@Mitglied #125812
Schau, ich mach es Dir ganz einfach Dich zu positionieren.
Butter bei de Fisch - genier Dich nicht. Ja/Nein/Vielleicht reicht.
Solltest Du gar keinen Standpunkt haben, verstehe ich Deine Gereiztheit nicht.
Anliegen taugen nicht zur emotionalen Hysterie, sondern zur Diskussion zum Thema und nicht zum Breittreten eigener Befindlichkeit.
Also, Du bist kein Trottel (nehm ich an), spuck aus, was Dir da nicht passt.
Klarstellung: Betroffen ist jeder, der in Österreich eine solide Gesetzlage will, sowie gesellschaftlich unerträgliches Verhalten nicht will.
[h2]LGBTIQ-Rechte sind Menschenrechte![/h2]
Unsere Rechte sind nicht verhandelbar.
LGBTIQ ist nicht alles, was wir sind, aber es gehört zu allem, was wir sind. Solange Homo-, Bi- und Pansexualität sowie die Anerkennung der Geschlechtsidentität nicht selbstverständlich, sondern Gegenstand von Unterdrückung, Tabuisierung, Diskriminierung, Angst, Armut, Vereinsamung und Verzweiflung ist, werden wir nicht aufhören, für die Befreiung und Emanzipation von lesbischen, schwulen und bisexuellen, trans intergeschlechtlichen und queeren Menschen zu kämpfen.
Im 21. Jahrhundert ist es höchste Zeit, dass eine aufgeklärte Gesellschaft anerkennt, dass die Wahl zwischenmenschlicher – auch sexueller – Beziehungsformen sowie das Ausleben der individuell empfundenen Geschlechtsidentität ein elementares Grundrecht ist.
Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Geschlechtsidentität zu benachteiligen, stellt eine Missachtung ihrer Menschenrechte dar, und zerstört damit eine wesentliche Grundlage jeder freien und humanen Gesellschaft, die auf der Achtung und dem Respekt vor der Würde und Einzigartigkeit aller Menschen und ihrem Recht auf Selbstbestimmung begründet sein muss.
[h2]Nationalen Aktionsplan gegen Hass – #NAPjetzt![/h2]
Nach Jahren der gesellschaftlichen Verbesserungen kommt es im Moment zu einem massiven Rückschritt. LGBTIQ-Personen werden als Gruppe oder als Einzelpersonen angegriffen und als politischer Spielball verwendet. Insbesondere trans Personen und ihre Bestrebungen zu Entpathologisierung und Gleichstellung werden benutzt, um unbegründete Ängste zu schüren. Diese Politik der Angst führt nachweislich zu mehr Hassverbrechen, sei es online oder gegen Community-Räume und -veranstaltungen sowie LGBTIQ-Personen.
Damit der vom Nationalrat beschlossene „Nationale Aktionsplan gegen Hate Crime“ kein Lippenbekenntnis bleibt und den Bedürfnissen der LGBTIQ-Community entspricht, haben dutzende LGBTIQ-Organisationen das Positionspapier #NAPjetzt! unterzeichnet und unterstützen die gleichnamige Kampagne.
Alle Infos findest du unter:
NAPjetzt!
[h2]Intergeschlechtliche Minderjährige schützen – IGM-Verbot jetzt![/h2]
Wir fordern das Verbot medizinisch nicht notwendiger Operationen an intergeschlechtlichen Kindern und Jugendlichen. Intergeschlechtliche Menschen sind mit Variationen der Geschlechtsmerkmale geboren – das bedeutet aber nicht, dass sie krank sind. Versuche, ihren Körper mit nicht-konsensuellen ästhetischen Operationen und anderen medizinischen Behandlungen an bestehende Normen anzupassen, verstoßen vielfach gegen persönliche Rechte. Österreichische Regierungen wurden bereits mehrfach darauf hingewiesen, die Situation intergeschlechtlicher Menschen zu verbessern und besonders Kinder vor nicht notwendigen Behandlungen zu schützen (u.a. von den Vereinten Nationen (UNO), dem Europarat, dem Europäischen Parlament, der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Amnesty International). Eine Dringlichkeit von Behandlungen kann sich nur durch eine Lebensnotwendigkeit und damit zusammenhängenden gesundheitlichen Gefahren ergeben.
Das ganze Positionspapier ist im PDF zu klicken, mit momentanen Fakten.
Ich würde drum bitten und es möge sich jeder dazu aufgefordert fühlen, seinen Standpunkt kund zu tun.
Damit das hier irgendeinen Sinn erfüllt. Achtung - da muss man nachdenken!!!!
[h2]Konversionstherapien endlich verbieten![/h2]
Wir müssen nicht geheilt werden! Konversionstherapien müssen endlich vollumfänglich verboten werden. Das Verbot muss für alle Berufsgruppen unter Androhung von Strafe gelten und homo- und bisexuelle Menschen genauso schützen wie trans Personen.
[h2]Freie Personenstandswahl & faire Versorgung für trans Personen![/h2]
Dass die eigene Geschlechtsidentität auch in offiziellen Dokumenten anerkannt wird, gehört zur Menschenwürde einer Person. Jeder Mensch muss durch Selbstauskunft in dem Geschlecht anerkannt werden, in dem die Person lebt.
Die bereits für intergeschlechtliche Menschen wählbaren Geschlechtseinträge abseits der binären Einträge weiblich und männlich müssen auch für Personen abseits des binären Geschlechtsspektrums wählbar sein. Wir fordern, dass trans und nicht-binäre Personen Zugang zu den Einträgen „inter“, „divers“, „offen“ und „kein Eintrag“ erhalten. Die Personenstandsänderung darf nicht zu finanziellen Belastungen und in weiterer Folge zu Schulden führen. Wir fordern kostenlose Ausstellung neuer Dokumente und Abschaffung der Gebühren für Personenstands- und Vornamensänderungen.
Trans Personen in Österreich müssen adäquat medizinisch versorgt werden. Deshalb fordern wir, den Ausbau von spezialisierten Anlaufstellen und somit, dass alle transgender Personen ohne unzumutbare Wartezeiten entsprechende Versorgung erhalten. Wir fordern das Ende der Pathologisierung von inter- und transgeschlechtlichen Personen in Österreich.
[h2]#SchutzfürAlle[/h2]
Wir fordern die Umsetzung des vollumfassenden Diskriminierungsschutzes in allen Bereichen. Wir fordern die Ausweitung des Schutzgrunds „sexuelle Orientierung“, sowie die Erweiterung des Schutzgrundes „Geschlecht“ um „Geschlechtsidentität, Geschlechtsmerkmale und Geschlechtsausdruck“ im Gleichbehandlungsgesetz (GBG).
Das ganze Positionspapier von mehr als 20 LGBTIQ-Organisationen findest du hier:
Positionspapier zum Levelling-up (PDF)