unerklärliche Phänomene, übersinnliche Wahrnehmungen etc.

Was ich allerdings in dem Zusammenhang immer wieder verwunderlich finde ist, dass bei Diskussionen sofort die Frage kommt, warum "sie" denn dann nicht schon bei uns sind. Ich gebe die Frage zurück: Wie kommt man auf die Annahme, dass Außerirdische zwingend weiter entwickelt sein müssen als wir?

wie schon richtig gesagt wurde wird es beides geben: weniger weit entwickelte (als wir hoch technisierter schädling, da gebe ich @Mitglied #81571 schon recht) und viel, viel weiter entwickelte. zumindest was die raumfahrt betrifft, sonst wären sie ja nicht hier. aber wie schon zum gottesbild gesagt machen wir den fehler (und beweisen unsere mangelnde intelligenz), dass wir an alles unsere eigenen maßstäbe anlegen: leben ist nur auf planeten möglich, wo WIR leben könnten, alle denken und handeln so wie wir und so weiter. vollkommener bullshit. keiner von uns weiß, ob es nicht vielleicht sogar am pluto, jupiter oder merkur intelligentes leben gibt. bloß weil WIR dort sofort mausetot wären heißt das ja per se gar nix.
 
:ironie:
Knapp daneben is a vorbei: :D
Das Thema ist ja unerklärliche Phänomene, übersinnliche Wahrnehmungen etc.
wenns so einfach wäre hieße es ja "erklärliche Phänomene, sinnliche Wahrnehmungen etc."

Und was die Ausserirdischen betrifft: das wurde endgültig und unverrückbar geklärt bei den "Man in Black Folgen 1-5
Dass das angezweifelt wird ist klar. Alle Mitwisser wurden geblitzdingst! Die können nix wissen!
PS: kann sich noch wer erinnern, wo die Galaxie der Arquillianer abgeblieben ist?

in Fach 23
 
Hi,

vollkommener bullshit. keiner von uns weiß, ob es nicht vielleicht sogar am pluto, jupiter oder merkur intelligentes leben gibt. bloß weil WIR dort sofort mausetot wären heißt das ja per se gar nix.

natürlich weiß man das! Das nennt sich Physik und Chemie! Um als Lebewesen zu gelten muss man sich bewegen, denken, etc., dafür braucht es Energie, dafür braucht es einen Stoffwechsel. Deshalb gibt es keine Geister und keine Untoten, weil die keinen Stoffwechsel haben, und damit keine Energie um sich oder etwas zu bewegen.

Und die Leute, die das studiert haben, wissen das, und sie wissen auch, dass nicht alles Leben Sauerstoff atmet, es gibt (auch auf der Erde) z.B. Schwefelatmer, oder was immer.

Entgegen Deiner Annahme könnten auf den meisten Planeten, die als potentiell bewohnt gelten, keine Menschen leben! Dort könnten aber Schwefelatmer oder Methanatmer leben oder sonstige Lebewesen.

Ich empfehle nur mal die potentiell bewohnten Planeten und Monde in unserem Sonnensystem herzunehmen, z.B. die Jupitermonde Europa und Ganymed oder der Saturnmond Enceladus oder aber auch Mars und Venus könnten bewohnt sein, halt nicht von Menschen .... Auch auf Pluto könnte es Leben geben, nach Ansicht der Wissenschaft.


Ich verstehe daher nicht, wieso Du sagst, dass niemand sich dort Leben vorstellen kann, im Gegenteil!

LG Tom
 
Was ich allerdings in dem Zusammenhang immer wieder verwunderlich finde ist, dass bei Diskussionen sofort die Frage kommt, warum "sie" denn dann nicht schon bei uns sind.

die schaun sich an was wir aufführn und halten sich lieber raus. So a Art interplanetarische Löwingerbühne, oder Muppets Show.

Wie kommt man auf die Annahme, dass Außerirdische zwingend weiter entwickelt sein müssen als wir?

Müssens eh net, aber wenns mit der Schüssel zu uns fliegen wolln, müssens a schöns Stück weiter sein. Sonst hockens halt weiter auf ihrem Stern.
 
als nichts was ich kenne oder irgendwie zuordnen könnte.


Faszinierend finde ich immer wieder, wie wichtig es uns ist, das, was wir gesehen haben, in Worte zu fassen und verstanden werden. Ich folge zwar @Mitglied #469517 s Argumentation, aber mir persönlich ist es relativ egal, was einer aus dem Gesehenen schlußfolgert. Meine Faszination liegt mehr darin, wie damit umgegangen wird.
 
