Alleinerziehende Mutter

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Jetzt hat es meinereiner tatsächlich geschafft, endlich schwanger zu werden!:hurra:
Da frau doch etwas vorausplanen sollte und der Vater des Kindes durch besondere Umstände zu 99% verhindert sein wird, werde ich eine alleinerziehende Mami werden.
Als ich mir durchlas, was es an Karenzgeld gibt (oder wie auch immer es nun genannt wird), blieb mir fast das Herz stehen. € 800,--, wenn man ein Jahr daheim bleibt, bei 1,5 Jahren sind es gerade mal € 600,--. Mir drängt sich die Frage auf, wie Mutter und Kind von einem solchen Betrag leben sollen.
Meine Frage an alle, die in der Situation sind oder waren: was steht mir sonst noch zu bzw. welche Förderungen/Zuschüsse/Ermässigungen gibt es? Gleich vorweg: die Alimente fallen in meinem speziellen Fall aus, was ich aber nicht näher erklären will.
Und: wenn ich mich entscheide, in der Karenzzeit arbeiten zu gehen bei meinem alten Arbeitgeber, muß er akzeptieren, dass ich das Baby mitnehme, wenn gewährleistet ist, dass ich die volle Arbeitsleistung erbringe?
Alle anderen Tipps und Tricks sind auch willkommen, ich weiß grad nicht, wo mir der Kopf steht, was aber in dem Zustand normal sein dürfte...
Danke schon vorab!
 
Jetzt hat es meinereiner tatsächlich geschafft, endlich schwanger zu werden!:hurra:
Da frau doch etwas vorausplanen sollte und der Vater des Kindes durch besondere Umstände zu 99% verhindert sein wird, werde ich eine alleinerziehende Mami werden.
Als ich mir durchlas, was es an Karenzgeld (oder wie auch immer es nun genannt wird), blieb mir fast das Herz stehen. € 800,--, wenn man ein Jahr daheim bleibt, bei 1,5 Jahren sind es gerade mal € 600,--. Mir drängt sich die Frage auf, wie Mutter und Kind von einem solchen Betrag leben sollen.
Meine Frage an alle, die in der Situation sind oder waren: was steht mir sonst noch zu bzw. welche Förderungen/Zuschüsse/Ermässigungen gibt es? Gleich vorweg: die Alimente fallen in meinem speziellen Fall aus, was ich aber nicht näher erklären will.
Und: wenn ich mich entscheide, in der Karenzzeit arbeiten zu gehen bei meinem alten Arbeitgeber, muß er akzeptieren, dass ich das Baby mitnehme, wenn gewährleistet ist, dass ich die volle Arbeitsleistung erbringe?
Alle anderen Tipps und Tricks sind auch willkommen, ich weiß grad nicht, wo mir der Kopf steht, was aber in dem Zustand normal sein dürfte...
Danke schon vorweg!

was ich ned ganz glauben kann. die stehen dir per gesetz zu. sollte der vater nicht zahlen, schiessts der staat vor und holt es sich vom papi, sollte jener ned zahlen geht er in den bau :mrgreen:. weiters bekommsd a familiengeld, jedes 2.monat, in deinem fall 210,80.
für weitere tips und tricks fehlt mir die erfahrung, aber ich habe diese seite für dich: http://www.help.gv.at/Content.Node/49/Seite.490800.html ich wünsch da alles gute :bussal::mrgreen:
 
:daumen::daumen: Alleinerzieher an die Macht!;)

Allerdings find ich es nicht wirklich sehr vernünftig! Zuerst schwanger werden und dann übers Geld nachdenken!

Ich hab 2 Kinder und bin alleinerzieherin, allerdings geh ich 40-Stunden pro Woche arbeiten, damit ich meinen Kindern ein Leben bieten kann!:roll:
Tja, wird dir wahrscheinlich nichts anderes übrigbleiben, wennst nicht als Sozialfall enden magst! Arbeiten UND Kind - anders wirds net gehen!(und es GEHT wirklich!!!!;))

Ich wünsch dir auf alle Fälle alles Gute für dich und dein Kind! Lass dich nicht unterkriegen - auch wenn Menschen aus deinem Umfeld das vielleicht versuchen werden!
Die Kraft einer Mutter besiegt alles!;)
 
Also erstmal herzlichen Glückwunsch und viel Kraft :)

Zum Thema Zuschüsse/Beihilfen:
Du bekommst für das Baby Familienbeihilfe, das sind, wenn mich nicht alles täuscht, 350 Euro alle zwei Monate.

