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Gibt es außer den betroffenen sehr , sehr alten Menschen "ruhig zu stellen " auch noch andere "Behandlungs" -Hilfen?
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Es gibt sonst nur die Möglichkeit dass immer jemand anwesend ist und sich mit der Person beschäftigt Im Alltag, zuhause oder im KH halt nicht wirklich umsetzbar.Gibt es außer den betroffenen sehr , sehr alten Menschen "ruhig zu stellen " auch noch andere "Behandlungs" -Hilfen?
....eine Zeit lag halten "wir" aber bereits durchEs gibt sonst nur die Möglichkeit dass immer jemand anwesend ist und sich mit der Person beschäftigt Im Alltag, zuhause oder im KH halt nicht wirklich umsetzbar.
Im Wechsel gehts vielleicht eh wenn es nicht zu lange dauert. Finde ich aber toll dass ihr das macht....eine Zeit lag halten "wir" aber bereits durch![]()
24-Stunden Hilfe geht nicht?....eine Zeit lag halten "wir" aber bereits durch![]()
Gibt es außer den betroffenen sehr , sehr alten Menschen "ruhig zu stellen " auch noch andere "Behandlungs" -Hilfen?
Wo ist der Betroffene?
Warum ist er im Delier?
Wie zeigt es sich bei ihm?
...geht in diesem Thread nicht darum meine persönliche Situation hier noch weiter, als ich es leichtsinniger Weise nun schon tue "auszubreiten".Gibt es außer den betroffenen sehr , sehr alten Menschen "ruhig zu stellen " auch noch andere "Behandlungs" -Hilfen?

...geht in diesem Thread nicht darum meine persönliche Situation hier noch weiter, als ich es leichtsinniger Weise nun schon tue "auszubreiten".
Eine Fremde Person zu betreuen, zu pflegen mag "einfacher" (soll heißen weniger "belastend" sein als einen Menschen zu dem man noch dazu auch ein familiäres Naheverhältnis hat.
Mit einer solchen Mutmassung soll aber in keinster Weise die belastende, großartige Arbeit aller Pflegebrufe in Abrede gestellt werden. Als Angehöriger bekommt man aber noch ein Quäntchen dazu, das vom Supergau dann bald nicht weit weg ist....
War eher ein suchen nach auch noch andren Möglichkeiten. Man möchte ja sich nicht vorwerfen, etwas nicht versucht zu haben. Auch wenn an einem Lebensende, wann immer es denn kommen mag, alles irgendwann mall "sinnlos" wird.
Ja, unser / das Leben ist immer schön, von einfach war auch nie die Rede..... Wie wahr....euch alle die mit diesem, so schweren Thread etwas anzufangen wissen...
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Mit Superlativen bin ich sehr, sehr vorsichtig. Aber, ja ein Versuch ist es immer Wert. Duftlampe ist mir nicht unbekannt. Vielen DankWenn du was damit anfangen kannst, such ich dir den Link raus.
Es gibt Pflegeheime, die arbeiten damit und können Medikamente fast auf Null runter fahren. Es ist faszinierend.
Danke für deinen Einblick, das mit den 22 Stunden war mir nicht bekannt. Bei meinem Nachbarn ist es nicht so, er lebt in Wien, sie in Graz und kann schon allein deshalb nicht immer präsent sein. Allerdings hat er mir gesagt, dass er 2.000 Euro dazu gibt, wobei sie zusätzlich eine sehr gute Pension hat.Ich habe mit schwer dementen Eltern Erfahrungen. Ich habe festgestellt, dass es sehr belastend sein kann, insbesondere, weil die Mechanismen, mit denen die Eltern einem seit vielen Jahren Schmerzen zugefügt haben, oder es getan hätten, wenn sie es nicht unterdrückt hätten, nun vollkommen unverhüllt zutage treten. Sie kennen uns sehr gut und wissen, wo wir verletzbar sind! Das belastet meine Geschwister sehr (mich weniger, denn ich habe mich emotional sehr weit von ihnen entfernt).
