Eitelkeit & Äusserlichkeiten

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Entschuldige bitte, aber das ist meiner Meinung nach einfach Unsinn und viel zu pauschaliert formuliert.
Das würde dem gleichkommen, dass schlanke Menschen automatisch gebildeter sind, eine aufgeräumtere Wohnung haben, ihren sozialen Freundes- und Familienkreis besser pflegen, mehr an persönlicher Weiterentwicklung interessiert sind, beruflich aufgrund von Fleiß und Engagement erfolgreicher sind, ihr Leben einfach mehr im Griff haben, sich mehr um ihre Körperpflege kümmern, etc.
Du willst jetzt dicken Menschen nicht das alles absprechen und tatsächlich behaupten, sie würden sich in allen Bereichen des Lebens gehen lassen nur weil ein Bereich daraus vielleicht nicht der erwünschten Norm entspricht?
Umgekehrt wird ein Schuh draus: Wer sein Leben nicht im Griff hat, lässt sich häufiger auch äußerlich gehen UND neigt dazu diese Nachlässigkeit zu übertünchen. Da wird schnell aufgeräumt wenn Freunde zu Besuch kommen, indem die rumliegenden Sachen in Schränke gestopft werden. Ungepflegtheit wird mit übermäßigem Deo- und Haarspraygebrauch kaschiert. Etc. So ging es mir nach der Geburt meines Sohnes. Glücklicherweise liegt diese Zeit weit hinter mir.
 
Umgekehrt wird ein Schuh draus: Wer sein Leben nicht im Griff hat, lässt sich häufiger auch äußerlich gehen UND neigt dazu diese Nachlässigkeit zu übertünchen. Da wird schnell aufgeräumt wenn Freunde zu Besuch kommen, indem die rumliegenden Sachen in Schränke gestopft werden. Ungepflegtheit wird mit übermäßigem Deo- und Haarspraygebrauch kaschiert. Etc. So ging es mir nach der Geburt meines Sohnes. Glücklicherweise liegt diese Zeit weit hinter mir.
Hm... da ist was dran...
Bei mir ist es wirklich sauber zu Hause, aber wenn ich innerlich mit mir im Unreinen bin oder es mir alles andere als gut geht, dann brauche ich es umso mehr, dass es noch ordentlicher ist als es ohnehin schon ist. Ähnliche Wirkung und Hintergrund wie in deinem Beispiel. Aber so hab ich zumindest das Gefühl irgendwas im „Griff“ zu haben was ich beeinflussen kann und bilde mir ein es nach außen hin (gegenüber anderen) „verstecken“ zu können.
 
hab ich grad, aber ich bin allein...der tee reicht so gut und ist so heiss, aber balsen ist nicht so meins.....ps.ich bin alleine da kann ichs mir ausnahmsweise erlauben...
Jaaaaaaaaaaaaa ehhhhhhhh .... so mach ichs auch, aber nicht beim Essen mit mehreren Leuten oder bei einem Date. Aber mit Schlürfen meine ich eher was Anderes.
 
Hm... da ist was dran...
Bei mir ist es wirklich sauber zu Hause, aber wenn ich innerlich mit mir im Unreinen bin oder es mir alles andere als gut geht, dann brauche ich es umso mehr, dass es noch ordentlicher ist als es ohnehin schon ist. Ähnliche Wirkung und Hintergrund wie in deinem Beispiel. Aber so hab ich zumindest das Gefühl irgendwas im „Griff“ zu haben was ich beeinflussen kann und bilde mir ein es nach außen hin (gegenüber anderen) „verstecken“ zu können.

Ja, da bin ich voll bei dir.

Ich fühle mich heute schon unwohl, wenn meine Gehaltszettel nicht im Ordner abegelegt sind, sondern sich auf dem Schreibtisch stapeln. In meinen Schränken herrscht dagegen mittlerweile penible Ordnung und Minimalismus. Ich binde mich nicht mehr sehr an Sachen, habe keine Sammlung an Zeitschriften die ich eines Tages mal lesen möchte und keine Klamotten, in die ich mich irgendwann ja hinein hungern könnte :D

Ich habe mich zum absoluten Gegenteil entwickelt und wenn mich der Schuh irgendwo drückt, dann fange ich daheim an, ob nicht doch irgendwo etwas ist, was liegen blieb und mir die Laune trübt. Dann mache ich in der Arbeit weiter bis der Schreibtisch leer ist. Erst dann fühle ich mich wieder rundum wohl und gestärkt.
 
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