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Hi Leute!

im Moment gehts auf und ab.
In unserer Ehe kriselt es, doch schon einige Zeit, seit rund 2 Jahren kämpfen wir!
Als Team und Familie sind wir gut, wir schaffen alles unter einen Hut zu bringen, allerdings ist unsere Partnerschaft nur mehr eine WG.
unsere Ausgangssituation, wir kennen und seit 9 Jahren, seit 8 Jahren ein Paar und haben mittlerweile ein 7 jähriges Kind und genau so lange sind wir verheiratet.
Junges Glück da meint man passt alles -bis wir leider mit dem 1. Geburtstag herausgefunden haben das unser kleines Mädl an einem seltenem Gendefekt leidet.
damit war das ein richtiger Schlag ins Gesicht. wir haben uns aufgerafft, um maximale 150% für unsere Kleine zu geben, Therapieren Reha, Förderungen alles was möglich ist. Wie gesagt dieser Part ist schwierig meistern wir aber Gut.
Aber unsere Beziehung ist tot, 2 Jahre nach der Diagnose haben wir uns um ein Geschwisterchen bemüht, auf natürlich Art ist es nichts geworden, dann haben wir den Weg der künstlichen Befruchtung eingeschlagen, soweit so gut.
seither steht´s kein Kind, keine Partnerbeziehung, kein Sexleben kein nichts mehr nur mehr eine WG als Familienleben.
Ich habe sehr oft versucht alles zu besprechen, aber wir kommen aus dem Strudel nicht raus, rund alle 6 Wochen haut es mir die Panzersicherung und wir diskutieren, und mit jedem Tag mehr entfernen wir uns als Paar.

ich will das ganze nicht aufgeben weil ich weiß meine kleine und meine Frau brauchen mich jeden Tag.
nur ich halt das nicht mehr aus - ich fühl mich nur als Mitglied, aber nicht als Partner.
wir haben niemanden für die kleine so das wir einmal Abends ausgehen könnten.

und ausgerechnet jetzt komme ich mit einer Vereinskollegin zu schreiben und wir verstehen uns sehr gut, und die Sache ist in kürzester Zeit explodiert.
Die hat verlieben, da kommen alter Erinnerungen hoch, und ich steh halt auf ein wenig Anal, Blowjob´s mit Happy End oder Outdoor/Public.
ich bin im Thema Sex mit meiner Frau Kompromisse eingegangen, was bisher auch ok war. aber alle 8 Wochen Sex zu haben ist für mich weitaus nicht ok.
und diese Kollegin will sich nur mehr unbedingt treffen und ich kann mich schwer daran halten es nicht zu tun.

Wer von euch hatte bereits Partnerschaften mit solchen Problemen und konnte den richtige Weg finden?
versteht mich nicht Falsch, ich Liebe meine Frau und mein Kind, wir haben uns unser Leben schon richtig aufgebaut, aber ich kann ohne Sex nicht leben.
wir hatten es früher doch auch.

gebt mir mal Tipps... wäre euch Dankbar
lg

Also Kontaktanzeige gibts mal seit mindestens einem Jahr. Villeicht wäre es mal einfach ein Vorschlag dies mit deiner Frau so zu besprechen. Genau was hier steht.
 
Hi,

sag Deiner Frau wie es steht. Macht die WG doch fix.

Ihr wohnt zusammen, ihr seid ein Team, aber habt keinen Sex. Du musst nur auf das eine mal Sex alle 2 Monate verzichten! Dafür können Du und Deine Frau jederzeit mit anderen Sex haben.

Und wer weiß, vielleicht hat Deine Frau an Dir mehr Interesse, wenn Du ein F+ bist

LG Tom
 
Hi Leute!

im Moment gehts auf und ab.
In unserer Ehe kriselt es, doch schon einige Zeit, seit rund 2 Jahren kämpfen wir!
Als Team und Familie sind wir gut, wir schaffen alles unter einen Hut zu bringen, allerdings ist unsere Partnerschaft nur mehr eine WG.
unsere Ausgangssituation, wir kennen und seit 9 Jahren, seit 8 Jahren ein Paar und haben mittlerweile ein 7 jähriges Kind und genau so lange sind wir verheiratet.
Junges Glück da meint man passt alles -bis wir leider mit dem 1. Geburtstag herausgefunden haben das unser kleines Mädl an einem seltenem Gendefekt leidet.
damit war das ein richtiger Schlag ins Gesicht. wir haben uns aufgerafft, um maximale 150% für unsere Kleine zu geben, Therapieren Reha, Förderungen alles was möglich ist. Wie gesagt dieser Part ist schwierig meistern wir aber Gut.
Aber unsere Beziehung ist tot, 2 Jahre nach der Diagnose haben wir uns um ein Geschwisterchen bemüht, auf natürlich Art ist es nichts geworden, dann haben wir den Weg der künstlichen Befruchtung eingeschlagen, soweit so gut.
seither steht´s kein Kind, keine Partnerbeziehung, kein Sexleben kein nichts mehr nur mehr eine WG als Familienleben.
Ich habe sehr oft versucht alles zu besprechen, aber wir kommen aus dem Strudel nicht raus, rund alle 6 Wochen haut es mir die Panzersicherung und wir diskutieren, und mit jedem Tag mehr entfernen wir uns als Paar.