Faszinierend finde ich immer wieder, wie wichtig es uns ist, das, was wir gesehen haben, in Worte zu fassen und verstanden werden. Ich folge zwar @Mitglied #469517 s Argumentation, aber mir persönlich ist es relativ egal, was einer aus dem Gesehenen schlußfolgert. Meine Faszination liegt mehr darin, wie damit umgegangen wird.

ich kann nur möglichst nahe aus dem gedächtnis heraus beschreiben, wie diese vier (bzw. 3 + 1) dinger ausgesehen und wie sie sich bewegt haben. was es war weiß ich nicht. aber es kommt nichts auch nur annähernd nahe, was ich kenne oder seither in abbildungen, videos etc. gesehen habe. wobei sogar das beschreiben nicht einfach ist.
 
Bin zwischenzeitlich auf ein Erlebnis des von mir sehr geschätzen, querschnittgelähmten Reichenhaller Bergsteigers Albert Hirschbichler gestossen.
Homepage von Albert Hirschbichler
Ähnliche Geschichten sind mir in der alpinen Literatur immer wieder begegnet. I.d.R. von Bergsteigern, die nicht unbedingt für einen Hang zum Phantastischen bekannt sind oder waren.
 
Bin zwischenzeitlich auf ein Erlebnis des von mir sehr geschätzen, querschnittgelähmten Reichenhaller Bergsteigers Albert Hirschbichler gestossen.
Homepage von Albert Hirschbichler
Ähnliche Geschichten sind mir in der alpinen Literatur immer wieder begegnet. I.d.R. von Bergsteigern, die nicht unbedingt für einen Hang zum Phantastischen bekannt sind oder waren.

Sehr interessant und auch etwas unheimlich!
Jetzt kommen dann wieder jene, die dieses Phänomen mit Halluzinationen, augelöst durch Sauerstoffmangel in der Höhe, gepaart mit der Urangst des Menschen erklären wollen, dass unter diesen Umständen das Gehirn solche Fantasien entwickelt! Wetten?
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht habe ich das jetzt falsch verstanden. Aber ehrlich gesagt, würde ich hier einfach von totaler Selbstüberschätzung, gepaart mit mehreren Eigenfehlern der jungen Leute, ausgehen.
Der eine lässt den anderen alleine zurück, weil er nur mal schnell auf den Gipfel will, stürzt ab, der andere weiß nicht, was er tun soll, er sollte ja nur kurz warten, der kommt aber nicht zurück und versucht es auf eigene Faust, verirrt sich, stürzt, überlebt aber wie beschrieben. Da sehe ich aber null unerklärbares Phänomen.
Warum der Bergsteiger allerdings mit einer Anfängerin bei so einem Wetter bis zum Gipfel geht, erschließt sich mir wirklich nicht.
 
Die Überlegung ist die: Wenn es überhaupt außerirdische Zivilisationen gibt, dann wird es nicht zufällig ein oder zwei davon geben, sondern angesichts der unendlichen Weiten und des Alters des Universums sehr viele Zivilisationen unterschiedlichsten Alters und damit unterschiedlicher Entwicklungsstufen. Dass ausgerechnet unsere Zivilisation, die gerade einmal ein paar Tausend Jahre alt ist, die höchstentwickelte ist, wäre äußerst unwahrscheinlich.
Außer natürlich, Zivilisationen würde ein Selbstzerstörungsmechanismus innewohnen, der es verhindert, dass eine Zivilisation sich über Hundertausende oder Millionen Jahre (Was in kosmischen Dimensionen keine lange Zeit ist.) immer weiter entwickelt.


;) Weil immer das Alter des Universums ins Spiel gebracht wird: Eben deswegen sind wir die Ersten, weil das Universum noch nicht alt genug ist! Da Wasserstoff und Helium alleine zuwenig ist um Leben zu erzeugen (Helium = Edelgas und geht keine Verbindungen mit irgenetwas ein) . Die Natur braucht 80 Elemente und die müssen ja erst einmal hergestellt werden. Dazu braucht es aber mindestens vier Sternengenerationen und somit an die 10 Milliarden Jahre, bis sich ein genügend angereichertes System entwickeln kann und das sind jetzt erstmal vorwiegend die in den sterilen Galaxienzentren, die außerhalb bei uns sind noch nicht soweit. Unsere Sonne stammt ja mit Sicherheit vom Zentrum, erlebte anfangs gleich mehrere Novae und driftete dann heraus an den ruhigen Rand.

Im Schnitt ein paar tausend Lichtjahre auseinander reichen durchaus, dass sich zwei Zvilisationen nie begegnen werden. Unsere Galaxie könnte also hundert davon beherbergen und keiner weiß vom anderen.

