Geborgenheit

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kommt drauf an, was man unter Rituale versteht. Ich denke, wenn die Eltern in sich gefestigt und zufrieden mit sich selbst sind, hat das schon eine enorme Auswirkung auf die Kinder
Was hat das eine nun mit dem anderen zu tun?
Natürlich hat es das.
Ein Ritual sind für mich alle Jahreskreisfeste, wenn z. B. Ende November Freude kommen den Adventskranz binden, Abends Geschichte vorlesen, Gute Nacht bussi, der Weg morgens in die Zimmer, Tagwache... (und sie verweigern eh wenns nicht mehr wollen, Abhängigkeit erkenne ich keine)
 
Rituale die du in der Kindheit erfährst machen einen Menschen mMn weniger bedürftig, weniger abhängig weil das Gefühl der Sicherheit, die Wiederkehr und die Verlässlichkeit postiver Gefühle immer gestillt wurde. Andere suchen ein Leben danach, und verirren sich mitunter
 
Rituale die du in der Kindheit erfährst machen einen Menschen mMn weniger bedürftig, weniger abhängig weil das Gefühl der Sicherheit, die Wiederkehr und die Verlässlichkeit postiver Gefühle immer gestillt wurde. Andere suchen ein Leben danach, und verirren sich mitunter

Es kommt nicht auf die Rituale an, sondern auf die Ausübenden
 
Wenn ich ihn richtig verstanden habe auf die Gefühlsebene.

Wenn zu Weihnachten Stress, Hektik und Familienkrach jedes Jahr am Programm steht, hat man zwar ein Ritual aber keine Geborgenheit
Edit: umgekehrt können spontan auftretende Erlebnisse der Geborgenheit aber zumindest die Grundlage vermitteln, um dieses Gefühl später erneut zu triggern.

Aber.... regelmäßig erfahrene Momente der Geborgenheit ermöglichen es wohl später leichter, dieses Gefühl über einen "Ritualtrigger" hervorzuholen
 
Wenn zu Weihnachten Stress, Hektik und Familienkrach jedes Jahr am Programm steht, hat man zwar ein Ritual aber keine Geborgenheit

Wenn man allerdings eine zahlenmäßig dominierten Männeranteil hat, der liebe- und freudvoll dem Matriarchat zuspricht und sich wohl darin fühlt, dann ist es ein Fest an Wärme und Gemütlichkeit, an Gemeinsamkeit und Sicherheit, das seinesgleichen suchen soll. ;)
 
Ich bin gerade in einem Artikel, in dem es darum ging welche Erwartungen/Wünsche Menschen bzgl Beziehung haben,über die Geborgenheit gestolpert.

Diese rangierte ganz oben.

Kann man sich auch alleine geborgen fühlen? Sich selbst diese Geborgenheit erschaffen?

Wenn ja: wie macht ihr das ganz konkret?

Und im Kontext der Beziehung? Ist sie da einfach da oder kann man dieses Gefühl der gemeinsam erlebten Geborgenheit bewusst herbeiführen...oder zumindest die Möglichkeit durch die Umstände erschaffen, damit es sich entwickeln kann.

Was braucht es damit ihr euch bei eurem Partner geborgen fühlen könnt?

Ich glaube deine weiteren fragen könnten ein hinweis darauf sein, warum geborgenheit bei so umfragen gut abschneidet.
Geborgenheit ist meiner meinung nach ein wort mit sehr positiver valenz und gleichzeitig sehr schwacher präzision - ich vermute deshalb, dass die meisten leute darunter was gutes verstehen aber die wenigsten so wirklich genau wissen was geborgenheit jetzt genau bedeuten soll. Treue zb. ist da viel enger definiert.

Drum denk ich, dass viele leute das mit angeben weils einfach für jeden irgendwie passt :)

Ich selbst fühl mich zum beispiel alleine in einem frisch überzogenen bett geborgen.
 
