Ärztliche Kompetenz bei Themen der sexuellen Gesundheit

Stimmt. Seither hat sich aber viel geändert, und damit ist auch die Sterblichkeit massiv gesunken.

Stimmt. Nur haben Hausgeburten nicht zur Verringerung der Kindessterblichkeit beigetragen, sondern die Betreuung der Schwangeren im gesamten Vorfeld einer Geburt.
Allein wenn man die Entwicklung der Ultraschalldiagnostik betrachtet. Vom Schneegestöber Bild in den 80er Jahren zum ralitätsnahen 3D Ausdruck des Kindes, bishin zur Erkennung von krankhaften Veränderungen.
Bzw. die Betreuung der Mütter in Sachen Eklampsie und Schwangerschaftsdiabetes...
 
Das wäre mir zu unsicher.
Soweit ich weis sind Hausgeburten ähnlich sicher, wenn vorher abgeklärt wurde dass kein Risiko vorliegt, eine kompetente und ausgebildete Hebamme dabei ist und es eine Möglichkeit gibt bei unvorhergesehenen Komplikationen ins Krankenhaus zu kommen, vor allem wenn es nicht die erste Geburt ist.
Meine Großmutter hat miterlebt wie die Sterblichkeit massiv runter ging, nachdem es ein erreichbares Krankenhaus in der Nähe gab. Nicht weil dann alle zur Geburt dort hin gegangen wären, sondern weil sie bei Notfällen schnell hin konnten.
Dieser Schwurbel Kult (Radikal Birth Keepers) aus den USA der in den letzten Jahren viele tote Kinder erzeugt hat lehnt ja genau das ab. Also die Propagieren Hausgeburten ohne vorherige medizinische Abklärung und ohne eine ausgebildete Hebamme, die Komplikationen erkennen kann, bevor es zu spät ist.
 
Hausheburten machen tatsächlich nicht die großen Probleme.

So schlecht waren die Ultraschallgeräte in den späten 80er Jahren nicht. Natürlich könntean damals nicht so gut "schummeln" wie heute, Daher war das Bild weniger ruhig, als es das heute ist. Aber die Bilder, die ich Anno 92 von meiner Tochter gemacht habe, sind immer noch ganz gut.
 
Seid mir nicht böse, aber gerade in der Geburtshilfe, kann es schnell sehr gefährlich werden! Ein Geburtsstillstand, bzw. bedrohliche Herzfrequenzabfälle sind vor der Geburt nicht sicher auszuschließen und dann muß es ruck zuck gehen.
Eine Fahrt mit dem Sanka ins Spital ist da bereits zu lange.

Freilich werden immer wieder Kinder im Sanka auf dem Weg ins Spital geboren, aber das sind dann Multipara bzw. das 4. Kind...
 
Hausheburten machen tatsächlich nicht die großen Probleme.

So schlecht waren die Ultraschallgeräte in den späten 80er Jahren nicht. Natürlich könntean damals nicht so gut "schummeln" wie heute, Daher war das Bild weniger ruhig, als es das heute ist. Aber die Bilder, die ich Anno 92 von meiner Tochter gemacht habe, sind immer noch ganz gut.

Heute kannst du im Herzultraschall sogar die Sehnenfäden der Papillarmuskeln erkennen. Einfach atemberaubend.

Du magst zwar Techniner sein, erkläre mir aber nicht, das sich in 35 Jahren Sonographie nicht dramatische Verbesserungen ergeben hätten!
 
Seid mir nicht böse, aber gerade in der Geburtshilfe, kann es schnell sehr gefährlich werden! Ein Geburtsstillstand, bzw. bedrohliche Herzfrequenzabfälle sind vor der Geburt nicht sicher auszuschließen und dann muß es ruck zuck gehen.
Eine Fahrt mit dem Sanka ins Spital ist da bereits zu lange.
Die Statistik gibt das nicht her.

Natürlich muss man sagen, dass keine Hebamme eine Risikogeburt daheim machen wird. Und sie bricht ab, wenn es zu Komplikationen kommt. Rosi, unsre Hebamme, hat schon viele hundert Hausheburten gemacht. Die wusste ganz genau, was gefährlich ist, und was nicht.

