Swinger Rauchen im Swingerclub

@dermitdemTeufeltanzt

:haha::haha::haha:

sorry, ich hatte hier keinen bestimmten Club genannt! Wenn du die von mir aufgezählten Mißstände jedoch einem bestimmten Club zuordnest, dann muß es dort wohl ziemlich so aussehen, wie von mir beschrieben.

:haha::haha::haha:
 
warum sollte man in einem swingerclub nicht rauchen ?
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wir halten es als nichtraucher so wie chris boettcher (live im schlachthof). setzt sich ein raucher zu uns, fragen wir ihn, ob es ihn stört, wenn wir ein wenkerl furzen. quasi so von heckraucher zu frontraucher - gleiches recht für alle gell...... :haha::winke:
 
ja, die raucher sollen einen eigenen swingerclub bekommen, und nicht alle stinkig und schmutzig machen.
 
Der Rauch war damals der Hauptgrund für meine Frau und mich, unsere Swingerclubbesuche einzustellen.

Ich kann mir auch keinen (noch so toleranten) Nichtraucher vorstellen, den dieser Rauchkuchl-Geruch in den Wiener Swinger-Katakomben nicht stört. Am Ende bleiben sie weg.

Beobachtung aus dem benachbarten Ausland: wird ein Lokal rauchfrei, nimmt zwar die Besucherfrequenz ab, aber das Niveau der Gäste steigt und der Umsatz bleibt in etwa gleich. Ist mir absolut unverständlich, warum man das bei uns nicht zusammenbringt.

P.S: jede Provinz-Disko hat einen Türsteher, der sich das Publikum genau anschaut. In den Wiener Swingerclub kommt jeder ... rein. Seltsam! Für den Swingerclub würde ich Zahnkontrollen empfehlen, denn wie die Zähne des Gastes so der Rest! Dieser Tipp kam übrigends von meiner Frau ;)
 
faktum ist: seit einführung des rauchverbots ca. 20%-25% umsatzeinbußen in den mir bekannten clubs. in der gastroszene ist es ähnlich. es bleiben mehr leute weg, was das überleben für den club nicht unbedingt erleichtert. jene clubs, die ohnehin seit jahren jeden cent umdrehen, haben das rauchverbot erst gar nicht durchgesetzt, jene, die es probiert haben, kehrten ganz schnell wieder zum gewohnten ablauf zurück. sollte also von den militanten nichtrauchern jemand lust haben, zu klagen, dann vergesst nicht, gleich auch anklage wegen verletzung des gleichberechtigungsgrundsatzes einzubringen, denn speziell die männer werden von allen swingerclubs diskriminiert.
 
ist doch klar, weinbauer, nachdem die Lokale zum Schluß nur mehr die Raucher angesprochen haben, geht die Zahl der Besucher nach Einführung von Rauchverboten zurück. Bis die Nichtraucher realisieren, daß man auch ohne Qualm auswärts gut essen kann, das dauert eben. Pech, wenn man nur auf eine Zielgruppe (nämlich die Raucher) gesetzt hat. Schlimm, wenn man eben nicht wieder "zum gewohnten Ablauf" zurückkehren kann.

"Militanter Nichtraucher", muß man sich den ungefähr so vorstellen, wie einen "militanten Drogenverweigerer"? Eine Tautologie in böswilliger Absicht, nichts weiter.

Ein Nichtraucher kann keine Rauchfreiheit "einklagen", da kein zivilrechtlicher Anspruch. Er kann nur den Gesetzesverstoß zur Anzeige bringen, und das ist sein gutes Recht.

"Gleichberechtigungsgrundsatz" gibts nicht. Als Privatperson kannst du keine "Anklage wegen Verletzung eines Verfassungsrechts" einbringen.

Nicht nur Nikotin ist schwer neurotoxisch, auch Kohlenmonoxid und weitere hunderte Schadstoffe fördern nicht unbedingt körperliche Frische und geistige Klarheit!
 
1. zielgruppenunterscheidungen, wie von dir hier beschrieben, waren bis zur einführung des nichtraucherschutzes, für die überwiegende anzahl der betreiber von lokalen, unbekannt, weil schlichtweg nicht notwendig. der nichtraucherschutz wurde ursprünglich aus arbeitnehmerschutz-rechtlichen gründen eingeführt und wird seit 2010 für andere Bereiche des öffentlichen Lebens durch die einführung des tabkgesetzes geregelt.
2. ausgehend von der tatsache, daß nur ein bestimmter menschenschlag, zu maßnahmen, wie klagen gegen betreiber von "raucherlokalen" greift, war die verwendung des ausdrucks "militanter nichtraucher", rein sarkastisch gemeint und keineswegs dazu gedacht, nichtraucherInnen zu diskriminieren. allfällige korrekturen wären in der gendermäßig richtigen verwendung dieser termini zu suchen: richtigerweise müsste es daher "militante nichtraucherinnen" heißen.
3. ich sprach nicht vom "einklagen" der rauchfreiheit. lokale die sich dem gestzl. verordneten nichtraucherschutz widersetzten, tun dies, nach ablauf der übergangsfristen, zumindest vorsätzlich. die gefährdung gegen leib und leben läßt mehrere formen der klagen nach dem strafrecht, als auch nach dem bürgerl. recht zu, zb. unterlassung, wiedergutmachung und in manchen fällen sogar schadenersatz. ob das von unserer "unabhängigen" justiz auch judiziert wird, sei dahingestellt.
4. gleichberechtigungsgrundsatz gibts s in dem von mir beschrieben gesetzlichen kontext natürlich nicht, hier war ich ungenau, zugegeben. gemeint war natürlich das gleichbehandlungsgesetz. nach diesem ist es z.B. einer skiregion nicht erlaubt, einen "ladys skitag" mit günstigeren skipasspreisen für die damen einzuführen, discos dürfen das weibliche geschlecht bei eintritt in den club nicht mehr bevorzugen usw... nach diesem gleichbehandlungsgesetz wurden bereits einige lokale und veranstalter in ö geklagt (unterlassung, für die eifrigen jusstudenten hier).
 
