Sodale, hab euch das mal rauskopiert:
Quelle: datenschlag.org
Für vaginales wie anales Fisten gilt:
- Langsam vorgehen. Guten Rapport mit dem Passiven bewahren, indem man ihn beruhigend streichelt, auf eine stoßweise Atmung, Verkrampfungen oder andere Schmerzzeichen achtet.
- Laborhandschuhe (möglichst latexfreie, da Latex Allergien verursacht) benutzen um die Übertragung von Geschlechtskrankheiten zu verhindern. Handschuhe sind auch glatter als die Haut, erleichtern daher das Eindringen und reizen die emfpindliche Schleimhaut weniger.
- Fingernägel kurzschneiden, abfeilen und die Haut auf raue Stellen kontrollieren.
- Sehr viel Gleitmittel benutzen. Gleitmittel möglichst (bei Crisco mit der Hand, sonst mit Applikatoren) vor dem Fisting schon in den Darm/die Vagina befördern.
Der aktive Partner sollte dabei versuchen, das Geschehen so wenig wie möglich vorantreiben zu wollen - die Kontrolle liegt beim Passiven. Dieser lässt durch langsame Muskelentspannung das Eindringen der Hand Stück für Stück zu. Agiert der aktive Partner zu druckvoll, dann kommt es zu Verkrampfungen. Das richtige Tempo hat der Aktive dann gewählt, wenn er das Gefühl hat, die Hand würde vom Passiven "eingesogen". Dabei hilft es, den Druck langsam und vorsichtig zu variieren, damit der Passive die Möglichkeit hat, den gedehnten Schließmuskel zwischendurch etwas zu entspannen. Diese Pausen können zum Nachschmieren genutzt werden.
Im Gegensatz zu Fisting in Pornos (bei dem die Darsteller lange Übung haben und vor dem Casting Dehnungsübungen machen) sollte der Aktive weder hektische Fickbewegungen mit der Hand ausführen, noch diese mit möglichst viel Druck in den Körper versenken. Dies kann den Schließmuskel beschädigen - mindestens ist es für den Passiven ziemlich störend und verhindert die Entspannung, die für lustvolles Fisting wichtig ist.
Der Passive sollte sich möglichst entspannen. Dies fällt in der Regel durch bewußtes Atmen und eine Konzentration auf den Schließmuskel leichter, ist aber ein Stück weit Übungssache. Bei leichten Krämpfen sollte er den Aktiven bitten, ein Stück zurückzuziehen, kurz zu pausieren und es dann nochmal zu versuchen. Der Passive bestimmt, wie weit der Aktive in einer Session geht. Wenn es unangenehm wird sollte er keinen falschen Ehrgeiz an den Tag legen, sondern an dieser Stelle zunächst mal Schluss machen.
Anales Fisten
Der Schließmuskel wird dabei nur dann geschädigt, wenn man ihn überbeansprucht oder verletzt. Geht man langsam und vorsichtig vor, geizt nicht mit dem Gleitmittel und steigert sich nur in kleinen Schritten vom Bleistift zum Baumstamm, ist man auf der sicheren Seite. Allerdings kann der Muskel ein oder zwei Tage brauchen, um sich wieder ganz wie vorher anzufühlen.
Von Gleitmitteln mit betäubender Wirkung ist abzuraten, da evtl. Schmerzen ein sicheres Zeichen sind, an diesem Punkt aufzuhören.
Vaginales Fisten
Es sollte ein wasserbasiertes oder zumindest ein recht flüssiges Gleitmittel verwendet werden. Im Gegensatz zum Darm besitzt die Scheide keine Mechanismen, um darin klebende Gleitmittelrückstände wieder auszuscheiden. Vaseline o.ä. bleiben daher darin kleben und können Entzündungen begünstigen. Siliconöl (das Material für die Beschichtung von feuchten Kondomen) ist flüssig genug, um es in der Scheide zu verwenden und liefert Mikroorganismen keinen Nährboden. Es kann aber nicht so leicht ausgewaschen werden und kriecht daher noch längere Zeit aus dem Körper.
Die Entspannung der passiven Partnerin kann durch sanftes Massieren der Austrittsöffnung der Harnröhre gefördert werden.