Im Krankenhaus ist es ja auch nicht so, dass sofort ein kompetenter Arzt da ist. Das kann durchaus dauern.
 
wenn es zu Komplikationen kommt. Rosi, unsre Hebamme, hat schon viele hundert Hausheburten gemacht. Die wusste ganz genau, was gefährlich ist, und was nicht.

Im Krankenhaus ist es ja auch nicht so, dass sofort ein kompetenter Arzt da ist. Das kann durchaus dauern.
Eine erfahrene Hebamme ist schon was wert.
Wenn es zu unerwarteten Blutverlust der Mutter nach der Geburt kommt, ist jeder Augenblick entscheidend.
 
Die Statistik gibt das nicht her.

Natürlich muss man sagen, dass keine Hebamme eine Risikogeburt daheim machen wird. Und sie bricht ab, wenn es zu Komplikationen kommt. Rosi, unsre Hebamme, hat schon viele hundert Hausheburten gemacht. Die wusste ganz genau, was gefährlich ist, und was nicht.

Im Krankenhaus ist es ja auch nicht so, dass sofort ein kompetenter Arzt da ist. Das kann durchaus dauern.

Du bist wirklich nicht gut informiert...

Anbei ein Link zum Tod eines Kindes, der durch die Medien ging.


Kernaussage: wir verwenden bei einer Hausgeburt kein CTG. Das ist absolut fahrlässig!

Kein kompetenter Arzt auf einer Geburtshilfe? Das sind lächerliche Aussagen und deiner unwürdig!
Jede Klinik ist mit Fachärzten 24/7 besetzt. Inklusive Anösthesie, Intensivmedizin und Labor/ Blutbank!
 
Ich bin jetzt keine Experte auf dem Gebiet... Aber als Laie erscheint es mir logische das Ultraschall und gute Voruntersuchungen viele vorhersehbare und erwartete Komplikationen ausschließen können.

Sorgen würden mir persönlich aber immer noch die, eben, unerwarteten Komplikationen machen!

Diesbezüglich wäre mir eine Hausgeburt zu riskant. Ja ist natürlich, ja ging schon Milliarden Male gut historisch betrachtet... Wenn was schief geht ist die Hilfe aber trotzdem eine halbe Stunde+ entfernt. Und eine halbe Stunde ist viel Zeit in schlimmen Fällen!
 
Probleme gibt es auch im Krankenhaus. Eugen Roth hat schon gesichtet: Wie gut du auch chirurgst, es kommt der Fall, den du vermurkst.

Man kann eine Statistik nicht mit einem Einzelfall widerlegen. Solltest Du wissen.
Kein kompetenter Arzt auf einer Geburtshilfe? Das sind lächerliche Aussagen und deiner unwürdig!
Jede Klinik ist mit Fachärzten 24/7 besetzt. Inklusive Anösthesie, Intensivmedizin und Labor/ Blutbank!
Ist schon eine Weile her. Aber vor 30 Jahren haben wir eine halbe Stunde auf einen Arzt gewartet. Weil es nur einen gab, und der war im OP. Zwei OPs konnten die nicht besetzen.

Zu Ultraschallgeräten: Natürlich hat es seit der Combison C330, an der ich damals mitentwickelt habe, Verbesserungen gegeben. schon alleine, weil wir so gut wie kein RAM hatten (jedes lausige iPhone hat mehr, als wir damals hatten), und natürlich haben heutige Prozessoren mehr Rechenleistung als die Motorola 68.040er, die wir damals hatten, daher schafft man heute ein ruhigeres Bild. Und man schafft auch mehr Auflösung. Aber das generelle Problem beim Ultraschall ist die geringe Schallgeschwindigkeit. Für ein grobes Volumenbild bei 8 cm Eindringtiefe braucht man ca. 100 Schüsse pro Sektor und 40 Sektoren macht 640 m Schallweg, entsprechend mehr als ½ Sekunde. Wenn Du da ein Baby ruhig rotieren siehst, dann siehst Du nur Fake. Das konnten wir damals noch nicht, einfach, weil wir die Prozessoren nicht hatten. Was man heute macht ist ein sauberes Volumenbild, daraus randert man das Objekt, und dann macht man "Kontrollschüsse", um die aktuelle Position zu ermitteln und schätzt einfach, wie das Ding jetzt wohl aussehen müsste.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wien ist im Gesundheitsbereich seit Jahren aus - und überlastet.
Alle Freunde von mir die in dem Bereich arbeiten sagen mir immer "hoffentlich brauchst du nie was, außer die Notaufnahme". Gleiches gilt bei Fachärzten, ewige Wartezeiten oder Privat.
Dort war ich diese Woche. Horror.
Am besten gesund bleiben.
 
