Nonbinäre Männer meist sexuell unsichtbar?

Mitglied #381859

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Hier wird es wohl einige nonbinäre Männer geben denke ich, also Männer die sich weder wirklich als Mann fühlen noch als Frau was das Gender betrifft allerdings keine Probleme mit ihrem biologischen Körper haben.
Wenn sie nicht direkt maskieren (was ja in der Regel zu psychischen Problemen führt) zeigen sie oft nur wenig typische männliche Verhaltensweisen, auch Flirten fällt nicht unter ihre Stärken und lassen sie oft gleich ganz weg. Ohne typisch männliches Verhalten werden sie aber von Frauen nicht wirklich als Männer wahr genommen und sind oftmals, sofern sie nicht ein umwerfendes Aussehen haben, sexuell nicht wirklich wahr genommen. Ist aber nicht nur bei Frauen so auch homosexuelle Männer finden in der Regel nonbinäre Männer wohl nicht so sexy, auch sie stehen in der Regel entweder auf männliche Männer oder eher feminine Männer. Scheinbar wissen nur Wenige mit Männern die kein geschlechterspezifisches duales Verhalten an den Tag legen sexuell etwas anzufangen. Nicht wenige bezeichnen solche Männer abwertend als Bubis.

Welche Erfahrungen haben nonbinäe Männer was das betrifft? Könnt ihr euch in dem von mir geschriebene wieder erkennen?

Übrigens, ein bissi anders scheint das in den skandinavischen Ländern zu sein. Dort nehmen Frauen das mit dem Feminismus sehr viel ernster und Männer dürfen auch wesentlich weniger männliche Verhaltensweisen zeigen damit diese als sexuell attraktiv gelten. Frauen startet dort auch sehr viel öfter einen Flirt als zum Beispiel bei uns hier in Österreich wo das immer noch Männerarbeit ist.
Ich glaub ich werd nach Skandinavien auswandern. : D

Und wie schaut es mit Wahrnehmung, Gedanken und Ideen nonbinärer Menschen im allgemeinen aus? Diese sind doch auch eher nonbinär und nicht so festgeklebt in dualen Denken, oder?
 
Sorry, ich muss das fragen...
Weil ichs wirklich nicht weiß...

Hier wird es wohl einige nonbinäre Männer geben denke ich, also Männer die sich weder wirklich als Mann fühlen noch als Frau
Ohne typisch männliches Verhalten werden sie aber von Frauen nicht wirklich als Männer wahr genommen
Wollen sie das denn?
Ich kenne mich wahrscheinlich tatsächlich mit den Begrifflichkeiten zu wenig aus, aber irgendwie ist das für mich ein Widerspruch in sich...

Zusatz: Wenn du dich selbst weder als Mann noch als Frau fühlst, wie sollen dich andere als "richtigen Mann" wahrnehmen?(Was auch immer das heißt)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier wird es wohl einige nonbinäre Männer geben denke ich, also Männer die sich weder wirklich als Mann fühlen noch als Frau was das Gender betrifft allerdings keine Probleme mit ihrem biologischen Körper haben.
Wenn sie nicht direkt maskieren (was ja in der Regel zu psychischen Problemen führt) zeigen sie oft nur wenig typische männliche Verhaltensweisen, auch Flirten fällt nicht unter ihre Stärken und lassen sie oft gleich ganz weg. Ohne typisch männliches Verhalten werden sie aber von Frauen nicht wirklich als Männer wahr genommen und sind oftmals, sofern sie nicht ein umwerfendes Aussehen haben, sexuell nicht wirklich wahr genommen. Ist aber nicht nur bei Frauen so auch homosexuelle Männer finden in der Regel nonbinäre Männer wohl nicht so sexy, auch sie stehen in der Regel entweder auf männliche Männer oder eher feminine Männer. Scheinbar wissen nur Wenige mit Männern die kein geschlechterspezifisches duales Verhalten an den Tag legen sexuell etwas anzufangen. Nicht wenige bezeichnen solche Männer abwertend als Bubis.

Welche Erfahrungen haben nonbinäe Männer was das betrifft? Könnt ihr euch in dem von mir geschriebene wieder erkennen?

