Ehevertrag?

wenn die frau miete zahlen muss, ist das doch noch lange keine gemeinheit... sie wohnt ja dort. also soll sie auch bezahlen! niemand kann gratis wohnen ;)
Das stimmt schon. Aber hier bei uns muss einer oder eine aus der Wohnung raus, egal, wie alt das Kind ist. Wer, das entscheidet der Richter.
 
Das stimmt schon. Aber hier bei uns muss einer oder eine aus der Wohnung raus, egal, wie alt das Kind ist. Wer, das entscheidet der Richter.

bei uns entscheidet das auch der richter... aber in 99.9% zu gunsten der frau und kind... was aber nicht heisst, dass ich das in ordnung finde
 
Seiner Liebe fürs Leben vor der Hochzeit einen Ehevertrag aufs Aug zu drücken ist ein Akt der....hmm....sagen wir mal eine gewisse Härte verlangt. Ob dazu sehr viele in der Lage sind wage ich zu bezweifeln....

Sofern ich das Gesetz richtig interpretiert habe sind Vermögensteile die ein Partner bereits vor der Ehe hatte im Falle einer Scheidung nicht von einer Aufteilung betroffen. Wohl aber solche Güter/Vermögen das während der Ehe erwirtschaftet wurde. In Deutschland heißt das dann "Zugewinngemeinschaft".

Das der Exmann dann dafür zu sorgen hat das es seinen Kindern gut geht halte ich für absolut richtig und notwendig. Wenn allerdings die Frau Kinder als Druckmittel einsetzt finde ich das höchst verwerflich!
 
Der Richter entscheidet aber nur sobald die Wohnung beiden gehört, was hier ja nicht der Fall ist. Ansonsten gibt es nur eine angemessene Übergangsphase damit der andere Partner Zeit eine neue Wohnung zu suchen. Daher womöglich auch dieser Ehevertrag. Wobei ich allerdings nicht verstehe warum es für ein Kind unzumutbar sein soll generell umzuziehen - immerhin machen das tausende von Kindern in Deutschland pro Jahr. Und wo man sich dann eine Wohnung sucht bleibt ja einem selbst überlassen...

Ansonsten sehe ich durchaus einen Sinn in Eheverträgen, aber für mich selbst ? Never !
Ich bin nicht der Mensch der schnell heiraten würde und wenn ich meinen Partner wirklich gut und lange kenne und sich dann im Zweifelsfall die rationale Seite immer noch / doch noch durchsetzen würde...ich würde das dann wohl eher zum Anlass nehmen mich zu trennen statt zu heiraten.
Nicht, dass in meinen Augen eine Hochzeit noch viel Wert wäre - ist auch der Grund warum wir nach 15 Jahren immer noch nicht verheiratet sind, aber wenn sollte eine Hochzeit doch eigentlich ein Bekenntnis füreinander sein und ein Zeichen von absolutem Vertrauen zu dem anderen. Und das dagleich relativieren indem man den Stepmel "Ehevertrag" darunter setzt der ja nichts anderes bedeutet als "aber ganz sicher bin ich mir doch nicht - und erst recht nicht bereit für dich / mit dir dieses Risiko einzugehen" ? Naja...

Wobei wir ehrlich gesagt auch einige Notariell beglaubigte Regelungen haben. Da wir allerdings nicht verheiratet sind gehen sie eher in genau die andere Richtung als normale Eheverträge und vielmehr dazu da sind dem anderen mehr Rechte einzuräumen als es das Gesetz an sich ursprünglich vorsieht. Beispielsweise meinem Freund gegenüber unserer Tochter ( das deutsche Gesetz finde ich da für Väter eine Zumutung !) oder aber falls dem jeweils anderen etwas passiert...
 
@Astarte81
Nur ein kleiner Hinweis am Rande: Die Rechtslage Gütergemeinschaft - Gütertrennung ist in Deutschland und Österreich völlig unterschiedlich. In Deutschland haben Eheverträge deshalb viel mehr Sinn und Berechtigung.
 
Den Unterschied zu Österreich kannte ich nicht, Goldmemberxx, aber der Situation in Deutschland war ich mir vollauf bewusst. Aber an meiner persönlichen Meinung ändert was dennoch nichts: Wenn bei einem von beiden die Sicherung materieller Werte schwerer wiegt als das Vertrauen in meinen Partner, würde ich nicht heiraten !
Für mich ist das ein Risiko das man zu tragen bereit sein muss, wenn man behauptet den anderen zu lieben und sich zu vertrauen. Und vielleicht würde es dem Großteil der Bevölkerung auch zum Vorteil gereichen u.a. beeinflusst durch auch so eine Sichtweise den Partner dann mit etwas mehr Bedacht zu wählen...
 
