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Von Station zu Station

Die Diskussion Von Station zu Station im Forum Sexstories / Erotische Geschichten in der Kategorie Bilder und Geschichten im Sex und Erotik Forum erotikforum.at

  1. #1
    Sex Gott/Göttin Avatar von Beverly
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    Beitrag Von Station zu Station

    Diese Erzählung basiert auf einer Idee für eine Science-Fiction-Welt, die ich schon lange habe. Ihre Schauplätze und die Kultur, in der die Menschen leben, sind fiktiv und mögen deshalb gewöhnungsbedürftig sein. Weil auch die Tierwelt ein bisschen anders ist als in unserer Welt
    Aber im Kern der Geschichte stehen Erotik und Sexualität in all ihren Formen. Welche der Protagonist der Geschichte im Wortsinne am eigenen Leib erlebt und wo Lust und Leid manchmal eng miteinander verbunden sind.
    Wie bei der Erzählung Auf Abenteuersuche werde ich die einzelnen Teile nach und nach so schnell reinstellen, wie ich sie schreiben kann.
    Geändert von Beverly (29.07.2008 um 11:52 Uhr)

  2. # INSERATE

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  3. #2
    Sex Gott/Göttin Avatar von Beverly
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    Beitrag Von Station zu Station

    »Bitte Tia, lass es uns noch mal machen!«, bettelte Jos’un. »Der Fasenwechsel kommt. Ich spüre das!«
    Nachdenklich strich Tia über Jos’uns schön geformten olivbraunen Schwanz. Er war genau richtig: ohne zottiges Haar und ganz glatt, gerade und weder zu groß noch zu klein. Die Berührung ihrer Fingespitzen genügte, um ihn steif werden zu lassen. Hätte sie als Frau des Arztes Berat nicht auch viel mit Inters zu tun, hätte sie sich kaum vorstellen können, dass dieser schöne Schwanz bald nicht mehr da sein sollte. »Berat meint, ihr Inters könnt den Fasenwechsel gar nicht vorhersehen«, sagte sie träge.
    »Was weiß der denn schon!«, schimpfte Jos’un. »Schließlich sind Ärzte vor allem dazu gut, über Sachen klug zu reden, von denen sie nicht viel Ahnung haben.«
    Tia musste lächeln. »Du willst mich also ficken?«
    »Ja.« Jos’un stand auf und kam auf sie zu. Er war mittelgroß und schlank. Seine glatte und haarlose Haut war olivbraun und das lockige Haar glänzend und tiefschwarz. Sein Gesicht war schmal und bartlos und es wurde von seinen großen und fast schwarzen Augen beherrscht. »Bitte Tia!« Das klang nich bittend, das klang fast drohend.
    Wollte er sie zum Sex zwingen?
    ‚Na warte!’,dachte Tia und gab ihm eine Ohrfeige. ‚Vielleicht vergewaltige ich dich!’
    »Tia, was soll das?«, nölte er, doch sein Schwanz zuckte und die Eichel schien ihr zuzuzwinkern. Ihr Handrücken klatschte brutal und schmerzhaft auf seine Wange. »Bitte, Tia!«
    »Ich bin stärker als du!« Sie stand auf. Tia war etwas größer als Jos’un, hatte weiße Haut und lockiges aschblondes Haar. Ihre Figur war üppig mit einem auslandendem Arsch und großen spitzen Titten.
    Wieder hob sie die Hand, doch er packte sie und trat ihr blitzschnell in den Bauch. Ihr blieb die Luft weg und sein linker Haken ließ sie sich krümmen. Er boxte sie noch mal in den Leib, packte ihre Hüften und drehte ihren weißen prallen Arsch vor seinen steilen Schwanz.
