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Hallo ihr Lieben,
jetzt bin ich schon ein Zeiterl hier - mal mehr, mal weniger. Im Vergleich zu vielen von euch, hab ich aber eigentlich erst das Licht des Forums erblickt und bin auf eure Standpunkte gespannt. Anfangs war ich aufgeregt und regelmäßig online: Die Idee, einen geschützten Raum mit anderen, sexuell aufgeschlossenen Erwachsenen zu betreten, hat mich echt angezogen. Im Laufe des Lesens - vor allem der Themen, die eine horizonterweiternde und respektvolle Diskussion erfordern - bin ich draufgekommen, dass es immer wieder zu "wertenden oder zynischen Antworten" kommt. Meine losen Fragen zu dem Thema: Wie kommts dazu und wird dadurch ein potenziell produktiver Prozess in seine Schranken gewiesen? Wenn ich mich öffnen möchte, dann brauche ich zwar eine ehrliche Rückmeldung, aber mindestens genauso ein Gegenüber, welches mir zuhört und idealerweise einen wertfreien Spiegel vorhält ("Das ist nix für mich" vs. "Pfui, das ist aber grauslich"). Schmäh und ein liebevolles Aufziehen ausgenommen, sonst wärs ja gar trocken und steif
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Anbei meine Gedanken und Beobachtungen, die im häufigen Wechselspiel zueinanderstehen und das oben Genannte durchaus befeuern könnten:
jetzt bin ich schon ein Zeiterl hier - mal mehr, mal weniger. Im Vergleich zu vielen von euch, hab ich aber eigentlich erst das Licht des Forums erblickt und bin auf eure Standpunkte gespannt. Anfangs war ich aufgeregt und regelmäßig online: Die Idee, einen geschützten Raum mit anderen, sexuell aufgeschlossenen Erwachsenen zu betreten, hat mich echt angezogen. Im Laufe des Lesens - vor allem der Themen, die eine horizonterweiternde und respektvolle Diskussion erfordern - bin ich draufgekommen, dass es immer wieder zu "wertenden oder zynischen Antworten" kommt. Meine losen Fragen zu dem Thema: Wie kommts dazu und wird dadurch ein potenziell produktiver Prozess in seine Schranken gewiesen? Wenn ich mich öffnen möchte, dann brauche ich zwar eine ehrliche Rückmeldung, aber mindestens genauso ein Gegenüber, welches mir zuhört und idealerweise einen wertfreien Spiegel vorhält ("Das ist nix für mich" vs. "Pfui, das ist aber grauslich"). Schmäh und ein liebevolles Aufziehen ausgenommen, sonst wärs ja gar trocken und steif
Anbei meine Gedanken und Beobachtungen, die im häufigen Wechselspiel zueinanderstehen und das oben Genannte durchaus befeuern könnten:
- Weniger ist oft mehr? Anstatt bei einem Thema einzusteigen, bei dem ich selbst wenig beitragen kann, evtl. eher zu lesen und Fragen zu stellen und anderen den Vortritt lassen?
- (Neue) User setzen sich oft nicht den Gepflogenheiten des Forums auseinander und stellen bereits x-fach gehörte Fragen oder Aussagen, ohne jemals die Suchfunktion verwendet zu haben: "in der Interaktion gehört Eigeninitiative dazu".
- Beiträge, bei denen ich nicht wüsste, wie in die Diskussion einzusteigen wäre. Ob der fehlenden Frage, Inhalt der Aussage, oder Unverständnis des Gelesenen. Wobei dieser Punkt doch sehr subjektiv zu beantworten ist.
- Alteingesessene mit tausenden Kommentaren und Beiträgen: ich sehe immer wieder die Gleichen bei unterschiedlichsten Themen, oft mit konstruktiven Beiträgen, manchmal mit weniger "qualifizierten" Aussagen. Ist eine regelmäßige Präsenz ein Garant dafür, auch immer eine Meinung zu haben? Ich weiß, dass eine häufig wiederholte Auseinandersetzung mit der gleichen Thematik einen anderen Blickwinkel gewährt oder sogar ermüden kann, aber nicht jeder von uns hat sich all die Fragen schon mehrmals gestellt. Z.B.: passiert es mir im Alltag, mich ab und zu mit einem gewissen inneren Zynismus selbst zu erwischen und ich muss mich bremsen, um diesen nicht nach außen zu tragen. Es kommt auch vor, dass zwei sich bekannte User gegenseitig richtig aufschaukeln und den Blick des ursprünglichen Themas total verlieren.

