6 Wochen Rehaaufenthalt...

Darum füllt man das auch in eine neutrale Flasche um! 🤫 Geht ja auch nicht darum sich dort umzusaufen. Aber 6 Wochen komplett ohne Alkohol?
Ich trinke ja im steirischen Vergleich extrem wenig, aber 6 Wochen ohne einen einzigen Schluck? Man geht ja nur auf Reha und konvertiert nicht! :lol:

Bei den Diätologen ist das immer so eine Sache. Die müssen ihre Pläne ja auch immer damit rechtfertigen was sich die Gehirnfurzparade gerade als Pyramide ausgedacht hat, logische Freiheit gibt es oft nicht. Mein Schwiegervater hat einmal stolze 7 Kilo auf einer Reha verloren. Großer Jubel! Allerdings hatte er den gleichen Bauch wie vorher. Abgenommen hat er nämlich nur Muskelmasse, weil sie ihn auf wenig Protein und mehr komplexe Kohlenhydrate umgestellt haben. Nach einigen Monaten war er dann noch fetter als zuvor weil der Körper das Gewicht wieder aufgebaut hat, die Muskelmasse aber nicht.
Von daher sollte man schon diverse Ernährungspläne hinterfragen.
Ich glaub du bist auf einer Reha falsch!
Fahr doch auf Urlaub, zahl dir das selbst und buch dir halt einen Haufen Massagen und Behandlungen dazu.

Aber die Regeln auf REHAs gibt es aus guten Gründen! Die Diätologen dort machen ihren Job. Vielleicht nicht immer perfekt, wie jedermann, aber es ist deren Job und deren Verantwortung.

Und du bist dort PATIENT! Nicht Gast, nicht Kunde und nicht der Chef. Ein Patient.

Wenn du keine 6 Wochen ohne Alkohol durchstehst solltest du sowieso nicht auf Reha sondern, als akut Suchtkranker, erst in eine Entzugsklinik. Und wenn die Reha diätologische Gründe oder Komponenten hat, du aber meinst das selbst ergänzen zu müssen... Sollten ebensowenig Gelder der Krankenkasse verschwendet werden.
Es gibt Patienten die dringend Hilfe brauchen und auch bereit sind diese Hilfe anzunehmen! Nimm denen nicht ihren Platz weg!
 
Wenn du keine 6 Wochen ohne Alkohol durchstehst solltest du sowieso nicht auf Reha
Natürlich war das auch mein erster Gedanke als ich diesen Satz gelesen habe - ich habe aber absichtlich nicht darauf reagiert. Vielleicht auch, um es einigermaßen verständlich zu machen, dass ICH nicht immer alles selbst erledigen muss.

Dass bedeutet jetzt aber nicht, dass ich befürworte, was in puncto Alkohol gesagt wurde, sondern ich nicht zwingend auf Angriff gehe, auch wenn ich das berechtigterweise könnte. Was wiederum ein Indiz dafür sein sollte, dass ich im Grunde genommen ein recht friedfertiger und umgänglicher Mensch bin.
 
Dass bedeutet jetzt aber nicht, dass ich befürworte, was in puncto Alkohol gesagt wurde, sondern ich nicht zwingend auf Angriff gehe, auch wenn ich das berechtigterweise könnte.
Ich manchmal schon. In dem Fall ein Thema unter dem ich gelitten habe und sogar deswegen eine Reha abbrechen musste. Alkohol wars bei mir nicht sondern Cannabis allerdings.

Hat mich damals eine Reha gekostet weil ich beim Heimurlaub einfach nicht die Finger davon lassen konnte. Und ich musste vor jeder Reha monatelang die Finger davon lassen und einen Entzug durchstehen.

Das hat mich ziemlich aufgeregt damals, weil ich das als Hilfsmittel gesehen habe und gerade heraus gesagt einfach süchtig war. Und für Süchtige gibt's immer Gründe ihren Konsum als ihr Recht zu rechtfertigen.

Mir wurde diese Lektion also auch recht hart und Recht ausführlich beigebracht. Und heute weiß ich: die hatten vollkommene Recht! Dafür gibt's gute Gründe und Konsequenzen zu ziehen ist da das einzige was man machen kann und sollte. Wer sich diesbezüglich nicht an Regeln hält hat halt zu gehen. Zu seinem Wohl und zum Wohl aller Mitpatienten.
 
Mich bewegt im Forum nicht mehr viel.

Vielleicht bin ich etwas zu enthusiastisch, wenn es um die Moderation geht - ja sollte ich auch nicht so eng sehen, aber jeder hat so seine Baustellen... ;)

Das hatte nichts mit "Forum" zu tun, sondern dass ich es verabscheue, Alkoholismus zu verharmlosen, als selbstverständlich anzusehen und schönzureden.

Aber zum Thema: Alles, was mir eingefallen ist, haben andere schon vor mir geschrieben :roll:. Somit bleibt mir nur, dir viel Erfolg zu wünschen 💪
 
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Das hatte nichts mit "Forum" zu tun, sondern dass ich es verabscheue, Alkoholismus zu verharmlosen, als selbstverständlich anzusehen und schönzureden.
Hat sicher in deinem Sinne seine Richtigkeit - aber so verschieden sind eben die Meinungen und Reaktionen...
Aber zum Thema: Alles, wss mir eingefallen ist, haben andere schon vor mir geschrieben :roll:. Somit bleibt mir nur, dir viel Erfolg zu wünschen 💪
Danke!
 
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