Übrigens, ein bissi anders scheint das in den skandinavischen Ländern zu sein. Dort nehmen Frauen das mit dem Feminismus sehr viel ernster und Männer dürfen auch wesentlich weniger männliche Verhaltensweisen zeigen damit diese als sexuell attraktiv gelten. Frauen startet dort auch sehr viel öfter einen Flirt als zum Beispiel bei uns hier in Österreich wo das immer noch Männerarbeit ist.
Ich glaub ich werd nach Skandinavien auswandern. : D

Und wie schaut es mit Wahrnehmung, Gedanken und Ideen nonbinärer Menschen im allgemeinen aus? Diese sind doch auch eher nonbinär und nicht so festgeklebt in dualen Denken, oder?
Ich vertseh schon was du meinst , im übrigen gilt das was du aus Skandinavischen Städten kennst nicht für ganz Skandinavien .

da ich Beruflich viel dort war weiß ich das es anders ist dort aber eben auch zum teil noch Konservativer vor allem am Land .
 
Sorry, ich muss das fragen...
Weil ichs wirklich nicht weiß...



Wollen sie das denn?
Ich kenne mich wahrscheinlich tatsächlich mit den Begrifflichkeiten zu wenig aus, aber irgendwie ist das für mich ein Widerspruch in sich...

Zusatz: Wenn du dich selbst weder als Mann noch als Frau fühlst, wie sollen dich andere als "richtigen Mann" wahrnehmen?(Was auch immer das heißt)
Es geht nicht darum das nonbinäre Männer als typische Männer wahr genommen werden wollen. Das wollen sie in der Regel natürlich ohnehin nicht.
Da geht es eher um das Problem das nonbinäre Männer biologisch hetero sind, die meisten, also Sex und Beziehungen mit Frauen führen wollen. Da nonbinären Männern aber nun mal typisches männliches verhalten fehlt werden diese Männer (denn biologisch bleiben es Männer) sehr oft von Frauen weder für Sex noch für Partnerschaft wahr genommen (außer sie sehen extrem gut aus) was für einen nonbinären Mann natürlich extrem frustrierend ist.
 
Hier wird es wohl einige nonbinäre Männer geben denke ich, also Männer die sich weder wirklich als Mann fühlen noch als Frau was das Gender betrifft allerdings keine Probleme mit ihrem biologischen Körper haben.
Wenn sie nicht direkt maskieren (was ja in der Regel zu psychischen Problemen führt) zeigen sie oft nur wenig typische männliche Verhaltensweisen, auch Flirten fällt nicht unter ihre Stärken und lassen sie oft gleich ganz weg. Ohne typisch männliches Verhalten werden sie aber von Frauen nicht wirklich als Männer wahr genommen und sind oftmals, sofern sie nicht ein umwerfendes Aussehen haben, sexuell nicht wirklich wahr genommen. Ist aber nicht nur bei Frauen so auch homosexuelle Männer finden in der Regel nonbinäre Männer wohl nicht so sexy, auch sie stehen in der Regel entweder auf männliche Männer oder eher feminine Männer. Scheinbar wissen nur Wenige mit Männern die kein geschlechterspezifisches duales Verhalten an den Tag legen sexuell etwas anzufangen. Nicht wenige bezeichnen solche Männer abwertend als Bubis.

Welche Erfahrungen haben nonbinäe Männer was das betrifft? Könnt ihr euch in dem von mir geschriebene wieder erkennen?

Übrigens, ein bissi anders scheint das in den skandinavischen Ländern zu sein. Dort nehmen Frauen das mit dem Feminismus sehr viel ernster und Männer dürfen auch wesentlich weniger männliche Verhaltensweisen zeigen damit diese als sexuell attraktiv gelten. Frauen startet dort auch sehr viel öfter einen Flirt als zum Beispiel bei uns hier in Österreich wo das immer noch Männerarbeit ist.
Ich glaub ich werd nach Skandinavien auswandern. : D

Und wie schaut es mit Wahrnehmung, Gedanken und Ideen nonbinärer Menschen im allgemeinen aus? Diese sind doch auch eher nonbinär und nicht so festgeklebt in dualen Denken, oder?
Die Theorie kann gut stimmen. Für mich wäre das auch nichts. Ich will einen Mann, der sich klar als Mann definiert und stereotypische Verhaltensweisen und Aussehen zeigt. Das turnt mich an. Oder eben eine biologische, feminine Frau. So dazwischen ist nicht mein Ding.
 
