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Wann hört dieser Wahnsinn endlich auf?
Wir wollen alle doch nur in Frieden leben und lieben!
Der Terroranschlag auf den CSD in Berlin war nicht vorhersehbar. Mein Eindruck ist, dass hier eine Täter-Opfer-Umkehr versucht wird, als müssten Menschen, die den CSD feiern, mit Gewalt rechnen. Das ist ein gefährlicher Trugschluss. Der Täter war den Behörden bekannt, wurde aber nicht gestoppt. Die Regierung arbeitet bewusst gegen die LGBTQ+-Community, indem sie Förderungen streicht. Das ist ein echtes Problem. Rechte Kräfte instrumentalisieren diesen Anschlag. Wir müssen die Auswirkungen sehen: Wollen wir, dass diese Community verschwindet? Der CSD macht genau auf Ausgrenzung aufmerksam. Ich finde, es geht um eine vielfältige Gesellschaft. Ich möchte nicht, dass eine Minderheit Angst hat. Es geht darum, jetzt solidarisch zu sein. Es war ein Einzeltäter, kein Islam-Problem, und die Regierung hat versagt, die Community zu schützen. Mich hat das erschüttert. Ich wünsche mir, dass der CSD nächstes Jahr ein Fest des Widerstands wird. Wir sind da, sichtbar, lieben, wen wir lieben, und sind, wer wir sind. Das ist hoffnungsvoll und mutig, und wir sollten uns nicht rechtfertigen müssen.Ist zwar erschreckend, aber trocken gesagt, es war abzusehen das es so einen Vorfall bezüglich dieser Thematik einmal geben wird. .
Das war immer so. Wenn jemand bereit ist sein eigenes Leben für eine Sache zu opfern dann hebelt das so ziemlich alle unsere Sicherheitsmaßnahmen aus.Ich persönlich befürchte das diese Tat viel Potential für Nachahmungstäter bzw. Gleichgesinnte bietet und weitere Täter animiert.
Der Anschlag selbst war primitiv aber wirksam. Wie immer wenn jemand zumindest bereit ist sein eigenes Leben zu opfern.
Mehr Sorgen macht es mir wenn ich daran denke wenn sich einmal besser ausgebildete oder intelligentere Fanatiker hier als Terroristen betätigen sollten. Wir leben im Zeitalter von Drohnen, 3D Druckern und unzähliger Möglichkeiten die man zweckentfremdet einsetzen kann. Diesmal war es noch ein klassischer Anschlag, nichts hält jene Kräfte aber davon ab ihre Methoden auszuweiten.
"Hr. Polizist! Hr. Polizist! Dahinten ist glaub ich ein Verdächtiger! Der hat gerade 3 Leute überfahren und beschleunigt noch weiter! Den sollten sie vielleicht mal anhalten und überprüfen!"Ebenso sollte man wachsam sein und lieber einmal umsonst einen Polizisten auf eine verdächtige Person ansprechen als es zu unterlassen.
Erschütternd ist, daß hier wieder unschuldige Menschen betroffen sind, die einfach nur feiern wollten. Dies deswegen, weil einige, einer mittelalterlichen Ideologie anhängend, andere friedliebende Menschen nicht ihr Leben lassen wollen. Diese sind der Exekutive ja weitgehend bekannt und dürfen trotzdem ihrer Ideologie weiterhin ungehindert frönen. Auch die Prediger, die ihre Botschaften voller Hass verbreiten sind meist bekannt. Es war auch kein Einzeltäter, es wurde mittlerweile noch ein zweiter Mann verhaftet. Hier müssen doch endlich rigorose Maßnahmen gesetzt werden, um solche Tragödien in Zukunft vermeiden zu können. Warum hier aber unbedingt öffentliche Fördermittel dafür erforderlich sein sollten, erschließt sich mir aber nicht. Bei einem simplen Feuerwehrfest muß ich auch Eintritt bezahlen, wenn ich hingehen will. Wenn jemand feiern will und die vorhandene Infrastruktur nutzt, kann er ja auch die Kosten dafür übernehmen. Das wird ja wohl nicht zu viel verlangt sein. Oder sollen wieder einmal alle dafür bezahlen, daß die Veranstalter die große Kohle machen? Auch das muß endlich einmal eingeschränkt werden.Der Terroranschlag auf den CSD in Berlin war nicht vorhersehbar. Mein Eindruck ist, dass hier eine Täter-Opfer-Umkehr versucht wird, als müssten Menschen, die den CSD feiern, mit Gewalt rechnen. Das ist ein gefährlicher Trugschluss. Der Täter war den Behörden bekannt, wurde aber nicht gestoppt. Die Regierung arbeitet bewusst gegen die LGBTQ+-Community, indem sie Förderungen streicht. Das ist ein echtes Problem. Rechte Kräfte instrumentalisieren diesen Anschlag. Wir müssen die Auswirkungen sehen: Wollen wir, dass diese Community verschwindet? Der CSD macht genau auf Ausgrenzung aufmerksam. Ich finde, es geht um eine vielfältige Gesellschaft. Ich möchte nicht, dass eine Minderheit Angst hat. Es geht darum, jetzt solidarisch zu sein. Es war ein Einzeltäter, kein Islam-Problem, und die Regierung hat versagt, die Community zu schützen. Mich hat das erschüttert. Ich wünsche mir, dass der CSD nächstes Jahr ein Fest des Widerstands wird. Wir sind da, sichtbar, lieben, wen wir lieben, und sind, wer wir sind. Das ist hoffnungsvoll und mutig, und wir sollten uns nicht rechtfertigen müssen.