Wie das mit der neuen KBG-Regelung ist, weiss ich nicht, bei der alten Regelung (da gabs nur 24 Monate lang ca. 400 Euro) gabs nen Zuschuss in der Höhe von ca. 200 Euro zusätzlich für einkommensschwache Familien.

Ab dem ersten Geburtstag gibts von der Stadt Wien eine Beihilfe für einkommensschwache Familien in der Höhe von ca. 100 Euro.

Einmal im Jahr gibts für AlleinerzieherInnen vom Finanzamt beim Steuerausgleich den Alleinerzieherabsetzbetrag von rund 500 Euro.

Solltest du trotz aller Beihilfen unter dem Existenzminimum leben, bleibt dann nur noch der Gang aufs Sozialamt.

Das ist jetzt mal das, was mir auf die Schnelle einfällt - das Jugendamt oder Vereine/Beratungsstellen wie zum Beispiel "Aktion Leben" können dich da sicher noch umfassender informieren.

Aber eines kann ich dir gleich sagen:
Wenn du auf die Alimente verzichtest und/oder in der Geburtsurkunde "Vater unbekannt" angibst, wirst du mit Beihilfen teilweise grosse Schwierigkeiten haben. Weil Beihilfen oft nichts sind, auf das du Rechtsanspruch hast bzw. die Notwendigkeit genau geprüft wird - und da wirst du dann oft abgewiesen werden mit der Begründung "Wer es sich leisten kann, auf Alimente zu "verzichten", ist auch nicht auf Beihilfen angewiesen" bzw. werden manche Anträge ohne einen Beleg über die Unterhaltsvereinbarung gar nicht erst bearbeitet - der Zuschuss von der Stadt Wien ab dem ersten Geburtstag zum Beispiel.
Eine Freundin von mir hatte damit gröbste Probleme...

Und dein Arbeitgeber muss gar nichts akzeptieren, werden die meisten auch nicht - wenn du arbeiten gehen willst/musst, hast du für eine adäquate Kinderbetreuung zu sorgen, wie du das machst, ist den Chefs im Normalfall egal.

Ich hoffe, ich konnte ein wenig weiterhelfen, wenn noch Fragen auftauchen, nur raus damit!

Alles Gute!
 
alleinerzieherzuschlag..., erhöte kinderbeihilfe...., alimente vom staat...!,--> wenn der vater nix zahlen kann, will...., karenzgeld...., familienhärteausgleich..., caritas familienhilfe..., hilfe von der fürsorge---> schau bei der BH nach...., mietzuschuß..., u.s.w.

musst du nur im intanet gucken...gg

hab keine angst, wennst dich nix auskennst, geh zur fürsorge, da wirst geholfen, ansonsten is eh alles im internet...

wünsch da viel spass mit dem neuen baby, und viel gesundheit!

liebe grüsse von einem alleinerzieher mit 4 kindern :winke:
 
erhöhte kinderbeihilfe...

Alleinerzieherin zu sein, ist kein Grund für die erhöhte Familienbeihilfe ;)
Ich hatte als Mutter eines schwer kranken und Intensivpflege-bedürftigen Säuglings schon massive Rennereien, um die erhöhte Familienbeihilfe zu bekommen, weil man da die Notwendigkeit und die erhöhten Ausgaben bis ins kleinste Detail nachweisen und belegen muss, bevor so ein Antrag bewilligt wird.
 
servus-
zunächst mal auch alles gute von mir :)

nun, wie schon beschrieben, wurde das meiste gesagt, erwähnt und es steht mir nicht zu persönlich zu bewerten bezüglich der umstände zuerst kind und dann überlegen wegen der finanzen.

am besten erkundigst du dich bei www. wien.at- sozialinfo, denn für frauen gibt es immer wieder zuschüsse und unterstützung (wohnung, finanzen,......)die letztendlich ausreichen damit ihr beide, also auch der kommende neue erdenbürger durch das leben gehen.

für männer gibt es nämlich diese unterstützungen zu 90% nicht, deshalb informiere dich dort genau bitte.
 