Wenn man allerdings eine zahlenmäßig dominierten Männeranteil hat, der liebe- und freudvoll dem Matriarchat zuspricht und sich wohl darin fühlt, dann ist es ein Fest an Wärme und Gemütlichkeit, an Gemeinsamkeit und Sicherheit, das seinesgleichen suchen soll. ;)
Hmmm, ich glaube für mich hat es nichts mit Mann oder Frau sein zu tun.
 
Wenn ich ihn richtig verstanden habe auf die Gefühlsebene.

Wenn zu Weihnachten Stress, Hektik und Familienkrach jedes Jahr am Programm steht, hat man zwar ein Ritual aber keine Geborgenheit

Gut das stimmt natürlich. Aber ich habe an Rituale gedacht die eben Ruhe, Zuneigung, Zärtlichkeiten, Freude usw. vermitteln. sei es jetzt ein kleines Spiel oder das Vorlesen das schon erwähnt worden ist.
 
Ich glaube deine weiteren fragen könnten ein hinweis darauf sein, warum geborgenheit bei so umfragen gut abschneidet.
Geborgenheit ist meiner meinung nach ein wort mit sehr positiver valenz und gleichzeitig sehr schwacher präzision - ich vermute deshalb, dass die meisten leute darunter was gutes verstehen aber die wenigsten so wirklich genau wissen was geborgenheit jetzt genau bedeuten soll. Treue zb. ist da viel enger definiert.

Drum denk ich, dass viele leute das einfach mit angeben weils einfach für jeden irgendwie passt :)

Ich selbst fühl mich zum beispiel alleine in einem frisch überzogenen bett geborgen.
Du meinst so wie Liebe? Auch nicht wirklich genau definiert, hat irgendwas mit zwuschenmenschlichkeit zu tun, hau Ma als Joker drauf, sticht :D
 
Gut das stimmt natürlich. Aber ich habe an Rituale gedacht die eben Ruhe, Zuneigung, Zärtlichkeiten, Freude usw. vermitteln. sei es jetzt ein kleines Spiel oder das Vorlesen das schon erwähnt worden ist.
Mhm, an sowas im Allgemeinen dachte ich bei der Frage, ob man Bedingungen schaffen kann, in denen sich die Geborgenheit leichter entfalten kann....
 
Aber.... regelmäßig erfahrene Momente der Geborgenheit ermöglichen es wohl später leichter, dieses Gefühl über einen "Ritualtrigger" hervorzuholen

Kann man, kann man nicht, absolut egal, wenn man alleine ist, hilfts oder auch nicht es verebbt.
Es gibt recht viel schon am Markt an Leitfäden, wie man sich selbst Geborgenheit schaffen kann.

Geborgenheit ist etwas, meiner persönlichen Meinung nach, das man geschenkt bekommt, um es zurpck- oder weiterzugeben.
Es ist nichts, das man besitzen kann, etwas Lebendiges und Starkes.

Es ist nichts für gierige Menschen, die viel haben wollen und nichts geben wollen.

Weil dann sind es vielleicht wohlige Erinnerungen und nicht mehr.

Hmmm, ich glaube für mich hat es nichts mit Mann oder Frau sein zu tun.

Nö, ich dachte Deine Weihnachtserfahrung hätte einen persönlichen Touch gehabt. Sorry.
Meins war persönlich, dass es eben Geborgenheit geben kann und weitergereicht werden kann.
 
Gut das stimmt natürlich. Aber ich habe an Rituale gedacht die eben Ruhe, Zuneigung, Zärtlichkeiten, Freude usw. vermitteln. sei es jetzt ein kleines Spiel oder das Vorlesen das schon erwähnt worden ist.
Dass ein Ritual nicht per se positiv ist, ist klar. Aber ich denke das sind auch oft so hübsch weitergegebene Dinge. Ich liebe es selber. Danke @Mitglied #519532 jetzt fühle ich wieder was neues zum Thema Geborgenheit.
 
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