CSD Berlin 2026

Ist zwar erschreckend, aber trocken gesagt, es war abzusehen das es so einen Vorfall bezüglich dieser Thematik einmal geben wird. Das Täterprofil ist quasi ein Klischeebild von Hass, Dummheit und Verblendung. Und von jenen gibt es noch viele und es werden schleichend mehr.

Faktisch betrachtet muss man die Sicherheitsvorkehrungen aber dennoch loben. Wäre das primäre Aufmarschgebiet der Teilnehmer nicht gut abgesichert gewesen hätten die Täter definitiv noch mehr Schaden anrichten können. Eine Konzentration von Personen die sich zu den gesicherten Bereichen bewegt ist ein Schwachpunkt der schwer zu schützen ist.

Ich persönlich befürchte das diese Tat viel Potential für Nachahmungstäter bzw. Gleichgesinnte bietet und weitere Täter animiert.

Der Anschlag selbst war primitiv aber wirksam. Wie immer wenn jemand zumindest bereit ist sein eigenes Leben zu opfern.
Mehr Sorgen macht es mir wenn ich daran denke wenn sich einmal besser ausgebildete oder intelligentere Fanatiker hier als Terroristen betätigen sollten. Wir leben im Zeitalter von Drohnen, 3D Druckern und unzähliger Möglichkeiten die man zweckentfremdet einsetzen kann. Diesmal war es noch ein klassischer Anschlag, nichts hält jene Kräfte aber davon ab ihre Methoden auszuweiten.

Gerade Schwachstellen wie Anreise, Übernachtung und Abfahrt können eigentlich unmöglich geschützt werden.

Ich selbst bin schon länger etwas vorsichtiger geworden was Ansammlungen von Menschen betrifft und man muss auch nicht unbedingt überall dabei sein wenn die Thematik umstritten ist.

Zwar will man nach solchen Anschlägen oft durch Präsenz signalisieren das man sich nicht einschüchtern lässt. Letzten Endes ist es aber eine Reaktion die hier kontraproduktiv wirkt, weil sich diese Täter nicht als Teil unserer Gesellschaft betrachten demotiviert sie auch kein Zusammenhalt oder gar Solidarität. Mehr Menschen sind für jene einfach mehr Ziele.

Wer dennoch an solchen Ansammlungen teilnimmt sollte sich zumindest vorab ausreichend informieren wie man sich und andere bestmöglich schützt. Es sind oft Kleinigkeiten wie zum Beispiel trotz abgesperrter Straße trotzdem die seitlichen Gehwege zu verwenden die entscheidend sein können. Ebenso sollte man wachsam sein und lieber einmal umsonst einen Polizisten auf eine verdächtige Person ansprechen als es zu unterlassen.

Das Berliner SEK konnte den Täter übrigens gegen 18:00 stellen, wobei dieser erschossen wurde nachdem er noch einen Angriff mit einem Messer startete.
 
Ist zwar erschreckend, aber trocken gesagt, es war abzusehen das es so einen Vorfall bezüglich dieser Thematik einmal geben wird. .
Der Terroranschlag auf den CSD in Berlin war nicht vorhersehbar. Mein Eindruck ist, dass hier eine Täter-Opfer-Umkehr versucht wird, als müssten Menschen, die den CSD feiern, mit Gewalt rechnen. Das ist ein gefährlicher Trugschluss. Der Täter war den Behörden bekannt, wurde aber nicht gestoppt. Die Regierung arbeitet bewusst gegen die LGBTQ+-Community, indem sie Förderungen streicht. Das ist ein echtes Problem. Rechte Kräfte instrumentalisieren diesen Anschlag. Wir müssen die Auswirkungen sehen: Wollen wir, dass diese Community verschwindet? Der CSD macht genau auf Ausgrenzung aufmerksam. Ich finde, es geht um eine vielfältige Gesellschaft. Ich möchte nicht, dass eine Minderheit Angst hat. Es geht darum, jetzt solidarisch zu sein. Es war ein Einzeltäter, kein Islam-Problem, und die Regierung hat versagt, die Community zu schützen. Mich hat das erschüttert. Ich wünsche mir, dass der CSD nächstes Jahr ein Fest des Widerstands wird. Wir sind da, sichtbar, lieben, wen wir lieben, und sind, wer wir sind. Das ist hoffnungsvoll und mutig, und wir sollten uns nicht rechtfertigen müssen.
 
Ich persönlich befürchte das diese Tat viel Potential für Nachahmungstäter bzw. Gleichgesinnte bietet und weitere Täter animiert.