Danke erstmal für die schnellen Antworten!
Ganz so isses nicht, ich hab natürlich schon auch übers Geld vorher nachgedacht, es ist auch ein ganz schöner Polster da, der aber nicht ewig reichen wird. Habe seit 10 Jahren versucht, schwanger zu werden, da bist einfach nur froh, wenn es passiert.
Alimente sind definitiv ausgeschlossen, die Gründe will ich wie gesagt hier nicht näher diskutieren.
Werde mich nochmal beraten lassen, ihr habt mir auf jeden Fall schon viel geholfen, danke!
 
die stehen dir per gesetz zu. sollte der vater nicht zahlen, schiessts der staat vor und holt es sich vom papi, sollte jener ned zahlen geht er in den bau :mrgreen:

Genau, und dehalb zahl ich auch immer brav ein!
Aber die Alimente bekommst du auf alle Fälle, wenn nicht vom Vater, dann vom Staat!
 
Genau, und dehalb zahl ich auch immer brav ein!

ist a sache des anstandes und der einstellung. a kind kann ja nix dafür dass es auf die welt kommt, aber des thema würde a diskussion ohne ende bringen. aber du sollsd als weiteres positives beispiel deinen platz auf da hall of fame bekommen :mrgreen::mrgreen: wer ficken kann, kann auch zahlen :lol:
 
Genau, und dehalb zahl ich auch immer brav ein!
Aber die Alimente bekommst du auf alle Fälle, wenn nicht vom Vater, dann vom Staat!

Aber nicht, wenn sie den Vater nicht angibt...
Weil dann hat der Staat keinen, von dem er sich das Geld zurückholen kann/könnte und gibt keinen Cent her - und wenn sie von sich aus drauf verzichtet, dann springt der Staat klarerweise auch nicht ein.

Für mich klingt das sehr danach, als wär der Vater verheiratet (aber halt mit ner anderen Frau ;)) und sie wird ihn deshalb gar nicht erst angeben als Vater - ist nur ne Vermutung, aber wenns so ist, werden ihr auch einige Beihilfen "entgehen", wenn in der Geburtsurkunde "Vater unbekannt" steht.
 
In unserem Fall ist es so, dass es net an der Zahlungswilligkeit hapert, sondern daran, dass das Kind nicht aufscheinen sollte wegen einer Lebensgefährtin, die das tunlichst nicht mitkriegen sollte...
Gibt es noch andere Möglichkeiten, das Kind abzusichern, ohne ihn als Vater eintragen zu lassen?
 
Alleinerzieherin zu sein, ist kein Grund für die erhöhte Familienbeihilfe ;)
Ich hatte als Mutter eines schwer kranken und Intensivpflege-bedürftigen Säuglings schon massive Rennereien, um die erhöhte Familienbeihilfe zu bekommen, weil man da die Notwendigkeit und die erhöhten Ausgaben bis ins kleinste Detail nachweisen und belegen muss, bevor so ein Antrag bewilligt wird.


ja stimmt, doch da es scheint, die fragestellerin keine ahnung hat, wollt i halt, dass sie es sich ansieht, um bescheid zu wissen, ich bekomm für drei von vier kindern erhöte kb.... weil mir auch jemand bescheid sagte...

doch hab auch schon gehört, dass in wien die behörden auch um einiges strenger sind, als da in der steiermark, könnte stimmen...

soll auch andere richtlinien geben, doch da kenn ich mich auch nicht so gut aus, denk mir nur, komisch, dass es in österreich nicht in jedem bundesland gleich ist, wenn das stimmt...

auf alle fälle hab ich viel hilfe von der fürsorge bekommen, die haben mir tipps gegeben, die ich sonst nie erfahren hätte, oder nur schwer...
 
alles gute für dich und das kindchen
auch ohne vater;)

du wirst sicher in der lage sein...
er hat familie ,du wirst schwanger..
er sagt kind weg..
du entscheidest dich ne ich will es..

naja oder es war so eine kurzgeschichte..

ok es ist deine entscheidung...

aber ich sage mal es ist schwer allein mit kind..
aber wenn du eine familie hast die zu dir hält geht es sicher..

