Das bewunder ich alles! Was die Willenskraft betrifft bewunder ich dich aber extrem. Die hatte ich einfach nicht. Woher auch oder wofür auch? Ich war depressiv und hatte Todessehnsüchte. Als ich mich unters Messer gelegt hab hatte ich nicht das kleinste bisschen Angst drauzugehen sondern hab die Würfel einfach rollen lassen. Ich kann dir aber sagen dass dein Weg (in meinen Augen) deffinitiv der bessere ist. Nicht nur der Stärkere auf den man (Frau) am Ende auch wirklich stolz sein kann... sondern auch der gesündere mit weniger Nebenwirkungen, Langzeitfolgen oÄ. Aber für mich war die Entscheidung damals: Tod im Bett 5-10 Jahre später, Tod auf dem OP Tisch oder Lebenschance mit weniger Gewicht. Ich hab die Chancen bekommen und danach noch ein paar mal verspielt. Bin alles andere als stolz auf meinen Lebenswandel bisher
Das hat einfach damit zu tun das ich will. ich bin ein Schwein darin wenn es darum geht etwas zu erreichen, was ich mir vorgenommen hab. Meine Motivation? meine Gesundheit zu erhalten. ich mache das weder für meinen Partner noch für irgendjemand andren. und ich weiß, dass es geht. und wie es geht. und wie so vieles im Leben... habe ich auch hier meinen Glaubenssatz: wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer nichts erreichen will sucht Ausreden. Klar hab auch ich meine dunklen Phasen - die haben aber genau einen Tag in meinem Leben Platz - und dann hat wieder die Sonne ihren Platz da.
Die Zwangseinweisung kann im Prinzip - meines Wissens nach - nur von einem Arzt durchgeführt werden. Magersucht gilt als anerkannte Krankheit - insofern kann ich mir gut vorstellen, dass hier dieses Zwangsmittel greift.
Adipositas ist nicht als Essstörung anerkannt - siehe diesen Textausschnitt:
Adipositas gilt nicht als Essstörung im allgemeinen Sinn
Adipositas ist eine chronische Gesundheitsstörung, die durch eine übermäßige Ansammlung von Fettgewebe im Körper gekennzeichnet ist. Sie beruht auf einer polygenetischen Veranlagung, geht mit einer hohen Begleit- und Folgemorbididtät einher und erfordert ein langfristiges Behandlungs- und Betreuungskonzept
Quelle:Adipositas - Bundes Fachverband Essstörungen
von daher wirst du keine Zwangseinweisung erreichen können - genausowenig wie zb. bei einem Raucher.
Wie man reagieren kann? mit mehr Toleranz..... und mehr Ehrlichkeit. denn die Toleranz für Adipöse Menschen is sehr niedrig, das Verständnis warum sie so sind und warum sie essen meist nicht vorhanden. Co-Abhängigkeit verstärkt das ganze noch.
und - etwas das ich momentan sehr stark zu spüren bekomme - wenn du denn abnimmst - aber deinen eigenen Weg gehst, so wie ich es immer mache - wirst du gerade von den dicken Leidensgenossen am meisten angegriffen. deine Erfolge nieder gemacht etc etc
lach ... BMI über 45 hast noch nie jemanden zurück kommen sehen auf natürliche Art.. täusch dich nicht - ich weiss es besser ... das geht ALLES. aber es ist kein Kindergeburtstag....
SHGs würden mich auch nicht interessieren.... da wird mir viel zu viel gehaschelt.... ich habs bei den Weight Watchers miterlebt.. wie da getrickst wird und wie sich dann alle wieder ihre Ausrutscher schön reden.. und sich ja alle sooooooooo lieb haben.
Ich bin nicht lieb wenn ich im Trainings- und Abnehmmodus bin. ich bin wie gesagt ein richtiges Schwein dann - mir aber auch andren gegenüber. wer nur einmal die Woche trainieren geht und sich beschwert, dass nichts geht beim abnehmen - selber schuld. Wer Cheatdays braucht und sich Joker erarbeitet um sich mit Essen!!!!! wieder dafür zu belohnen dass man abgenommen hat - und dann nicht weiter kommt - selber schuld.
Ich habe ehrlicherweise meine Empathie gegenüber den Jammersäcken verloren. Dieses Wasch mich aber mach mich nicht nass kann ich nicht mehr hören.
ja ich hab selber immer wieder zugenommen - aber mir des suddern gespart, weil ich wusste, warum die Waage wieder nach oben geht und nicht nach unten.....