Der Anschlag selbst war primitiv aber wirksam. Wie immer wenn jemand zumindest bereit ist sein eigenes Leben zu opfern.
Mehr Sorgen macht es mir wenn ich daran denke wenn sich einmal besser ausgebildete oder intelligentere Fanatiker hier als Terroristen betätigen sollten. Wir leben im Zeitalter von Drohnen, 3D Druckern und unzähliger Möglichkeiten die man zweckentfremdet einsetzen kann. Diesmal war es noch ein klassischer Anschlag, nichts hält jene Kräfte aber davon ab ihre Methoden auszuweiten.
Das war immer so. Wenn jemand bereit ist sein eigenes Leben für eine Sache zu opfern dann hebelt das so ziemlich alle unsere Sicherheitsmaßnahmen aus.
Unsere ganze Illusion von Sicherheit basiert auf der Tatsache dass die meisten Menschen Angst vor den Konsequenzen ihrer Taten für ihr eigenes Leben haben... wenn die mal wegfällt wird viel möglich, das man sich normalerweise nicht ausmalen will.

Und wie immer gilt natürlich: Nochmal Glück gehabt dass das irgendwer war. Wie du schreibst... wäre das ein intelligenter, gut ausgebildeter, gut vorbereiteter Täter gewesen dann könnten wir jederzeit wieder einen Anschlag ala Breivik sehen.

Aber der Trend mit Autos in Menschenmengen zu fahren ist so oder so beunruhigend. Der Schaden den da JEDER anrichten mit Mitteln die praktisch JEDEM und jederzeit zur Verfügung stehen ist beunruhigend. Diesbezüglich erwarte ich international noch viele Nachahmungstäter. Weil das eben viel zu einfach ist. Keine Vorbereitung, keine Planung, massiver Schaden.
Ebenso sollte man wachsam sein und lieber einmal umsonst einen Polizisten auf eine verdächtige Person ansprechen als es zu unterlassen.
"Hr. Polizist! Hr. Polizist! Dahinten ist glaub ich ein Verdächtiger! Der hat gerade 3 Leute überfahren und beschleunigt noch weiter! Den sollten sie vielleicht mal anhalten und überprüfen!"
 
Der Terroranschlag auf den CSD in Berlin war nicht vorhersehbar. Mein Eindruck ist, dass hier eine Täter-Opfer-Umkehr versucht wird, als müssten Menschen, die den CSD feiern, mit Gewalt rechnen. Das ist ein gefährlicher Trugschluss. Der Täter war den Behörden bekannt, wurde aber nicht gestoppt. Die Regierung arbeitet bewusst gegen die LGBTQ+-Community, indem sie Förderungen streicht. Das ist ein echtes Problem. Rechte Kräfte instrumentalisieren diesen Anschlag. Wir müssen die Auswirkungen sehen: Wollen wir, dass diese Community verschwindet? Der CSD macht genau auf Ausgrenzung aufmerksam. Ich finde, es geht um eine vielfältige Gesellschaft. Ich möchte nicht, dass eine Minderheit Angst hat. Es geht darum, jetzt solidarisch zu sein. Es war ein Einzeltäter, kein Islam-Problem, und die Regierung hat versagt, die Community zu schützen. Mich hat das erschüttert. Ich wünsche mir, dass der CSD nächstes Jahr ein Fest des Widerstands wird. Wir sind da, sichtbar, lieben, wen wir lieben, und sind, wer wir sind. Das ist hoffnungsvoll und mutig, und wir sollten uns nicht rechtfertigen müssen.
Erschütternd ist, daß hier wieder unschuldige Menschen betroffen sind, die einfach nur feiern wollten. Dies deswegen, weil einige, einer mittelalterlichen Ideologie anhängend, andere friedliebende Menschen nicht ihr Leben lassen wollen. Diese sind der Exekutive ja weitgehend bekannt und dürfen trotzdem ihrer Ideologie weiterhin ungehindert frönen. Auch die Prediger, die ihre Botschaften voller Hass verbreiten sind meist bekannt. Es war auch kein Einzeltäter, es wurde mittlerweile noch ein zweiter Mann verhaftet. Hier müssen doch endlich rigorose Maßnahmen gesetzt werden, um solche Tragödien in Zukunft vermeiden zu können. Warum hier aber unbedingt öffentliche Fördermittel dafür erforderlich sein sollten, erschließt sich mir aber nicht. Bei einem simplen Feuerwehrfest muß ich auch Eintritt bezahlen, wenn ich hingehen will. Wenn jemand feiern will und die vorhandene Infrastruktur nutzt, kann er ja auch die Kosten dafür übernehmen. Das wird ja wohl nicht zu viel verlangt sein. Oder sollen wieder einmal alle dafür bezahlen, daß die Veranstalter die große Kohle machen? Auch das muß endlich einmal eingeschränkt werden.
Bemerkenswert ist leider auch der Zusammenhalt der Community, die ja zum Teil ja weiter gefeiert haben, obwohl sie aufgefordert wurden nach Hause zu gehen. War für mich erschreckend, scheint aber auch ein Spiegelbild der Gesellschaft zu sein. Kommt aber auch nicht sympathisch rüber und hat mit Liebe, Respekt und Toleranz sehr wenig zu tun. Es ist eher beschämend und charakterlos. Trotzdem muss meiner Ansicht nach die Exekutive dafür sorgen, daß man in Zukunft wieder ohne Angst auf solche Veranstaltungen gehen kann.
 
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