ich bekomme genau 363,60 familienbeihilfe

mit kind ist es heutzutage super schwer eine arbeit zu bekommen..
da die chefs immer damit rechnen müssen das du nicht arbeiten kommst weil ....
das kind husten-durchfall- ..........usw...

und wenn du deinen kleinen engel mit in die arbeit nehmen darfst?!?
da musst du einen super chef haben wenn das funkt...:daumen:

wünsche dir alles alles gute für dich und deinen engel!!:)

lg Molly
 
In unserem Fall ist es so, dass es net an der Zahlungswilligkeit hapert, sondern daran, dass das Kind nicht aufscheinen sollte wegen einer Lebensgefährtin, die das tunlichst nicht mitkriegen sollte...
Gibt es noch andere Möglichkeiten, das Kind abzusichern, ohne ihn als Vater eintragen zu lassen?

Ich denke mal das es die schon gibt, und zwar wenn du dich mit dem Vater so einig wirst! Davon muß ja die Lebensgefährtin nicht wissen und du kommst zu etwas mehr Geld!
 
ja stimmt, doch da es scheint, die fragestellerin keine ahnung hat, wollt i halt, dass sie es sich ansieht, um bescheid zu wissen, ich bekomm für drei von vier kindern erhöte kb.... weil mir auch jemand bescheid sagte...

Mal ehrlich: wer weiß schon vor dem ersten Kind genau Bescheid, was auf ihn zukommt? Vermutlich die wenigsten, wenn mir einer gesagt hätte, wie schlecht mir jeden Morgen is und wie oft ich mich übergeben muß und wie müde ich bin, hätte ich es mir auch überlegt;)
 
In unserem Fall ist es so, dass es net an der Zahlungswilligkeit hapert, sondern daran, dass das Kind nicht aufscheinen sollte wegen einer Lebensgefährtin, die das tunlichst nicht mitkriegen sollte...
Gibt es noch andere Möglichkeiten, das Kind abzusichern, ohne ihn als Vater eintragen zu lassen?

Nau, ich sollt Hellseherin werden... :roll:
Also sei mir net böse, ich weiss, das ist hier nicht das eigentliche Thema...
Aber ich find das dumm, auch wenns hart klingt.
Dass er als Vater eingetragen ist, bedeutet noch lang nicht, dass die LG davon Wind bekommt.
Und wer ohne Verhütung vögeln kann - in vollem Bewusstsein, dass dabei ein Kind entstehen kann - sollte auch zum Ergebnis stehen können.
Meiner Meinung nach tut er sich durch das Verhalten jetzt schon nicht als besonders verantwortungsvoller und -bewusster Vater hervor...

Und auch du nimmst deinem Kind mit einem "Vater unbekannt" einiges, wie das Erbrecht, um nur eines von vielen Beispielen zu nennen - mal ganz abgesehen von Wurzeln, die du ihm verwehrst.
Und wie gesagt, mit einem "Vater unbekannt" in der Geburtsurkunde wirst du es in Sachen finanzielle Unterstützung doppelt schwer haben.

Sorry, falls mein Posting auf manche zu hart wirkt, aber das is ein Thema, auf das ich allergisch reagier.
 
In unserem Fall ist es so, dass es net an der Zahlungswilligkeit hapert, sondern daran, dass das Kind nicht aufscheinen sollte wegen einer Lebensgefährtin, die das tunlichst nicht mitkriegen sollte...
Gibt es noch andere Möglichkeiten, das Kind abzusichern, ohne ihn als Vater eintragen zu lassen?

meine meinung: ob der a andre beziehung hat oder ned wird dem kind wurscht sein. kinder kosten geld. aber isa sehr humane einstellung die du hast :mrgreen:
 
Mal ehrlich: wer weiß schon vor dem ersten Kind genau Bescheid, was auf ihn zukommt? Vermutlich die wenigsten, wenn mir einer gesagt hätte, wie schlecht mir jeden Morgen is und wie oft ich mich übergeben muß und wie müde ich bin, hätte ich es mir auch überlegt;)

Nau, wenn du es dir aufgrund dessen schon anders überlegt hättest, Prost Mahlzeit... :kopfklatsch:
 

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