Hi,

Man kann eine Statistik nicht mit einem Einzelfall widerlegen. Solltest Du wissen.

wenn sich die Nabelschnur um den Hals des gerade zu gebärenden Kindes liegt, bist Du im Krankenhaus besser aufgehoben.

Wie immer: wenn alles glatt geht, kann.man das Kind überall gebären, notfalls auch im Aufzug oder - wie in der Familie vorgekommen - im Taxi 50 Meter vor dem Krankenhaus.

Wenn es Probleme gibt, dann ist das anders.

Für mich persönlich ist das das selbe wie mit der Versicherung. Manche zahlen ihr Leben lang Haushaltsversicherung, KFz Versicherung, Unfallversicherung, und bekommen nie was zurück.

LG Tom
 
Probleme gibt es auch im Krankenhaus. Eugen Roth hat schon gesichtet: Wie gut du auch chirurgst, es kommt der Fall, den du vermurkst.

Man kann eine Statistik nicht mit einem Einzelfall widerlegen. Solltest Du wissen.

Leider bist du nicht willens, sachlich zu diskutieren bzw. hast du den Artikel nicht gelesen oder verstanden.

Die angeklagte Hebamme war im Berufsverband aktiv und erfahren.

Trotzdem hat sie eine Zweitgebärende nach vorangegangenem Kaiserschnitt für heimgeburtstauglich erachtet.
Sie müsste wissen, daß eine Uterusruptur drohen kann und hat somit grob fahrlässig gehandelt. Noch dazu ohne Überwachung der kindlichen Herztöne.

Im schlimmsten Fall sterben Mutter und Kind.

Aber die Fachleute hier, wissen ja Bescheid...
 
Hi,

Leider bist du nicht willens, sachlich zu diskutieren bzw. hast du den Artikel nicht gelesen oder verstanden.

Die angeklagte Hebamme war im Berufsverband aktiv und erfahren.

Trotzdem hat sie eine Zweitgebärende nach vorangegangenem Kaiserschnitt für heimgeburtstauglich erachtet.
Sie müsste wissen, daß eine Uterusruptur drohen kann und hat somit grob fahrlässig gehandelt. Noch dazu ohne Überwachung der kindlichen Herztöne.

Dir ist aber schon klar, dass das Urteil aufgehoben wurde und - so ich mich korrekt erinnere - die Hebamme von den Vorwürfen freigesprochen wurde?


Soweit ich es verstanden habe, hat die werdende Mutter die Hebamme nicht davon informiert, dass die Ärzte von der Hausgeburt mit konkreten Fakten abgeraten haben, auch der Zeitpunkt des Hilfeholens war angemessen.


Wie immer, Alois hat recht, Probleme sind Einzelfälle. Das ist ein Wasserrohrbruch oder ein Einbruch auch, trotzdem hab ich da eine Versicherung.

Ich persönlich sehe das pragmatisch, wir machen auch Sport, trotz Verletzungsrisiko. Viele trinken Alkohol, rauchen, .... oder forumsspezifisch: haben AO Sex, trotz des Risikos.

So sehe ich das auch mit der Hausgeburt. Ich bin dagegen, würde meine Frau auf eine Hausgeburt bestehen, wäre ich nicht dabei. Aber das Recht, es so zu machen, kann man niemandem verwehren.

LG Tom
 
Hi,

Meinem Verständnis nach, geht die Sache in die 2te Instanz. Also kein Freispruch.

ich hatte in Erinnerung, dass sie freigesprochen wurde.

Letzter Fund im Netz:


LG Tom
 
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