Uns selber kann bereits längst keiner mehr über Funk orten, weil wir seit dem Satellitenzeitalter nicht mehr in den freien Raum senden. Einzig eine Spektralanalyse würde verraten, dass wir Sauerstoff, Methan und ein Magnetfeld, weil den großen Kern aus Schwermetall haben, aber was hilfts wen, wenn tausen LJ weit weg? :schulterzuck: Unsere erste Funkübertragung, die für die Ferne stark genug ist, war die Eröffnung der olympische Spiele 1938 und hat bis jetzt also 82 Lichtjahre zurückgelegt und deckt also mit der Frage/Antwort-Zeit einen Radius von 41 LJ ab, wo nichts ist, in einer über 100.000 LJ großen Galaxie.

Weil würde einer mal antworten, dann ja wohl nicht auf einer anderen Frequenz! :roll::idea:

Ein SETI z.B. könnte, trotz allem Aufwand also nur eine Zvilisation entdecken die gerade zwischen unserem 1938 und 1990 steht.
Alle primitiveren und höher entwickelte jedoch nicht, weil die nix funken in die Ferne.
 
Zuletzt bearbeitet:
aber wie schon zum gottesbild gesagt machen wir den fehler (und beweisen unsere mangelnde intelligenz), dass wir an alles unsere eigenen maßstäbe anlegen: leben ist nur auf planeten möglich, wo WIR leben könnten, alle denken und handeln so wie wir und so weiter. vollkommener bullshit. keiner von uns weiß, ob es nicht vielleicht sogar am pluto, jupiter oder merkur intelligentes leben gibt. bloß weil WIR dort sofort mausetot wären heißt das ja per se gar nix.


:lalala: Netter Einwurf, aber überlege mal logisch auf was hinauf entwickelt sich Intelligenz? ;) Zum Einen der aufrechte Gang, weil dadurch unsere Hände erst frei wurden für anderes als nur Fortbewegung und zum Anderen die Erfindung des Feuers, weil wir damit unabhängig wurden, unseren räuberischen Feinden überlegen und sich dann erst anderen Themen zuwenden konnten um sie zu erfinden, weil dann erst die Zert dazu gehabt .

Das System "Fressen und gefressen werden" ist IMMER die einfachste Art um sich als Spezies durchzusetzen und am schnellsten an die Materialen zu kommen, die man zum Leben braucht. Deshalb wird es auch überrall so laufen, damit wird sich aber auch überall die gleiche Denkweise bilden und prägen.

Unter Wasser, ein Delfin oder Wal, steht jetzt hirnmässig seit ein paar Millionen Jahre quasi technisch an bereits, weil er keine Hand frei hat um irgendwie seine Umgebung und sein Leben zu beeinflussen, somit können sie sich nicht mehr weiterentwickeln.

Weiters logisch gedacht: Irgendein Leben wird zwangsläufig IMMER organisch aus Wasser und Kohlenstoff bestehen! Warum?

Ganz einfach darum, weil es Wasser und Kohlenstoff überall gibt und sie am schnellsten Verbindungen mit anderen Elemente eingehen.

Weil sie auf einen Planeten oder Mond immer verfügbar sind und ganz schnell und einfach sich verbinden und das dann dauerhaft, H2O und CO2 sind die stabilsten Verbindungen überhaupt. Was hilft dir eine Zelle, die nicht lange besteht, weil deren Moleküle zerfallen und sich verändern?

Es gibt zwei Millionen nichtkohlenstoff Molekülarten, aber deren 20 Millionen MIT dem verbindungsfreudigem Kohlenstoff.

Auch hört sich z.B. bei -200° fast jede Chemie auf oder wird so langsam, dass sich noch nichts entwickeln konnte. Dort ( z.B. Pluto) was zu suchen wird also nichts bringen.

Ein anderesförmiges anorganisches Leben, wäre ganz einfach aufgrund seiner "faulen" Moleküle zu träge und langsam und würde schlichtweg einfach überwuchert werden vom organischem Leben. So haben z.B. Kristalle keine Chance gegen den Pflanzen um oben zu bleiben, bis die einen Millimeter wachsen können, schaffen Pflanzen hunderte Generationen und sie sind einen halben Meter eingegraben im Boden vom Laub und kommen an kein weiteres Silizium oder Kalzium zum weiterwachsen, weil sich der PH-Wert dann auch noch ändert durch die organische Verrottung.

Ein Leben auf Silizium-Basis wäre theoretisch schon möglich, allerdings dürfte kein Kohlenstoff in der Nähe sein und bräuchte aufgrund seiner Trägheit eindeutig mehr Zeit für seine Entwicklung und Intelligentwerdung, als die 13 Miliarden Jahre, die unser Universum alt ist.
 
:lalala: Netter Einwurf, aber überlege mal logisch auf was hinauf entwickelt sich Intelligenz? ;) Zum Einen der aufrechte Gang, weil dadurch unsere Hände erst frei wurden für anderes als nur Fortbewegung und zum Anderen die Erfindung des Feuers, weil wir damit unabhängig wurden, unseren räuberischen Feinden überlegen und sich dann erst anderen Themen zuwenden konnten um sie zu erfinden, weil dann erst die Zert dazu gehabt .

