Inflationär Queer?!

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natürlich, ein ganzes monat lang ... :up:
Ok, das kann ich irgendwie noch nachvollziehen und ich verstehe auch nicht warum das einen Monat dauern soll.

ABER:
Wir haben einen Tag lang die Pride wo es in der Innenstadt rund geht und Party gemacht wird.

Dass man sich als Autofahrer dadurch belästigt fühlt, kann ich nachvollziehen.

Aber was ist an den anderen 30 Tagen in dem Monat so dramatisch?
Ehrlich gesagt die bekomm ich gar nicht mit.
 
Hopla. Es geht dabei überhaupt nicht um Queer? Es geht um Party? Du bist also gegen Spaß, Party und Freude? Jetzt kommen wir der Sache schon näher!
Nein es geht um links und rechts beim partymädsigen fanmarsch zum fussball

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Da Du hier als alter weißer Cis-Mann offensichtlich verfolgt und diskriminiert wirst, könntest Du natürlich um politisches Asyl in den USA ansuchen. Ein Taxischein für Budapest würde sich auch anbieten, ist sogar ein EU-Land.
EU will er wahrscheinlich eh auch nicht. Und die Frage ist, wie lange Ungarn noch EU-Land ist.
Ich habe kein Problem mit Demonstrationen und Interessenbekundungen ... sie sollen nur bitte den Rest der Bevölkerung nicht negativ Zwangsbeglücken und sich dort Verwirklichen, wo sie Andere nicht Behindern.
Jede Demonstration ist eine Zwangsbeglückung, die irgendjemanden ärgert.
Zum besseren Verständnis ... wir wohnen in Wien und arbeiten in der Innenstadt ... d.h. wir/ich sind sozusagen von der Summe der Demos betroffen ;)
Kann ich nachvollziehen, das Leben in der Innenstadt hat Vor- und Nachteile. Du kannst auch in eine Schlafsiedlung "irgendwo" hinziehen, da passiert das nicht. Da passiert - genauer gesagt - überhaupt nichts, wenn man von Einbrüchen unter Tags einmal absieht (die sicherste Zeit, denn da ist wirklich absolut niemand)

Es gehört aber auch zum demokratischen Recht nicht wählen zu gehen.
Das stimmt, aber es ist eine große Dummheit. Wer nicht wählt, wer glaubt, so seinen Protest ausdrücken zu können, der wählt genau die Beibehaltung des derzeitigen Systems, denn seine Stimme wird proportional aufgeteilt. Bei der letzten Nationalratswahl haben Nichtwähler 0,28 Stimmen für die FPÖ, 0,26 für die ÖVP, 0,21 für die SPÖ, 0,09 für NEOS und 0,08 für die Grünen gewählt, der Rest geht auf Parteien, die es nicht geschafft haben. Welchen Sinn soll das haben? Hab ich noch nie verstanden.
Wir haben einen Tag lang die Pride wo es in der Innenstadt rund geht und Party gemacht wird.
Und das ist, was den Tom ärgert: Es gibt Leute, die Spaß haben!
Dass man sich als Autofahrer dadurch belästigt fühlt, kann ich nachvollziehen.
Ok. 1 Tag, an dem Autofahrer belästigt werden. Zumeist 365 Tage, an denen Autofahrer mich belästigen. Ist ausgesprochen unfair. Muss ich sagen.
Aber was ist an den anderen 30 Tagen in dem Monat so dramatisch?
Ehrlich gesagt die bekomm ich gar nicht mit.
So ist es.
 
was heißt nichts angeht? warum soll man den versuch gesellschaftlicher umerziehung kommentarlos hinnehmen?
Es wird keiner umerzogen. Oder zwingt Dich jemand, Menschen Deines Geschlecht sexuell zu bevorzugen? Aber insofern, dass es mehr Toleranz gegenüber anderen Beziehungsformen braucht bzw dass Menschen mit anderen Lebensweisen dies auch öffentlich an einem Tag im Jahr vertreten dürfen, benötigt es offensichtlich Umerziehung. Oder würdest Dich auch beschweren, wenn eine Gruppe Menschen einen Tag die Familie im traditionellen Sinn feiern würde? Und wo ist Deine Beschwerde, wenn 40.000 Menschen einen Großteil von Wien lahmlegen, weil sie sich was beweisen müssen?

Als ich zur Schule ging, waren mind 2 Schüler in der Klasse, die sich nicht zu Mädchen hingezogen fühlten und stark unter dem Spott anderer Mitschüler leiden mussten, weil diese Neigung entweder negativ betrachtet wurde oder gar nicht im Bewusstsein der Eltern der Verspotter vorhanden war. Da wäre definitiv eine Umerziehung der spottenden :brb: und deren verbohrten Eltern erfreulich gewesen.
 