Ich bin da bei Pummelblümchen, wenn ich einen Mann haben will, dann will ich auch einen Mann.
Einen, er sich wie einer fühlt und auch einer ist.

Wie schauts bei dir aus @Mitglied #381859 ? sprechen dich eher Frauen an, die sich als Frau fühlen, wahrnehmen und ausleben oder zieht es dich auch eher zu nonbinären Frauen hin?

festgeklebt in dualen Denken
Schön wenn Menschen Offenheit erwarten aber wohl selber auch nicht sonderlich offen Menschen gegenüber sind, die wissen, was sie wollen und was nicht ;)
 
Ich bin da bei Pummelblümchen, wenn ich einen Mann haben will, dann will ich auch einen Mann.
Einen, er sich wie einer fühlt und auch einer ist.

Wie schauts bei dir aus @Mitglied #381859 ? sprechen dich eher Frauen an, die sich als Frau fühlen, wahrnehmen und ausleben oder zieht es dich auch eher zu nonbinären Frauen hin?


Schön wenn Menschen Offenheit erwarten aber wohl selber auch nicht sonderlich offen Menschen gegenüber sind, die wissen, was sie wollen und was nicht ;)
Also ich stehe auf Frauen, dürfen sich durchaus weiblich verhalten aber tatsächlich nicht auf solche die sich superweiblich verhalten oder damenhaft. Ich finde dieses Verhalten irgendwie aufgesetzt, wenig natürlich. Das selbe gilt für Männer die sich sehr männlich verhalten, mir erscheint das immer als würden Menschen die eben sehr männliches oder weibliches Verhalten an den Tag legen, unabhängig vom biologischen Geschlecht, eine Maske tragen, eine Rolle ausfüllen von der sie glauben, oder besser gesagt wissen, das diese von ihnen erwartet wird.
Schaue ich in die Tierwelt gibt es natürlich auch gewisse Unterschiede zwischen den biologischen Geschlechtern im Verhalten, aber selten sind die Unterschiede so krass und deutlich wie bei Menschen. Oftmals habe ich das Gefühl da laufen lauter Karikaturen herum weil mir ihr Verhalten so überzeichnet erscheint. Aber so wie mir die Menschen an den genderpolen wie Karikaturen erscheinen so wenig greifbar und einordenbar bin ich wiederum für diese Menschen. Es ist schon ein Dilemma.

Ich weiß nicht wie du auf die Idee kommst ich wäre den typischen Menschen gegenüber nicht offen nur weil ich behaupte das sie sehr stark an Polen kleben? Was hat die eine Aussage mit der anderen zu tun?
Eigentlich bin ich ein superoffener Mensch der alle so sein lässt wie sie wollen solange sie damit anderen nicht schaden. Von Geschlechterrollen und gesellschaftlichen Normen die keine Notwendigkeit haben, hab ich schon als Kind wenig gehalten und nie nachvollziehen können warum man Menschen in solche Rollen zwängt. Ich will gar nicht wissen wie viel Trauma nur wegen solchen Rollen entsteht
Nonbinär zu sein hat eigentlich viel weniger mit dem Gender zu tun als man glaubt und viel mehr mit dem Rest der Wahrnehmung und Deckweiße. Das kann ich wirklich überall beobachten, zum Beispiel was politische Referenzen betrifft. Starke Meinungen, vor allem starke Meinungen nach Links oder Rechts scheint eine ziemliche Norm zu sein. Menschen wie ich stehen schnell im tiefen Graben der zwischen Rechts und Links gerissen wurde und werden von allen Seiten mit Steinen beworfen und ich frag mich oft nur noch ob inzwischen einfach alle verrückt geworden sind. Ich selbst würde mich ja politisch als eher Links einordnen aber für viele Linke bin ich zu Rechts für die Rechten bin ich sowieso eine linke Zecke.
so ganz allgemein hab ich oft das Gefühl das ich bei vielen Themen zwischen den Stühlen sitze und das bei den meisten Menschen kognitive Dissonanz auslöst weil Menschen irgendwie nicht damit klar kommen wenn es andere Menschen gibt die keine exakt definierte Position beziehen.
Was ich schon sehr oft gelesen und gehört habe, nonbinäre Menschen fühlen sich oft wie Aliens und obwohl nonbinär rein Formal zu LGBTQ+ gehört fühlen sie sich weder bei LGBTQ+ zuhauese noch in der heteronormativen Welt. Bei mir trifft das auf jeden fall zu, hab auch hier wieder das Gefühl zwischen irgendwelchen Stühlen zu sitzen.
Das ganze ist jetzt natürlich ein wenig überzeichnet geschrieben. Mensch sein ist am Ende ein Spektrum aber in meiner Wahrnehmung tummeln sich doch überdurchschnittlich viele Menschen an den Polen weswegen Konflikte auch vorprogrammiert sind.