Es ist jedenfalls extrem wichtig, sich Freiräume zu erhalten. Auch wenn die Eltern diese Freiräume bekämpfen, da muss man hart bleiben. Im Bekanntenkreis habe ich Leute erlebt, die sich mehr oder weniger selbst als 24 Stundenpflege installiert haben, und die sich damit vollkommen übernommen haben (eine Freundin ist deshalb ernsthaft krank geworden). Weniger kann da durchaus mehr sein, weil man es einfach besser und länger durchhalten kann.
Wenn es finanziell irgendwie machbar ist, dann ist eine 24 Stundenpflege hilfreich. Aber der Name ist irreführend: es sind in Wahrheit 22 Stundenpflegerinnen, 2 Stunden haben sie Pause, und die Zeit gilt es zu überbrücken. Das kann durchaus beglückend sein, aber auch belastend. 2 Stunden lange alle fünf Minuten gefragt zu werden, wohin man heuer auf Urlaub fährt, und das von einem geliebten Menschen, laugt aus.
Diese Pflegerinnen führen den Haushalt, sie kümmern sich um die Medikamente etc. Aber sie lösen erfahrungsgemäß nicht spontan auftretende Probleme, da muss man dann wieder selber dran, man ist also nie ganz frei, so 1-2 Anrufe, in der Regel zur Unzeit, kommen jeden Tag. Das reicht von Bagatellen wie Medikamente, die ausgegangen sind (und natürlich sofort benötigt werden) über undichte Katheder bis zu technischen Problemen mit Haushaltsgeräten.
Es dauert, bis man ein Pflegeteam zusammengestellt hat. Die 24 Stundenpflegerinnen wechseln alle 4-5 Wochen, das geht nicht immer ganz glatt. Wir haben dann noch einen Pflegedienst für die schweren Arbeiten (Mutter, die nach einem Schlaganfall nicht mehr stehen kann, duschen, ...), dann Therapeuten etc. Das Team muss gut zusammenarbeiten. Sie müssen Informationen weitergeben, es muss einen geben, der alle hat (in unserem Fall ich), und der sie weiter verteilt.
Am Ende muss ich sagen, es ist eine Herausforderung. Aber ich möchte, dass die Eltern einen guten Lebensabend haben.
Danke für deinen Einblick, das mit den 22 Stunden war mir nicht bekannt. Bei meinem Nachbarn ist es nicht so, er lebt in Wien, sie in Graz und kann schon allein deshalb nicht immer präsent sein. Allerdings hat er mir gesagt, dass er 2.000 Euro dazu gibt, wobei sie zusätzlich eine sehr gute Pension hat.
Häufig sehe ich die Pflegekräfte im Garten, rauchend, sieht mir sehr nach Pause aus.
Das ja, "hart bleiben" eher nein. Fair bleiben. Ein Dementer Mensch weis ja nicht was er tut, im Augenblick da das Hirn aussetzt. Zumindest ist das bei uns so. Es gibt aber zum Glück auch noch viele, lange Zeiten wo alles "normal" ist. Vielleicht haben wir JETZT auch nun doch ein Medikament das zumindet für eine Zeit lang "hilft".....Es ist jedenfalls extrem wichtig, sich Freiräume zu erhalten. Auch wenn die Eltern diese Freiräume bekämpfen, da muss man hart bleiben.

So, wie ich Demenz kenne, muss man hart bleiben, denn ...Das ja, "hart bleiben" eher nein. Fair bleiben. Ein Dementer Mensch weis ja nicht was er tut, im Augenblick da das Hirn aussetzt.
Die werden leider immer seltener. Bis sie ganz verschwinden. So weit sind wir noch nicht. Er erkennt und noch beinahe immer. Aber auch das hat ein (absehbares) Ende.Zumindest ist das bei uns so. Es gibt aber zum Glück auch noch viele, lange Zeiten wo alles "normal" ist.
Wir haben leider keines.Vielleicht haben wir JETZT auch nun doch ein Medikament das zumindet für eine Zeit lang "hilft".....![]()