Das System "Fressen und gefressen werden" ist IMMER die einfachste Art um sich als Spezies durchzusetzen und am schnellsten an die Materialen zu kommen, die man zum Leben braucht. Deshalb wird es auch überrall so laufen, damit wird sich aber auch überall die gleiche Denkweise bilden und prägen.

Unter Wasser, ein Delfin oder Wal, steht jetzt hirnmässig seit ein paar Millionen Jahre quasi technisch an bereits, weil er keine Hand frei hat um irgendwie seine Umgebung und sein Leben zu beeinflussen, somit können sie sich nicht mehr weiterentwickeln.

Weiters logisch gedacht: Irgendein Leben wird zwangsläufig IMMER organisch aus Wasser und Kohlenstoff bestehen! Warum?

Ganz einfach darum, weil es Wasser und Kohlenstoff überall gibt und sie am schnellsten Verbindungen mit anderen Elemente eingehen.

Weil sie auf einen Planeten oder Mond immer verfügbar sind und ganz schnell und einfach sich verbinden und das dann dauerhaft, H2O und CO2 sind die stabilsten Verbindungen überhaupt. Was hilft dir eine Zelle, die nicht lange besteht, weil deren Moleküle zerfallen und sich verändern?

Es gibt zwei Millionen nichtkohlenstoff Molekülarten, aber deren 20 Millionen MIT dem verbindungsfreudigem Kohlenstoff.

Auch hört sich z.B. bei -200° fast jede Chemie auf oder wird so langsam, dass sich noch nichts entwickeln konnte. Dort ( z.B. Pluto) was zu suchen wird also nichts bringen.

Ein anderesförmiges anorganisches Leben, wäre ganz einfach aufgrund seiner "faulen" Moleküle zu träge und langsam und würde schlichtweg einfach überwuchert werden vom organischem Leben. So haben z.B. Kristalle keine Chance gegen den Pflanzen um oben zu bleiben, bis die einen Millimeter wachsen können, schaffen Pflanzen hunderte Generationen und sie sind einen halben Meter eingegraben im Boden vom Laub und kommen an kein weiteres Silizium oder Kalzium zum weiterwachsen, weil sich der PH-Wert dann auch noch ändert durch die organische Verrottung.

Ein Leben auf Silizium-Basis wäre theoretisch schon möglich, allerdings dürfte kein Kohlenstoff in der Nähe sein und bräuchte aufgrund seiner Trägheit eindeutig mehr Zeit für seine Entwicklung und Intelligentwerdung, als die 13 Miliarden Jahre, die unser Universum alt ist.

auf der chemischen basis hast du recht (stabile verbindungen etc.), aber in allem anderen denkst du von unseren irdischen maßstäben ausgehend - und aus UNSERER evolution heraus. auch wenn andere chemische verbindungen seltener sind heißt das noch lange nicht, dass sich auf der basis nicht intelligenz bilden kann. kann es intelligenz auf basis von flüssigkeiten oder gasen geben? nein? bloß weil WIR uns das nicht vorstellen können?
 
auf der chemischen basis hast du recht (stabile verbindungen etc.), aber in allem anderen denkst du von unseren irdischen maßstäben ausgehend - und aus UNSERER evolution heraus. auch wenn andere chemische verbindungen seltener sind heißt das noch lange nicht, dass sich auf der basis nicht intelligenz bilden kann. kann es intelligenz auf basis von flüssigkeiten oder gasen geben? nein? bloß weil WIR uns das nicht vorstellen können?


:rolleyes: Du unterstellst uns Menschen jetzt aber eine gehörige Unbedarftheit! o_O

Dabei kennen wir alle Elemente, wissen wie Sterne entstehen, vergehen und diese Elemente erst bilden, bilden selber bereits Elemente, die es sonst nirgends geben kann, wissen wie Planeten und Monde entstehen und letztendlich wissen wir was ein Leben überhaupt braucht um zu leben und wie mans am Besten hamdraht. :smug:
 
unbedarftheit? wir sollten uns gerade bezüglich wissen der bescheidenheit bedienen, die antike philosophen durchaus an den tag gelegt haben: scio nescio! würde uns gut zu gesicht stehen.


:schulterzuck: Warum? Im Gegensatz zu ihnen sind wir ja doch mittlerweile weiter und können z.B. die Atome SEHEN und beliebig anordnen.

Keine Berechtigung Bilder zu betrachten - Bild entfernt.



:roll: Ist es nicht:

Chemisch nützlich sind die letzten Elemente des Periodensystems nicht.

Neue Elemente: Zwischen Sinn und Sinnlosigkeit - science.ORF.at

Außerdem schrieb ich:

bilden selber bereits Elemente
 
Zurück
Oben