Wie ist es bei non binären Frauen?
Hast du da auch Erfahrungen, wie das für die ist?
Ich persönlich kenne keine nonbinäre Frau, zumindest hat sich mir gegenüber noch keine geoutet. Bei der ein oder anderen Frau hätte ich aber schon das Gefühl das sie Richtung nonbinär tentiert.
Daher kann ich jetzt nur aus Erfahrungsberichten aus dem Internet greifen. Und wie man sich denken kann, nonbinäre Frauen sind sexuell eher nicht unsichtbar. Die meisten Männer freuen sich wenn eine Frau (im biologischen Sinne) mit ihnen Sex hat solange sie sich nicht total maskulin gibt, auch wenn der ein oder andere Mann das vielleicht nicht zugeben will.
Aber laut Erfahrungsberichten aus den Internet fühlen sich nonbinäre Frauen oftmals fetischiert, so in die Richtung: "So, jetzt hab ich auch mit einem Tomboy geschlafen, kann ich wieder was von der Liste streichen!"
Ich glaube gerade nonbinäre Menschen schmerzt es wenn andere sie Aufgrund eines Labels interessant oder sexy finden. und nicht dafür das sie eben der Mensch sind, der sie sind.
Fall hier eine nonbinäre Frau mitliest oder eine die glaubt sie könnte nonbinär sein, kann sie ja gerne mal schreiben ob sie sich sexuell eher unsichtbar oder fetischiert fühlt oder vielleicht auch was ganz anderes. : )
 
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Hier wird es wohl einige nonbinäre Männer geben denke ich, also Männer die sich weder wirklich als Mann fühlen noch als Frau was das Gender betrifft allerdings keine Probleme mit ihrem biologischen Körper haben.
Wenn sie nicht direkt maskieren (was ja in der Regel zu psychischen Problemen führt) zeigen sie oft nur wenig typische männliche Verhaltensweisen, auch Flirten fällt nicht unter ihre Stärken und lassen sie oft gleich ganz weg. Ohne typisch männliches Verhalten werden sie aber von Frauen nicht wirklich als Männer wahr genommen und sind oftmals, sofern sie nicht ein umwerfendes Aussehen haben, sexuell nicht wirklich wahr genommen. Ist aber nicht nur bei Frauen so auch homosexuelle Männer finden in der Regel nonbinäre Männer wohl nicht so sexy, auch sie stehen in der Regel entweder auf männliche Männer oder eher feminine Männer. Scheinbar wissen nur Wenige mit Männern die kein geschlechterspezifisches duales Verhalten an den Tag legen sexuell etwas anzufangen. Nicht wenige bezeichnen solche Männer abwertend als Bubis.

Welche Erfahrungen haben nonbinäe Männer was das betrifft? Könnt ihr euch in dem von mir geschriebene wieder erkennen?

Übrigens, ein bissi anders scheint das in den skandinavischen Ländern zu sein. Dort nehmen Frauen das mit dem Feminismus sehr viel ernster und Männer dürfen auch wesentlich weniger männliche Verhaltensweisen zeigen damit diese als sexuell attraktiv gelten. Frauen startet dort auch sehr viel öfter einen Flirt als zum Beispiel bei uns hier in Österreich wo das immer noch Männerarbeit ist.
Ich glaub ich werd nach Skandinavien auswandern. : D

Und wie schaut es mit Wahrnehmung, Gedanken und Ideen nonbinärer Menschen im allgemeinen aus? Diese sind doch auch eher nonbinär und nicht so festgeklebt in dualen Denken, oder?
Ich war beruflich zwischen 50 und 100 mal in Schweden. In Schweden fickte ich, ausgenommen Österreich, am meisten. Ja die Frauen waren leichter zu erobern oder sprachen mich gelegentlich direkt an. Aber nur, wenn du ein attraktiver MANN bist hast schnell Glück.
 
