitätsgeschlecht finden, sehen (Passing). Eine Diskrepanz zwischen gefühltem und von anderen gelesenen Geschlecht führt zu Verwirrung des Umfelds, führt zu mangelnder Akzeptanz, zum Missgendern und zu Diskriminierung, insbesondere durch Leute, welche transphobes Denken in sich tragen.
Transphobie ist die Feindlichkeit gegenüber Transpersonen.
Die Annahme, dass Transfrau Nylons trägt und Perücke und damit einfach nur eine Frau optisch abbildet, ist eher transphob.
Es ist der Feindlichkeit gegen Trans* und Inter* geschuldet, dass aus einer kleinen Minderheit eine Bedrohung der Gesellschaft, der Menschheit, deren Fortbestand gezeichnet wird
Wer sich wirklich mit Trans* beschäftigt, bekommt ein völlig anderes Bild, sieht massives, teils unmenschlichen Verhalten durch Gesetzgeber und Gesundheitssystem, sieht und versteht zunehmend welches Leid Trans* und Inter* systematisch angetan wird und versteht, dass es nicht um Sexualität, nicht um den einen oder anderen Fetisch geht, sondern um das Leid und den anhaltenden, den meist über das ganze Leben oder über Jahrzehnte langem Wunsch, in dem Geschlecht zu leben, in jenem sich diese Menschen seelisch finden, sehen, zuordnen, selbst empfinden.
Das ist eine grobe Beschreibung, eine schnelle Kurzfassung, für mehr fehlt mir die Zeit und ist an dieser Stelle fehl.
Ich bin dir nicht böse, denn ich sehe deinen Drang nach Antworten und ich sehe dich nicht als transphob mit Absicht.
Wenn du Informationen willst über Literatur und Informationquellen, schreibe mir PN.
Und merke dir, Transgender lassen sich optisch nicht erkennen, weil der Drsng sich äußerlich dem Identitätsgeschlecht zuordenbar zu machen, nicht zwangsweise erforderlich ist, denn eine Transfrau oder ein Transmann zu sein ist nicht Körper, sondern gefühlt. Es ist keine psychische Störung und kann auch nicht durch psychologisches Fachwissen festgestellt werden, es gibt kein Schema, kein starres. Zwangsweises Bild, kein Krankheitsbild.
Danke fürs Lesen und Fragen.