Wirds dir so aufs Aug gedrückt dasst es ned einfach ignorieren kannst? 🤔
LG Tina
Wird es tatsächlich, ja. In Wien zum Beispiel via Indoscreen (oder heißt das Infoscreen? Ich glaube sie dienen der Indoktrination).

Ich bin dem Thema ja aufgeschlossen, die Leute sollen bitte so queer und genderig sein wie sie wollen. Ich mag den Stil der Parade nicht sehr, mir ist das alles zu laut und schrill, aber das ist ein anderes Thema und das darf ja jeder so halten wie er will.

Aber dass absolut jedes Mal im Autobus, in der U-Bahn absolut dieselbe Message zigfach gepusht wird, finde ich problematisch. Ganz unabhängig davon, wie weit ich mit der Message übereinstimme.

Ich denke mir immer... was, wenn jetzt plötzlich ein anderer Wind in den Wiener Linien weht? Was, wenn dann da plötzlich nicht mehr jeden Tag steht, wie toll Frauen nicht sind und wie wunderbar queer und pride wir doch alle sind - was, wenn dann da plötzlich steht, dass die Ausländer endlich das Land verlassen sollen, Abtreibung Mord ist und Transleute zwangsweise kastriert gehören? Dann können wir protestieren was wir wollen, sie werden auf den Präzedenzfall hinweisen, den wir selbst geschaffen haben.

Und ich denke mir - wenn das mir schon auf die Nerven geht, was tut das mit jemandem, der vielleicht ein bisschen konservativ ist? Der wird dadurch weiter nach rechts gedrängt und endet irgendwann als Nazi.

Und das alles nur, damit wir uns gegenseitig auf die Schulter klopfen können, weil wir ja so hochmoralisch, anständig und links sind.

Man soll nicht Leute mit politischen Messages zwangsfluten. Da kommt nichts Gutes dabei raus.

Zurückhaltung ist eine Tugend.

Ich bin überhaupt für die Abschaffung der Indoscreens. Ganz generell, ich mag das nicht. Diese Dauerbeschallung. Auch die News nicht. Als Mensch, der lange Zeit unter Depressionen gelitten hat, war es für mich wichtig, möglichst weitgehend selbst entscheiden zu können, wann ich mich mit deprimierenden Inhalten konfrontiere. Jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit war es furchtbar, wieder mit dem ganzen Zeug konfrontiert zu werden.

Aber, klar, Geld regiert, und Triggerwarnungen gibt es nur für ganz ganz besonders auserwählte Schäfchen.
 
Es wird keiner umerzogen. Oder zwingt Dich jemand, Menschen Deines Geschlecht sexuell zu bevorzugen? Aber insofern, dass es mehr Toleranz gegenüber anderen Beziehungsformen braucht bzw dass Menschen mit anderen Lebensweisen dies auch öffentlich an einem Tag im Jahr vertreten dürfen, benötigt es offensichtlich Umerziehung. Oder würdest Dich auch beschweren, wenn eine Gruppe Menschen einen Tag die Familie im traditionellen Sinn feiern würde? Und wo ist Deine Beschwerde, wenn 40.000 Menschen einen Großteil von Wien lahmlegen, weil sie sich was beweisen müssen?

Als ich zur Schule ging, waren mind 2 Schüler in der Klasse, die sich nicht zu Mädchen hingezogen fühlten und stark unter dem Spott anderer Mitschüler leiden mussten, weil diese Neigung entweder negativ betrachtet wurde oder gar nicht im Bewusstsein der Eltern der Verspotter vorhanden war. Da wäre definitiv eine Umerziehung der spottenden :brb: und deren verbohrten Eltern erfreulich gewesen.
ich finds ja sogar in Ordnung, wenn er etwas gegen Homosexuelle/Queermenschen hat - soll sein. so wie die FPÖ rassistisch ist - soll sein, solange sie dazu steht. aber deshalb muss man noch lange nicht andauernd gegen irgendwelche Minderheiten sticheln

auch bez. Gendern kann man vernünftig argumentieren, warum das in manchen Texten eher störend ist. all das könnte aber gerne auf sachlicher Ebene passieren, statt auf Basis absurder Vorurteile und vorgeschobener Gründe zur Ablehung - dann hätte ich auch ein bisschen Respekt vor den Dauerempörten
 
Wird es tatsächlich, ja. In Wien zum Beispiel via Indoscreen (oder heißt das Infoscreen? Ich glaube sie dienen der Indoktrination).