ich will das ganze nicht aufgeben weil ich weiß meine kleine und meine Frau brauchen mich jeden Tag.
nur ich halt das nicht mehr aus - ich fühl mich nur als Mitglied, aber nicht als Partner.
wir haben niemanden für die kleine so das wir einmal Abends ausgehen könnten.

und ausgerechnet jetzt komme ich mit einer Vereinskollegin zu schreiben und wir verstehen uns sehr gut, und die Sache ist in kürzester Zeit explodiert.
Die hat verlieben, da kommen alter Erinnerungen hoch, und ich steh halt auf ein wenig Anal, Blowjob´s mit Happy End oder Outdoor/Public.
ich bin im Thema Sex mit meiner Frau Kompromisse eingegangen, was bisher auch ok war. aber alle 8 Wochen Sex zu haben ist für mich weitaus nicht ok.
und diese Kollegin will sich nur mehr unbedingt treffen und ich kann mich schwer daran halten es nicht zu tun.

Wer von euch hatte bereits Partnerschaften mit solchen Problemen und konnte den richtige Weg finden?
versteht mich nicht Falsch, ich Liebe meine Frau und mein Kind, wir haben uns unser Leben schon richtig aufgebaut, aber ich kann ohne Sex nicht leben.
wir hatten es früher doch auch.

gebt mir mal Tipps... wäre euch Dankbar
lg

Irgendwie ist diese ganze Geschichte nicht ganz koscher. Da behauptest du, seit dem 3. Geburtstag deines Kindes, das nun 7 Jahre alt ist, steht die Beziehung und es gibt keinen Sex, zu kämpfen habt ihr in der Beziehung aber erst seit zwei Jahren.
Es haut dir alle 6 Wochen die Sicherung raus, aber alle 8 Wochen habt ihr dann doch wieder Sex.
Also was jetzt? Seit 4 Jahren kein Sex? Seit 2? Oder doch alle 8 Wochen?

Dann wollt ihr noch ein zweites Kind haben, weil ihr so eine harmonische und glückliche Familie seid? Ist geklärt, was das für ein Gendefekt ist und ob weitere Kinder nicht auch gefährdet wären?
Wozu? Damit die Frau dann alleine mit zwei Kindern dasteht, weil dir alles zuviel geworden ist?

Meine Meinung: Im besten Fall bist du ein G´schichldrucker, im schlimmsten ein feiger Waschlappen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast kein Sexproblem.

Du hast eine strukturell entkernte Beziehung.
Ihr habt eure Ehe vor Jahren funktional geopfert, um als Eltern zu überleben. Das war rational nachvollziehbar. Aber niemand hat danach aktiv entschieden, die Paarebene wieder aufzubauen. Also ist sie abgestorben.
Nicht durch Bosheit.
Durch Vernachlässigung unter Dauerstress.
Deine Ehe erfüllt aktuell drei Funktionen: Organisation. Versorgung. Stabilität.
Sie erfüllt nicht: Erotik. Differenz. Spannung. Begehren.

Und jetzt passiert etwas Vorhersehbares:
Ein externes weibliches Gegenüber aktiviert genau die Anteile, die bei dir seit Jahren unterdrückt sind:
– sexuelles Selbstbild
– Abenteuerlust
– Bestätigung
– das Gefühl, mehr zu sein als Vater und Versorger

Das fühlt sich groß an. Schicksalhaft. Explosiv.
Ist es aber nicht.
Es ist ein Dopaminereignis im Kontext eines chronischen Mangels.
Du verwechselst Intensität mit Bedeutung.
Je größer die innere Leere, desto stärker wirkt der Kontrast.
Das ist kein Liebesbeweis. Das ist Neurochemie.
Und jetzt zum unangenehmen Teil:
Wenn du die Affäre beginnst, löst du nichts.
Du verschiebst nur das Problem.

Du wirst:
– lügen müssen
– parallel emotional investieren
– dich innerlich weiter von deiner Frau entfernen
– das Familiensystem destabilisieren

Und sehr wahrscheinlich Folgendes erleben: Die Affäre wird nach einigen Monaten ebenfalls Alltag.
Dann stehst du mit zwei beschädigten Systemen da statt mit einem.
Du sagst, du liebst deine Frau und dein Kind.
Das kann stimmen.
Aber Liebe ist kein Gefühlstest.
Liebe ist strukturelle Entscheidung.
Im Moment willst du zwei inkompatible Dinge gleichzeitig: Stabile Familie und
Konsequenzfreie Lebendigkeit.

