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Begriffsherkunft
Der Ursprung und die Entwicklung der Begriffe Strohwitwer und Strohwitwe sind nicht eindeutig geklärt; es existieren unterschiedliche Möglichkeiten der Herleitung.

In Chemnitz sind 1399 als strobrute (Strohbraut) bezeichnete Mädchen belegt, die schon vor der Hochzeit ein Kind erwarten. Sie mussten sich zur Strafe mit einem Strohkranz auf dem Kopf trauen lassen, nachdem ihnen die Burschen nächtlich Strohmänner vor das Fenster gestellt hatten.

Neben Stroh ist auch Gras als Vorsilbe zu finden, vor allem im niederdeutschen Raum und auch in der englischen Sprache, dort als grass widow(er).

In der Barockzeit wird die Strohwitwe im Frauenzimmer-Lexikon von Amaranthes (Leipzig 1715) als eine nur scheinbare Witwe bezeichnet, deren Mann verreist oder abwesend ist. Nach dem Teutsch-Englischen Lexikon von Ludwig (Leipzig 1716) ist ein Strohwitwer im entsprechenden Sinn „a husband whose wife is in the straw, or whose wife lies in“ („ein Ehemann, dessen Frau im Stroh ist oder liegt“). Das englische grasswidower und schwedische gräsänkling sind jüngere Abweichungen dieser Bezeichnungen.

In Goethes Faust I wird das Bild des Strohs auf eine zurückgelassene Gattin angewandt: Dort klagt Marthe über ihren Ehemann Er geht stracks in die Welt hinein / Und lässt mich auf dem Stroh allein. Stroh steht hier offensichtlich für Bett. So kann Strohwitwe(r) als Bezeichnung für einen zwar liierten, aber dennoch allein – statt im gemeinsamen Ehebett – nächtigenden Partner erklärt werden, der sozusagen auf dem Stroh, also im Bett, alleinstehend ist.

Einer anderen Auffassung nach entstammt der Begriff einer Analogie aus dem 14. Jahrhundert. Demnach wurde die Umschreibung „scheinbare Braut“, mhd. strôbrût, für eine ledige Mutter, als Graswedewe auch für ein Mädchen, das auf dem Gras verführt wurde, verwendet. Da ihr Augenblicksliebhaber sie wieder verlassen hat, wurde sie damit zur Witwe gemacht.

Eine weitere Auslegung sieht den Ursprung in der Landwirtschaft des 16. bis 17. Jahrhunderts. Damals reisten Trupps junger Männer durch das Land, die sich im Sommer auf großen Landgütern als Landarbeiter verdingten. Oft halfen sie beim Sicheln und Mähen von Getreide. Die Frauen dieser Männer, die in den Heimatdörfern auf deren Rückkehr warteten, wurden landläufig als „Strohwitwen“ bezeichnet.
Des is aus Wikipedia oder 🤔
 
@Mitglied #574153 ... eigentlich sollte ja stündlich eine Zusammenfassung erstellt werden oder zwecks besserer Auffindbarkeit alle 10 Seiten... immer mit Verweis auf die vorherige ...

Ja, genau so machen wir das..... also der @Mitglied #574153 macht das so. Guter Vorschlag! :lehrer:
Oder..... oder war das gar kein Vorschlag? 🤔
War das eher so...... irgendwie... also... dass das jetzt so sein muss??? 🤔

Auch in Ordnung. Hauptsache es wird so gemacht.
Ich würde vorschlagen, dass wir die @Mitglied #593923 für diese wunderbare Idee ein wenig loben. Ich werd sie dafür auf ein köstliches Eis einladen, wenn ich das darf.


Guten Morgen.... :winke:
 
es gibt 'Bildung' auf die bin ich ausnahmsweise neugierig
Du wolltest es so. :lalala:
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es gibt 'Bildung' auf die bin ich ausnahmsweise nicht neugierig
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Is das überhaupt erlaubt, an Esel in der Gemeindebauwohnung halten?
 
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