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http://ooe.orf.at/news/stories/2529472/Eine Prostituierte, ein Kellner und vier Geschäftsführer aus dem Rotlichtmilieu im Zentralraum Linz werden verdächtigt, über 80.000 Euro von den Konten diverser Bordellbesucher abgebucht zu haben.
Die Betrüger gingen immer gleich vor: Während sich die Kunden auf den Zimmern vergnügten, machten sich die drei Österreicher und die drei rumänischen Staatsbürger daran, Geld von den Kreditkartenkonten der Freier abzubuchen. In den meisten Fällen hinterließen die Kunden ihre Karten bei den Verdächtigen, um ihre Bestellungen zu bezahlen.
Adolf Wöss, der Pressesprecher der Polizei, bestätigt, dass die Bande sehr professionell vorging. So wurden etwa genaue Instruktionen vorgeben, wie die Karten benutzt werden sollten. War etwa das Limit erschöpft, so wurde das System durch einen generierten Code überlistet.
Von Herbst 2009 bis Herbst 2011 lief laut Polizei der Schwindel, bei dem insgesamt 17 Personen um ihr Geld gebracht wurden. 22.200 Euro wurden auf das Konto des Bordells umgebucht. Insgesamt hätten die Täter versucht, mehr als 80.000 Euro auf ihre Konten zu bringen, die Sache flog aber auf und einige Transfers konnten noch rechtzeitig gestoppt werden. Kunden, denen die Abbuchungen aufgefallen waren, erstatteten Anzeige. Die Polizei begann zu ermitteln und kam schließlich auf die Spur der sechs Verdächtigen.
Zwei bis zehn Jahre Haft
Seitens der Staatsanwaltschaft wurde wegen verschiedener Delikte Anklage erhoben. Dem 32-jährigen Kellner drohen bis zu zehn Jahre Haft, die Prostituierte und die vier Geschäftsführer des Bordells könnten mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft werden.
Wo war das?
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Bin halt nur ein dummes Frauchen ...