Ich bin dem Thema ja aufgeschlossen, die Leute sollen bitte so queer und genderig sein wie sie wollen. Ich mag den Stil der Parade nicht sehr, mir ist das alles zu laut und schrill, aber das ist ein anderes Thema und das darf ja jeder so halten wie er will.

Aber dass absolut jedes Mal im Autobus, in der U-Bahn absolut dieselbe Message zigfach gepusht wird, finde ich problematisch. Ganz unabhängig davon, wie weit ich mit der Message übereinstimme.

Ich denke mir immer... was, wenn jetzt plötzlich ein anderer Wind in den Wiener Linien weht? Was, wenn dann da plötzlich nicht mehr jeden Tag steht, wie toll Frauen nicht sind und wie wunderbar queer und pride wir doch alle sind - was, wenn dann da plötzlich steht, dass die Ausländer endlich das Land verlassen sollen, Abtreibung Mord ist und Transleute zwangsweise kastriert gehören? Dann können wir protestieren was wir wollen, sie werden auf den Präzedenzfall hinweisen, den wir selbst geschaffen haben.

Und ich denke mir - wenn das mir schon auf die Nerven geht, was tut das mit jemandem, der vielleicht ein bisschen konservativ ist? Der wird dadurch weiter nach rechts gedrängt und endet irgendwann als Nazi.

Und das alles nur, damit wir uns gegenseitig auf die Schulter klopfen können, weil wir ja so hochmoralisch, anständig und links sind.

Man soll nicht Leute mit politischen Messages zwangsfluten. Da kommt nichts Gutes dabei raus.

Zurückhaltung ist eine Tugend.

Ich bin überhaupt für die Abschaffung der Indoscreens. Ganz generell, ich mag das nicht. Diese Dauerbeschallung. Auch die News nicht. Als Mensch, der lange Zeit unter Depressionen gelitten hat, war es für mich wichtig, möglichst weitgehend selbst entscheiden zu können, wann ich mich mit deprimierenden Inhalten konfrontiere. Jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit war es furchtbar, wieder mit dem ganzen Zeug konfrontiert zu werden.

Aber, klar, Geld regiert, und Triggerwarnungen gibt es nur für ganz ganz besonders auserwählte Schäfchen.
ich fahre täglich mit den Öffis und habe sowas noch kaum in den Wiener Linien gesehen. während des Pridemonats etwas vermehrt - ja - aber ansonsten ist das kein Thema auf den wenigen Infoscreens in Bim und Bus
 
Ich denke mir immer... was, wenn jetzt plötzlich ein anderer Wind in den Wiener Linien weht? Was, wenn dann da plötzlich nicht mehr jeden Tag steht, wie toll Frauen nicht sind und wie wunderbar queer und pride wir doch alle sind - was, wenn dann da plötzlich steht, dass die Ausländer endlich das Land verlassen sollen, Abtreibung Mord ist und Transleute zwangsweise kastriert gehören? Dann können wir protestieren was wir wollen, sie werden auf den Präzedenzfall hinweisen, den wir selbst geschaffen haben.
Da gibt es einen kleinen aber feinen Unterschied. Das eine ist legal und das andere ist gesetzlich verboten. ;)
 
Ich bin überhaupt für die Abschaffung der Indoscreens. Ganz generell, ich mag das nicht. Diese Dauerbeschallung. Auch die News nicht. Als Mensch, der lange Zeit unter Depressionen gelitten hat, war es für mich wichtig, möglichst weitgehend selbst entscheiden zu können, wann ich mich mit deprimierenden Inhalten konfrontiere. Jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit war es furchtbar, wieder mit dem ganzen Zeug konfrontiert zu werden.
Ich war bis jetzt in der glücklichen Lage weitestgehend auf die öffentlichen Verkehrsmittel verzichten zu können. Und wenn, dann schau ich nicht wie hypnotisiert auf die Infoscreens, weil entweder Buch oder Handy in der Hand. Ich kann, so wie Du auch, selber entscheiden, was ich lese oder höre
 
Zuletzt bearbeitet:
Oder würdest Dich auch beschweren, wenn eine Gruppe Menschen einen Tag die Familie im traditionellen Sinn feiern würde?

Ich zum Beispiel würde es nicht sehr toll finden, wenn die Wiener Linien mir per Indoscreen jeden Tag erzählen würden, dass ich unbedingt eine Familie haben muss, weil ich sonst kein richtiger Mann bin, oder ähnlicher Schas. Ich mag einfach durchideologiertes Pushen nicht. Siehe mein anderes Posting.
 
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