Wenn man überdurchschnittlich gut aussieht hat man weder als Frau noch als Mann Probleme Sexpartner zu finden. Das ist die harte Realität mit der man Leben muss.
 
Es geht nicht darum das nonbinäre Männer als typische Männer wahr genommen werden wollen. Das wollen sie in der Regel natürlich ohnehin nicht.
Wie genau kommst Du darauf?
Da geht es eher um das Problem das nonbinäre Männer biologisch hetero sind, die meisten, also Sex und Beziehungen mit Frauen führen wollen. Da nonbinären Männern aber nun mal typisches männliches verhalten fehlt werden diese Männer (denn biologisch bleiben es Männer) sehr oft von Frauen weder für Sex noch für Partnerschaft wahr genommen (außer sie sehen extrem gut aus) was für einen nonbinären Mann natürlich extrem frustrierend ist.
Auch das stimmt so nicht.
Ich fühle mich nicht als Mann, auch nicht als Frau. Aber jeder sieht, dass ich ein Mann bin, mir ist bewusst das ich biologisch ein Mann bin und in vielen Dingen handle ich auch, wie es von einem Mann erwartet wird. Einfach weil ich als Mann sozialisiert bin. Ebenso wird jemand, der als Mann sozialisiert wurde und jahrzehntelang als Mann gelebt hat nicht zu einer Frau, nur weil sie sich so fühlt.
Meine Frau ist auch nicht binär und trotzdem ist es nicht zu übersehen das sie eine Frau ist.
 
Wir definiert sie denn das.

Wenn ich jetzt jung wäre, würd ich mich ev auch so definieren.🤔
Gender betrifft das soziale Geschlecht, was sich biologisch abspielt ist davon nicht betroffen. Grundsätzlich ist der Thread unter grundfalschen Definitionen gestartet worden.
Es gibt für mich und meine Frau keine geschlechtsspezifischen Arbeiten und Rollen. Wir leisten beide Care-Arbeit, wir können beide Motorsäge, als auch Nähmaschine bedienen und jeder kann Wäsche waschen oder Socken stopfen. Wir haben, gemeinsam mit meiner Mutter meinen Vater gepflegt, ich war mit beiden Kindern einige Monate zu Hause und habe die Haus und Gartenarbeit mitgeschupft, Kiga und Schul und Arzttermine usw. geregelt.

Wie definiert man es, wenn man sich weiblich fühlt? Man denkt selbst einfach nicht in diesem Mustern. Ich fühle mich nicht als Mann, mir ist es auch wurscht ob ich als Mann wahrgenommen werde oder nicht. Und meine Frau pfeift auf gemachte Nägel, künstliche Wimpern und derartigen Schnickschnack.
Sozial verschwimmen diese Grenzen, zumindest in der Mittelschicht seit Jahrzehnten mehr und mehr, alleine die Gesellschaft und die Wirtschaft spielen da.nicht mit.
Jemand der sozial non Binär ist weiß in der Regel welches sein biologisches Geschlecht ist und viele haben auch gar kein Problem damit eines zu haben, wobei das im Grunde Äpfel und Birnen sind.

Weil, Nonbinär betrifft laut Definition nicht Gender, also das soziale, sondern das biologische Geschlecht
Ein schönes Beispiel wie hier verschieden definierte Begriffe vermischt werden.

Es ist in der Regel die Gesellschaft die diese.Probleme schafft, allen voran jene, die nach wie vor in diesen Mustern denken.
Außer medizinisch macht es keinerlei Unterschied, ob Babette Bosbischil ein Zumpfi oder eine Muschi hat, es ist eigentlich scheißegal.
Und bei einem Menschen in den ich mich verliebe ist das ebenso wurscht, ich will den Menschen als ganzes, wurscht ob der Socken flicken oder Nägel picken kann.
 
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