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Zu Punkt 4.)

Wenn da etwas kommt, sind Euch allen die Konsequenzen der Clubs hoffentlich klar: Dann wird es nur noch reine Pärchenclubs geben. Für uns eine durchaus verlockende Vorstellung!

LG, angelshark
 
die möglichkeit die preise für frauen und männer anzugleichen, besteht aber schon auch noch.
 
faktum ist: seit einführung des rauchverbots ca. 20%-25% umsatzeinbußen in den mir bekannten clubs.
Wann wurde bei uns ein Rauchverbot eingeführt?

Das ist ja genau das Problem... Es gibt keine klaren Gesetze und kaum Strafen. Dadurch gibt es einige die nichts ändern und sich dadurch einen Wettbeverbsvorteil verschaffen weil ein süchtiger nicht freiwillig wohin gehen wird wo er seiner Sucht nicht nachgehen kann. Erst wenns für alle gleich (also verboten) ist, dann siehts wieder anders aus.

Oder wie hats ein Experte im Kurier formuliert: Wir fragen ja auch nicht die Kokainsüchtigen ob Koksen erlaubt sein soll...

die möglichkeit die preise für frauen und männer anzugleichen, besteht aber schon auch noch.
Da muß die Gleichberechtigung aber schon sehr weit fortgeschritten sein damit ein Swingerclub dann noch funktioniert! Wie da die Umsetzung sein soll...
 
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Auch bei einem generellen Rauchverbot in Swingerclubs sinds die Konsequenzen klar: Massive Umsatzeinbrüche bei den Clubs bei gleichzeitiger Verlagerung der Szene zu privaten Festen.

Und bei gleichen Eintrittspreisen von Männern und Frauen bleiben dann eben die Herren exklusiv unter sich...

LG,
angelshark
 
Auch bei einem generellen Rauchverbot in Swingerclubs sinds die Konsequenzen klar: Massive Umsatzeinbrüche bei den Clubs bei gleichzeitiger Verlagerung der Szene zu privaten Festen.
Und ich habe mir gedacht in den Klubs geht es um Sex und Erotik, und nicht ums Rauchen...


Und bei gleichen Eintrittspreisen von Männern und Frauen bleiben dann eben die Herren exklusiv unter sich...
Das ist ja jetzt auch schon bei unterschiedlichen Eintrittspreisen oft so. In 20 Jahren wird sich das mit zunehmender Emanzipation schon ausgeglichen haben, die jungen Mädels sind heute auch schon um einiges offensiver als vor 15 Jahren...
 
Hallöchen :)

Was ich hier so gelesen habe, wirkt es so als wären alle Swingerclubs total zugeraucht. Stimmt das wirklich?
Gibt es in Wien Clubs mit guter Luftqualität?

Ich würde nämlich demnächst gerne einen Swingerclub besuchen, allerdings bin ich strikte Nichtraucherin. Ein bisschen Rauch macht mir nicht, ich geh ja auch in Pubs und so, aber wenn Leute direkt neben mir pofeln vergeht mit jegliche Lust.
Deswegen würde ich mich freuen, wenn ihr ein paar Tips hättet, wo auch der Barbereich einigermaßen rauchfrei ist, denn bei meinem ersten Swingerclubbesuch will ich mich nicht umbedingt sofort irgendwo anders hin verziehen.

Und bezüglich der Preisangleichung, ich glaube kaum, das diese in näherer Zukunft möglich sein wird. Fakt ist einfach, dass eher Männer einen Swingerclub besuchen und obwohl Frauen oft freien Eintritt haben sind sie in der Unterzahl. Dann stell dir mal vor wie das ist, wenn die auch 60 Euro Eintritt bezahlen. Also ich würde dann gar nicht überlegen in einen Swingerclub zu gehen, wenn ich nicht im Vornherein weiß, dass es sich lohnt. Denn als Frau hat man mehr als genug Möglichkeiten an Sex zu kommen...

Liebe Grüße
 
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