- Registriert
- 21.5.2012
- Beiträge
- 19.579
- Reaktionen
- 61.189
- Checks
- 2
Nein, die Frage nach Betroffenen kam auf.Mir geht's um die Kategorisierung in "echte" und "unechte?" Betroffene.
Jeder der eine Gesetzänderung oder Gleichberechtigung will, ob für sich, für die Gesellschaft, für die Gerechtigkeit, ist insofern als einer betroffen, der eine Forderung unterstützen will, bzw. ihr offen gegenüber steht. Somit eine Position bezieht.
o.t.
Ich möchte das Thema Feminismus kurz anreißen.
Viele, die als Unterstützer tätig waren, die Umgestaltung in vielerlei Hinsicht (gesetzlich untermauert) ermöglicht haben, waren selbst durch ihr Geschlecht im engsten Sinne nicht betroffen.
Man ist dann betroffen, wenn Unrecht geschieht, wenn es für Menschen in der ihr bestimmten Lebensweise kein Gesetz gibt, dass sie gleichwertigen leben lässt, wie alle anderen schützt oder zugänglich ist, sie noch immer zur "Therapie" z.B. von ihren Eltern gezwungen werden dürfen u.s.w.
Ich bin als Österreicherin betroffen, wenn es gilt berechtigte Forderungen umzusetzen.
Wenn das meine Meinung ist, dann setze ich mich dafür ein. Es ist egal, ob ich Nutznießer bin oder nicht.
Ich mag in meinem Land hier und jetzt glücklich sein, hier zu sein.
Dafür ist es mitunter notwendig Position zu beziehen - manches geht schnell, anderes träge und manches wird man nicht erleben.
