dürfte wohl der Sex-Entzug
...unglaublich schmerzhafte Kränkung und Verunsicherung....
Wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass das dann ein Symptom und weit von den Ursachen weg ist.
.. ich vögle durchaus gern freiwillig.
....und möchte, dass mein Partner mich ebenso begehrt und will und mir nicht eine Gunst oder Gnade erweiset, damit das kleine Depperl a Ruah gibt.
Wenn Sexualität zum Machtinstrument wird, würde ich es nennen.
Dort wo Sex funktioniert, kann es innerhalb genauso Machtspielchen geben. Den anderen zum Kommen drängen, weil eine/r "schon fertig" ist, Qualitäten in Frage stellen, Bedauern dass der/dem Partner/in gewünschte Praktiken gegen den Strich geht und das Gefühl, dass er/sie nicht entsprechen kann....u.s.w.
So hält man die/den anderen klein und gibt ihr/ihm das Gefühl sich mehr bemühen zu müssen, um zu entsprechen.
Das Spiel mit der Verlustangst und das stückerlhafte Beschneiden des Partnerselbstbewusstsein zu sehr egoistischen Zwecken und sei es nur sich selbst besser zu fühlen.
Da gibt es kein gesundes WIR-Gefühl mehr.
(Die, die sich in dieser Beziehungsform wohl fühlen nehme ich natürlich auch - manche leben dieses Spiel, da kenn ich mich nicht aus)
Übrigens: Das wenigste ist strafrechtlich zu ahnden. Die Anfänge liegen immer im Graubereich. Es ist auch für den Einzelnen egal. Hier wird ungern oder nicht angezeigt, hier wird ungern oder nicht ermittelt, hier kommt ungern oder nicht vor Gericht, ein Urteil fühl sich selten oder nie gerecht an.
Wir müssen erkennen, dass ein Strafgesetzbuch sein bestes macht, in zutiefst menschlichen Belangen nicht im gewünschten Ausmaß funktionieren kann.
Es ist ein Gebiet wo es nicht darum geht einen Schuldigen zu identifizieren und an einen Pranger zu stellen, sondern eines wo wein Opfer seine Selbstbewusstsein zurück erkämpfen muss - dabei hilft ein Urteil nichts, deswegen geht weder Schlaflosigkeit, noch Beziehungsangst, Beklemmung oder Panikattacken weg.
Es geht um Menschen, da ist Umfeld, Familie und Freunde gefragt - dazu muss man breit öffentlich reden und es aus dem Tabubereich holen.
Auch auf der Täterseite, Leute die sagen "Das kannst net machen." - das sagt man Freunden nicht so gerne.

Menschen die sexuell übergriffig sind, sind durchaus weit bevor sie konzentriert eine/n schädigen leise auffällig.
Feingefühl und feines Gespür breitflächlig wäre hilfreich.
Es wird, aber natürlich langsam, aber es kommt, wie auch hier lesbar - dieser Thread hätte vor 15 Jahren noch anders ausgesehen.
Man schaue sich doch bitte mal die ersten Posts nach der Eröffnung an.
Unangenehmes Thema, besser lustig machen.