Das gibt es nicht.

Entweder du investierst radikal in den Wiederaufbau eurer Paarebene. Mit externer Hilfe. Mit echter Veränderung. Nicht mit Gesprächen alle sechs Wochen.
Oder du akzeptierst ehrlich, dass du diese Ehe nicht mehr willst – und trennst sauber.
Alles dazwischen ist Feigheit in bequemer Verpackung.
Du stehst nicht zwischen zwei Frauen.
Du stehst zwischen: Verantwortung übernehmen
oder
Impuls folgen.

Beides hat Konsequenzen.

Die Frage ist nicht, was sich gut anfühlt.
Die Frage ist: Welches Leben willst du in fünf Jahren verantworten können?


Ps: Zusammengefasst von der KI... mi hats ned tippen gfreit. 🤷🏼‍♂️
 
Hi,

Irgendwie ist diese ganze Geschichte nicht ganz koscher. Da behauptest du, seit dem 3. Geburtstag deines Kindes, das nun 7 Jahre alt ist, steht die Beziehung und es gibt keinen Sex, zu kämpfen habt ihr in der Beziehung aber erst seit zwei Jahren.
Es haut dir alle 6 Wochen die Sicherung raus, aber alle 8 Wochen habt ihr dann doch wieder Sex.
Also was jetzt? Seit 4 Jahren kein Sex? Seit 2? Oder doch alle 8 Wochen?

Dann wollt ihr noch ein zweites Kind haben, weil ihr so eine harmonische und glückliche Familie seid? Ist geklärt, was das für ein Gendefekt ist und ob weitere Kinder nicht auch gefährdet wären?
Wozu? Damit die Frau dann alleine mit zwei Kindern dasteht, weil dir alles zuviel geworden ist?

Meine Meinung: Im besten Fall bist du ein G´schichldrucker, im schlimmsten ein feiger Waschlappen.

naja, er hat schon klar geschrieben:

Vor 8 Jahren: Heirat
Vor 7 Jahren: Geburt
Vor 6 Jahren: Diagnose
Vor 4 Jahren: Versuch 2. Kind
Danach kein Sex

Wie lange der Versuch dauerte, steht nirgends. Ich kenne Leute, die haben es 10 Jahre lang versucht.

Wenn die zwei 2 Jahre lang versucht haben, auf natürlichem Weg ein Kind zu produzieren, danach kein Sex aber vorerst künstliche Befruchtung, haben sie seit 2 Jahren keine sexuelle Beziehung mehr.

Wobei ich mir durchaus vorstellen kann, dass wenn man unbedingt ein Kind will, der Sex auch nicht mehr so gspassig ist. Für beide.

Für mich persönlich bedeutet "ein Kind wollen", dass man weiterhin täglich Sex hat, aber nicht mehr verhütet. Ich kenne aber Paare, die dann nur mehr Sex haben, wenn grad eine Befruchtung wahrscheinlich ist. Wenn die so ein Paar sind, kann man annehmen, dass der Sex seit dem Entschluss, noch ein Kind zu wollen, fehlt.

Die Frage ist ja auch, warum seine Frau nicht mehr will. Ich kann mir sehr wohl vorstellen, dass es für eine Frau nicht sehr erregend ist, sich quasi nur mehr als Gebärmaschine zu sehen, die noch dazu nicht funktioniert hat, und so die Lust am Vögeln flöten gegangen ist.

Ich stelle es mir nicht sehr prickelnd vor, meinen Zyklus genau im Auge zu haben bis hin dazu, dass da zwecks künstlicher Befruchtung wer fremder an meiner Vagina rumarbeitet.

LG Tom
 
Ich war ja auch mal jung und habe den "Herrn der Schöpfung" auch so manches mal jeden Blödsinn geglaubt, den sie einem so erzählen, wenn sie dich ins Bett kriegen wollen.
Die kalte, verständnislose Frau daheim ist ja geradezu ein Klassiker. Dieser arme Mann, der in so einer Situation gefangen ist, braucht dringend etwas Zuwendung - und zack, das Helfersyndrom der (zweiten) Frau ist schon angesprungen...
Das behinderte Kind ist noch dazu eine ausgezeichnete Ausrede dafür, Frau und Kind nicht verlassen zu können. Wer könnte denn das schon verantworten?
So bekommen der TE und seine Genossen genau das, was sie wollen: Eine stille Affäre, die genügsam darauf wartet, dass der arme Mann wieder einen Arschfick/ BJ/ Trost braucht. Und daheim eine Familie, die daran glaubt, dass er ein wunderbarer Vater und Ehemann ist.

Vielleicht bin ich zynisch, aber für mich passen bei der Geschichte zu viele Sachen nicht zusammen.
 
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