Schlagerverrückt und Tanzen, mit Männer wohl unvereinbar!

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Warum haben Männer so gut wie nie Lust zu Tanzen, insbesondere Discofox zu Schlagermusik?
Stattdessen hängen Sie an der Bar, lästern, trinken und sind für dämliche Sprüche nie verlegen!
Wennst die ganze Woche und jeden Tag bis zur Erschöpfung hackeln musst dann kannst dich verständlicherweise am WE nicht auf der Tanzfläche fertigmachen :|
 
Irgendwo in den Tiefebenen der Oberösterreichischen Siegheilkirchen gibt es sicher eine Dorfdico namens "Tenne" (so heißen wirklich alle Diskos am Land) und da wirst du sicher fündig.

"Tenne", wenn du Salzburg, Tirol oder Vorarlberg meinst... in ÖO heißen sie Alm. Die Alm, Linzer Alm, Fox oder Mausefalle. Btw... Discofox lässt sich auch zu vielen anderen Scheiben der 80er und 90er tanzen. Gsd muss es nicht zwingend Schlager sein.
 
Stimmt, ich ziehe ein Pub in Wien eine oberösterreichische Almbar vor. Schon allein der Musik wegen! Ja, und auch dem Bier ... ;)
Wiener Bier vs OÖBier?🤔
Ich kenn nur des Ottakringer Gschledarad😳, da bliebe ich lieber beim Leitungswasser.
Aber gegen a frisch gezapftes Schnaitl oder Zipfer ist nix einzuwenden. Kapsreiter ned vergessen 😉
 
Wiener Bier vs OÖBier?🤔
Ich kenn nur des Ottakringer Gschledarad😳, da bliebe ich lieber beim Leitungswasser.
Aber gegen a frisch gezapftes Schnaitl oder Zipfer ist nix einzuwenden. Kapsreiter ned vergessen 😉
Als Teenager haben wir abartig viel Kapsreiter getrunken, aber auch nur wegen dem coolen Verschluss der Flasche. Tja, Teenies sind so leicht zu begeistern.
 
Also an "keine Männer die zu Schlager den Discofox tanzen" glaube ich nicht so ganz.
Aber ist zweifelsfrei so, dass es mehr tanzbegeisterte Frauen als Männer gibt.
Wiener Tanzschulen machen besondere Angebote für die Jugend,
wenn sich eine junge Dame gemeinsam mit zwei jungen Herren anmeldet.

In meinem Freundeskreis gibt's
  • absolute Nicht-Tänzer (so wie ich auch einer bin)
  • die "Sehr gerne Tänzer" denen es richtig Spaß macht
  • und die Gruppe "Tanz als Mittel zum Zweck" - sprich als Aufrissmöglichkeit
    oder simpel gemäß dem Spruch "happy wife - happy life", um die aktuelle Herzdame bei Laune zu halten.
Und ja, dazu kommt noch, dass sich Schlagermusik zweifelsfrei einer gewissen Beliebtheit erfreut (sonst wären die
Konzerte von Helene Fischer und Co. nicht ausverkauft) aber doch nicht jeden begeistert.

Aber in einschlägigen Lokalen wie Bettelalm oder A-Dance-Club sollten sich Männer finden,
die zu dieser Musik auch das Tanzbein schwingen.
 
Es geht jetzt nicht um Schlager aber als wir in der Firma ein Fest hatten und unser Bosniaken- Trupp, inklusive deren Männer, mit den traditionellen Kreistänzen begannen, hatte ich schon den Eindruck, dass unserer österreichischen Kultur etwas fehlt.

Kaum in der Firma so einen Spaß gehabt als wenn wir zu tanzen begannen.
Var allem die Männer mittendrin. Jeder kennt die Schritte, alle singen mit. Mitunter komplett fremd aber man ist gleich drinnen und es ist empfehlenswert.
 
Mitunter komplett fremd aber man ist gleich drinnen und es ist empfehlenswert.
Und die, die sich das Gspür noch nicht ganz zu trauen, die nimmt man lachend mit und schön ist´s.
Tanzen kann schon was, die Körper in Bewegung, man riecht sich, man berührt Menschen, wie man es in allen anderen Situationen nicht tut.
Einfach von innen raus kommen lassen - das hat doch was?

Ich befürchte es ist beim Tanzen, wie beim Sex, wer sich fürchtet und sich nicht aus sich raus traut, denkt dass die Performance nach "Richtlinien" korrekt (gut genug) sein muss, hat den Gogosch.

Deine Wahrnehmung unterstreiche ich übrigens 2x in ganz fett. :)
Und ich bin wahrlich wahrscheinlich eine lausige Tänzerin, komplett egal - es reicht allemal genauso wie bei den Jungs+, wenn sie nach dem dritten Song locker sind.

Auch zu Deiner kulturellen Anschauung kann ich nur nicken und nochmal nicken.
Nicht so, dass wir sie nie gehabt hätten. Wir haben sie irgendwo verloren und schämen uns für das, worauf andere stolz sind und nebenbei einen Mörderspaß haben.
 
Und ja, dazu kommt noch, dass sich Schlagermusik zweifelsfrei einer gewissen Beliebtheit erfreut (sonst wären die
Konzerte von Helene Fischer und Co. nicht ausverkauft) aber doch nicht jeden begeistert.

Aber in einschlägigen Lokalen wie Bettelalm oder A-Dance-Club sollten sich Männer finden,
die zu dieser Musik auch das Tanzbein schwingen.
zu sowas könnt ich vielleicht mich bewegen ;-)

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Man muss aus persönlichen Vorlieben oder Abneigungen keinerlei tiefenpsychologische Analyse ableiten -
weder von Einzelpersonen noch von ganzen Bevölkerungsgruppen.
Das zeugt schon von einer gewissen Ego-Zentrierung. "Ich mag das - also haben alle anderen ein Problem, die es nicht mögen"

Wer dran Spaß hat, soll tanzen - wer nicht, eben nicht. So einfach könnte es sein.
Ist es aber - leider - oft nicht.

Jemand zu solchen (Gruppen)tänzen einzuladen mag ja nett gemeint sein, lässt aber den "Eingeladenen" in weiterer Folge keine andere Möglichkeit zu, als mit verbalen Derbheiten zu antworten,
wenn nach dem dritten, höflich vorgetragenen "Nein Danke!" weiterhin insistiert wird, mitzumachen -
am Ende sogar mit körperlichen Angriffen versucht wird, jemand zum Mitmachen zu bewegen.

Das fällt dann ganz simpel unter völlig abzulehnende "Grenzüberschreitungen".
 
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