    »Jos’un, du Igelfresser!«, schrie sie. »Nein!«
    »Macht Berat das denn nicht mit dir?«
    »D ... doch!«
    »Tut es weh?«
    »Jah«, stöhnte sie. »Sehr.«
    »So besser?«
    Er boxte sie noch mal und die Tränen schossen ihr in die Augen. Sie war halb ohnmächtig und spürte kaum, was an ihrem Hinterausgang geschah. Das Schlimmste war bei Berat immer, seinen Riesendödel überhaupt durch ihre Rosette zu bekommen. Jos’un schaffte das wunderbar elegant und danach war da nur ein leichtes Ziehen.
    »Sag, dass du es willst!« Wieder hob er seinen Arm.
    »Ja, ich will es«, keuchte sie. »Bitte sei vorsichtig.«
    »Bin ich. Nenne deinen Preis!«
    »Einen Platinring«, platzte sie heraus und seine Hand traf ihre Wange: »Hure!«
    Nun besaß er sie und sie konnte nichts machen. Langsam und genussvoll fickte er ihre Eingeweide. Manchmal ließ er sein Ding aus ihr gleiten, um es dann genussvoll wieder durch den Fleischring zu schieben. Rein und raus, immer wieder, bis ihr Arschloch brannte. Dann ganz tief in ihr weiches Inneres und das war auch noch angenehm! Würde er ihr auch den Platinring geben, wenn er überhaupt so viel Geld hatte? Tia hasste sich für diese Gedanken. Igelscheiße, jetzt wurde sie wieder geil, wie es mit Jos’un immer geschah. Das heute war nur einer seiner vielen Einfälle, an denen sie sich schon zuvor erfreut hatte. Diesmal hieß das Spiel »Ringflittchen« und sie spielte so begeistert mit wie bei all den anderen Spielen.
    Ohne zu kommen, stieß Jos’un sie zu Boden. Wieder ohrfeigte sie ihn: »Igelfresser!«
    »Ringhure!« Er schlug genauso hart zu wie sie und wie von selbst spreizten sich ihre Beine. Sie würde Berat davon erzählen und ihr Mann würde sie dann richtig schlagen. Doch zuerst musste sie sich ihren Platinring verdienen. Sie legte die Arme um Jos’un und zog ihn zu sich herunter. Er stützte sich auf ihre Schultern und spuckte ihr ins Gesicht: »Ringhure!«
    Sein Teil glitt in sie und ihr Unterleib stand in Flammen! Sie konnte nicht anders als mit ihren starken Armen ihre Liebhaber an sich zu ziehen und ihn gierig zu küssen. Er biss sie mit aller Kraft in die Schulter und stieß immer wieder in sie. Sie war in Versuchung, ihn in seinen schönen schlanken Hals zu beißen, fürchtete aber, seine Halsschlagader zu verletzten. Ohne dass er sie in der Ekstase zugleich töten konnte ... ihre Leiber fickten wie von selbst und Schwanz und Lustloch übernahmen die Kontrolle. Sie bremste seine wilden, ruckartigen Bewegungen, damit es länger dauerte und intensiver wurde. Immer enger und verzweifelter klammerten sie sich aneinander und der Höhepunkt kam so abrupt wie der Sonnenaufgang. War aber leider auch ebenso schnell vorbei.
    Etwas Kleines, Metallisches fiel neben Tia zu Boden. Ein Platinring. Jos’un hatte sie bezahlt und ihre Demütigung ließ seinen Schwanz noch einmal zucken. Sollte er den Spaß haben. Sie nahm ihre Geldkette vom Hals und fädelte den Ring daran auf. Tia leckte sich die Lippen. Neben all den Eisen-, Bronze-, Silber- und Goldringen würde der Platinring Berat sofort ins Auge fallen. Er würde fragen, sie würde antworten und es würde Schläge setzen. Schläge und Lust ...

