ist es nicht eher so, dass meist die Alten etwas gespart haben und die Jungen nicht ?
würde mich jz nicht so sehr wundern
Wo standen die Alten mit 30 da - das ist die richtige Frage?
(zu weitaus besseren Zeiten
)
Das erwirtschaften finanzieller Rücklagen geht nicht unbedingt Hand in Hand mit dem Erlangen menschlicher Großzügigkeit und Empathie, dem Erkennen und nicht Aburteilen des Leidensdruckes anderer Menschen (leider).
Diese Fähigkeit muss man sich ebenso hart selbst erarbeiten. Schön, wenn wie in vielen Fällen beides vorhanden ist.

Sparen alleine ist keine Tugend, wenn sie auf Geiz und Gier beruht.
Nichts erspart haben zu können, verloren zu haben, schicksalsgeschlagen oder auch nur einen schlechten Start gehabt zuhaben, ist keine Schande.
Ich wiederhole ungerne aber für die, die es scheinbar vergessen haben und die, die es ob ihres Geburtsjahres nicht wissen können.
Aussteuer war einst sogar gesetzlich geregelt.
Erben war üblich. Starthilfe gleichfalls.
Es gab mal eine Zeit, da hat ein Mann mit Durchschnittsgehalt Familie erhalten können und ein bisserl sparen und/oder Lebensstandard ging auch noch.
Zu zweit war es schön möglich zu sparen.
UND ein Tipp an die Jungen: Schaut Euch mal die Zinssätze des vorigen Jahrhunderts an, als Sparen (auch in Kleinstsummen abgezwickt) noch Sinn machte.
Jeder der will kann und darf rechnen wie es aussieht, wenn ein junger Mensch ohne finanzielle Unterstützung ins Leben los marschiert.
Tja und wer seinen monatlichen Lebensmitteleinkauf abrechnet, weiß dass ein elektronisches Gerät für das einst lange gespart wurde dagegen einen Pappenstiel kostet.
Nehmen wir mal an, jetzt stellt sich noch ein Kinderwunsch ein.
Die letzten verlässlichen Daten was ein Kind kostet wurden zuletzt vor über 50 Jahren erhoben.

...über den Daumen um die 600,--/mtl. tät ich sagen ohne Nebengeräusche (ist übrigens weniger als die Volkshilfe errechnet hat)
(Weshalb es keine neuen Erhebungen gibt? Tja diese Grundlage dient bis heute zur Erhebung von Alimenten - nur so eine Vermutung)
Wer Lust hat an diesem trüben Tag zu rechnen und sich zu wundern:
Kinderkosten: Neue Erhebung in Österreich gefordert (an aktuellen Zahlen, geschlüsselt, wäre ich übrigens interessiert)
Alleine die Wohnraumschaffung kann man ja mal kurz anrechnen, alleine/für zwei/mit Nachwuchs?
(man bediene ganz einfach eine gängige Wohnungsvermittlungsplattform)
Immer mehr junge Leute gehen ohne finanzielle Unterstützung ins Leben.
Diese als Konsumtrotteln hinzustellen und nicht zu erkennen, dass da etwas nicht ganz so rund läuft, ist sicher kollektiv schunkelnd einfacher.
Es lässt sich sogar ganz einfach von den "Alten" ausrechnen. Spartipps werden sicher gerne gesehen, so die ältere Generation sich an ihre seinerzeitigen Freizeit-Ausgaben auch erinnert.

(ist eine kleine Herausforderung nur ein wenig spannender als Kreuzworträtsel)
Zu welchen Zinssätzen haben denn die Alten gespart? Im Gegenzug, zu welchen spart der junge Mensch, der einen Hunderter/Monat auf die Seite bringt?
Glorifizieren ist nicht notwendig.
Respekt vor einer Generation zu haben, die nachkommt und mit dem leben muss, was wir geschaffen haben bzw. mit dem Mist den wir ihnen hinterlassen haben.

….und vielleicht auch ein wenig Freude, dass wir andere Zeiten erleben durften, statt Schadenfreude und Hohn für die Nächsten.
Ob die Alten mit 30 auf dicken Sparbüchern saßen, bezweifle ich allerdings ebenfalls.
Oder wolltest Du mit Deinem Post sagen, dass ein junger Mensch das haben sollte, was ein Alter sich zeitlebens, hauptsächlich in den letzten erwerbsmäßigen Lebensjahren erspart hat?
Ein interessanter Ansatz. Dann sollten sie es sich holen. Brandgefährlich.
Junge Menschen bashen kotzt mich recht an.
Die (Klischee)Älteren schreien recht wehleidig auf, selbst wenn man ihnen nix wegnimmt, sondern nur sagt, dass es ihnen als Pensionist weitaus besser geht, als den Generationen vor (Lebensstandard/Medizin)
nach (finanzielle Sicherheiten)
ihnen. (Sie haben ja eingezahlt - auch das ein Rechenbeispiel, das wohl mehr als lächerlich ist)
Versöhnlich: Die Depperten (hilflos/bildungsfern/brbr)
sieht man bekanntlich mehr und öfters, als die Stillen, die brav versuchen ihr Leben auf die Reihe zu bringen und vorwärts zu kommen.
So hier von Konsumindioten, leichtfertigen gedankenlosen Menschen die Rede sein sollte:
Die kennen und haben keine Existenzangst!
Die schlängeln sich durch und haben in diesem Thread nix verloren.
o.t. Wo ich lebe, gibt es zwei Jungfamilien die gerade im Bauen sind und sehr stark betroffen durch diese Krise und wohl unter arger Existenzangst leiden.
Großartige und mutige Menschen. Ersparnisse haben sie sicher nicht, aber Bauverzögerung und längeres Mietebezahlen neben Kurzarbeit/bzw. Kündigung.

Wirklich heftig. Ja und die haben Existenzangst und echt ein Pech. Ich hatte Glück mit meinem Haus seinerzeit gut druchzukommen.

Das zuzugeben kostet mich original gar nix.
Junge Menschen, die im Aufbau und beim Schaffen sind zu diskreditieren, weil sie kein Erspartes haben, ist wohl mehr als weltfremd.
Entweder man hat vergessen wie man sich plagte oder kommt selbst aus begütertem Haus und musste nie Angst haben oder sich plagen.
Ansonsten kann ich eine derartige Abklassifizierung einer Generation nicht erklären.
Dass Prioritäten und Werte sich verändert haben, liegt nicht an den jungen Menschen, sondern an denen die sie erzogen, an denen die ihnen Vorbild waren und an denen die Wirtschaftswachstum koste es was es wolle als eines der höchsten Güter ansahen. Die Gesellschaft macht die Kinder ihrer Zeit. Und ich bin verdammt stolz auf so viele junge Menschen, die dennoch und trotzdem viel auf sich nehmen einen geraden Weg zu nehmen, zu schaffen, weiter zu kommen, auch wenn die Vorzeichen nicht immer günstig waren/sind und ihre Ersparnisse klein. 
(Die Alten lieb ich auch, aber das mach ich dann woanders.
)