Den Unterschied zu Österreich kannte ich nicht, Goldmemberxx, aber der Situation in Deutschland war ich mir vollauf bewusst. Aber an meiner persönlichen Meinung ändert was dennoch nichts: Wenn bei einem von beiden die Sicherung materieller Werte schwerer wiegt als das Vertrauen in meinen Partner, würde ich nicht heiraten !
Für mich ist das ein Risiko das man zu tragen bereit sein muss, wenn man behauptet den anderen zu lieben und sich zu vertrauen. Und vielleicht würde es dem Großteil der Bevölkerung auch zum Vorteil gereichen u.a. beeinflusst durch auch so eine Sichtweise den Partner dann mit etwas mehr Bedacht zu wählen...

Gefühle können sich einfach verändern mit der Zeit , ist so da kann man nichts machen .
Und ich bin einfache der Meinung wenn ein Vertrag vorhanden ist , ist so eine sache leichter zulösen als wenn das Anwälte und Gerichte klären müssen wer was wann .
Weil bei der Ende einer Beziehung ist fast immer ein Mensch verletzt und nicht umbedingt rational sonder oft nur noch von dem Wunsch beseelt etwas muss ich ihm / ihr noch antun . weil wenn da um Hunde oder Katzen bis zu verblödung gestritten wird das Haus und Auto und jeder Euro der nächsten 3 jahre in die taschen der anwälte fliessen , kann man da wohl nicht von sinnhaftigkeit reden .
 
Ich habe es schon einmal geschrieben:
In Ö sind diese Verträge zu mindestens 90 % fürn Hugo, denn es gilt, soferne nichts anderes (notariell beglaubigt) vereinbart worden ist, das Prinzip der Gütertrennung. Es wird auch kein vernünftiger Mensch glauben, dass er vor der Heirat allen Zugewinn während der Ehe für den Fall der späteren Trennung bereits aufteilen kann.... wie sähe das denn aus? Beispiel: Falls wir uns einen 3D Fernseher kaufen, gehört der bei der Aufteilung nur mir, während du die übernächste Waschmaschine und den vierten Trockner bekommst? :fragezeichen:

Was möchte ein Österreicher in einem Ehevertrag überhaupt regeln? :hmm:

Pacta sunt servanda, keine Frage, jedoch für einen Partner grob nachteilige Regelungen unterliegen sicherlich dem richterlichen Mäßigungsrecht bzw. sind sogar nichtig.
 
Meine Frau und Ich haben einen Ehevertrag würde von uns beiden mit hilfe der Anwälte ausgearbeitet ,undda ist so zimlich jede sache die sein kann behandelt worden . Geht da um unsere Firmen und Vermögen vor Ehe sachen die durch Erbe dazu kommen könnten .
 
also ist ja ein ehevertrag doch wichtig, denn zum erben gibts beispielsweise auch nur bei mir was.
bei meiner pertnerin höchstens schulden gg
oder wie ist das mit der aufteilung wenn ein partner während der ehe etwas erbt?
 
Wer ist den so blöd und heiratet in dieser Zeit noch .............. :nono:

Du, ich werde Anfang nächsten Jahres heiraten. Und warum sollte das blöde sein? Man kann doch eine langjährige Beziehung legalisieren, ohne dass es auf einer altmodischen, hausbackenen Schiene läuft. Einen Ehevertrag schliessen wir allerdings ab.
 
Wen wir schon beim Thema sind: Wie viele Tage sind angemessen für das Ausziehen aus der Wohnung? Was ist, wenn sie keine Wohnung bis dahin findet? Hotel zumutbar?
 
Wen wir schon beim Thema sind: Wie viele Tage sind angemessen für das Ausziehen aus der Wohnung? Was ist, wenn sie keine Wohnung bis dahin findet? Hotel zumutbar?

Ich hab den Fehler gemacht und ihm soviel Zeit gegeben wie er braucht (4 Monate warns).
Schimpfen tut er trotzdem sehr fleißig, von dem her, hätt man den Auszug ruhig beschleunigen können. Die blöde Nachrede hat man so und so
 
Der Gute in einem Streit kann nur auswählen welche Scheißvariante es sein soll, eine gute gibt es nicht. Anders gesagt, das geringste Übel.
 
Du, ich werde Anfang nächsten Jahres heiraten. Und warum sollte das blöde sein? Man kann doch eine langjährige Beziehung legalisieren, ohne dass es auf einer altmodischen, hausbackenen Schiene läuft. Einen Ehevertrag schliessen wir allerdings ab.

Ehevertrag ist gut, aber wozu legalisieren?
Alles was man in der Ehe kann oder darf geht auch ohne.
In der heutigen Zeit wo über 50% aller Ehen geschieden werden
halte ich das für überholt. Durch ein Stück Papier wird
keine Beziehung besser und das bisschen Steuerersparnis
geht durch die Hochzeitfeier und die Scheidungskosten drauf.
 
ich frag mich da immer wieder, warum überhaupt welche heiraten wollen,
wenns a) vor dem heiraten schon mit einer späteren Trennung rechnen....
und b) nicht mal den Besitz mit dem Ehepartner, mit dem man auch das Leben teilen will, dann net teilen wollen...
:hmm:

Ehevertrag ist gut, aber wozu legalisieren?
Alles was man in der Ehe kann oder darf geht auch ohne.
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