    Noch immer mit erigiertem Schwanz, schwindlig und geil tappte Jos’un aus Tias Zimmer. Es flimmerte vor seinen Augen und er setzte sich auf einen Korbstuhl im Hausflur. Auf Gondwelt betrug der Sauerstoffgehalt der Luft 35 Prozent und mit diesem hohen Anteil erklärte Berat die starke Libido der Menschen hier. Zeitoben, von wo ihre Vorfahren gekommen waren, gab es nur 21 Prozent Sauerstoff in der Luft, weswegen da Spinnen und Fliegen viel kleiner und die Lust geringer sein sollten.
    Traurig sah Jos’un auf einen geschrumpften und kleinen Freund herunter und der blickte so traurig zurück. Als ob er wüsste, dass sie bald voneinander Abschied nehmen mussten. Trotz oder wegen ihres tragischen Schicksals galten Inters als Segen der Ankunft, selbst wenn Jos’un sich fragte, worin dieser Segen bestand. Berat hatte darauf eine Antwort: Zeitoben gab es keine Inters oder sie wurden brutal verfolgt. Weshalb die Welt dort so im Chaos versank, dass ihre Vorfahren mit dem Tipler-Transfer über dreihundert Millionen Jahre nach Zeitunten geflüchtet waren. Hier, auf Gondwelt, traten mit den Inters zu dem notwendigem Kampf und der Aggression, ohne die eine Gesellschaft in Apathie versank, die Ruhe und Harmonie, ohne die sie im Chaos unterging. Deshalb war die Geburt des ersten Inters auf Gondwelt ein noch höherer Feiertag als der Tag der Ankunft. Getreu dem Dualismus von Kampf und Harmonie begegneten ihre Mitmenschen Jos’un und den anderen Inters zugleich mit Herablassung und Respekt. Was Jos’un nur zu oft als eine Art Narrenfreiheit empfand, die ihn fürchterlich nervte. Er wäre lieber ein normaler Junge, der im Segelboot um die Welt fuhr als eine Mischung aus Ringflittchen und Janral. Naja, die Ringhure war jetzt Tia. Jos’un lächelte. Der Kick dabei, sie zu bezahlen, war seinen einzigen Platinring wert gewesen.
    Die Tür von Timmis Zimmer öffnete sich und Tias und Berats Sohn trat heraus. Er war nackt wie meistens. Jos’un sah zu ihm hoch. Timmi ähnelte sehr stark seiner Mutter, nur war das lockige Haar kastanienbraun. Sein weißer Leib war wohl geformt und als er Jos’uns Blick auf sich sah, wandte er ihm den Rücken zu. »Von hinten siehst du toll aus«, sagte Jos’un. »Wie eine Frau.«
    »Danke.«
    Das war eindeutig, doch Jos’un wollte seinem Schwanz eine Pauise gönnen. So fragte er: »Wollen wir rausgehen?«
    »Komm, lass uns abhauen!«, sagte Timmi, nahm Jos’uns Hand und zog ihn in sein Zimmer. Er öffnete sein Fenster und schon sprang Jos’un hinaus. Timmi folgte ihm und drückte auf eine Stelle im Putz des Hauses. Das Fenster schloss sich wieder und Timmi erklärte: »So bleiben Spinnen und Fliegen draußen und keiner weiß, wo wir sind.« Er seufzte. »Manchmal brauche ich das einfach. Wenn Kristina und Andromeda nerven oder meine Eltern wieder ihre Sexspiele ... oh!«
    »Schon gut«, sagte Jos’un. »Familie ist manchmal einfach anstrengend.«
    »Genau!«
    Sie rannten zum Bach, der den Garten von Timmis Familie abschloss, und wateten in ihm hinauf, Richtung Wald. Riesige Farne, die an den Ufern das Bachen wuchsen, gaben ihnen Sichtschutz und sie selbst sahen zwischen all dem Grün nur ab und zu ein Stück ziegelroten Daches mit Stromsammlern oder strahlend weiße Hauswände. Bald nahmen gewaltige Bäume den Platz von Häusern und Gärten ein. Es war der nach der Ankunft der Auswanderer gepflanzte Wald der Ankunft, wo viele Bäume seit über vierhundert Jahren gewachsen waren. Der Wald mit seinen von Zeitoben mitgebrachten Pflanzen und Tieren sollte den Auswanderern den Eindruck geben, noch immer in ihrer alten Welt zu sein. Bei all den prächtigen Laubbäumen und von Blumen übersäten grasbedeckten Brandlichtungen oder selbst den bei einem Brand umgestürzten Baumstämmen fragte sich Jos’un, warum ihre Vorfahren so eine schöne Welt verlassen hatten. In den Zweigen zwitscherten Vögel und weit entfernt grunzte eine Rotte Wildschweine. Nur eine Spinne mit Beinen so lang wie Jos’uns Arme, die in ihren Kiefern einen Frischling mit gestreiftem Fell hielt, trübte die Idylle. Jos’un stieß Timmi in die Seite: »Deshalb machen die Schweine so einen Krach.«
    »Ja.« Timmi nickte. »Lass uns weiter gehen.«
    Am Bachufer entlang gingen sie bis auf ihre Geldketten nackt in den Wald hinein und hielten erst an, als sie auf mehrere Kilometer Entfernung die einzigen menschlichen Wesen waren. »Das reicht«, meinte ´Timmi. »Wir müssen ja noch zurück und bald fängt der Altwald an.«
    Den würde Jos’un auch gerne erkunden, aber nicht heute. Timmi ging ihm auf der Suche nach einer Lichtung voraus und Jos’uns Blick klebte an seinem Rücken. Er hatte einen Stock aufgelesen, um Jagdspinnen und Schaben zu verscheuchen. Damit piekste er nun Timmi zwischen die Hinterbacken. Der seufzte, sagte aber nichts.
    »Hast du es schon mal getan. So meine ich?«, fragte Jos’un und stieß den Stock wieder zwischen die weißen Hinterbacken.
    »Nein. Mutter sagt, dass es sehr weh tut.«
    »Mag sein.« Jos’un drückte den Stock gegen Timmis Hinterausgang. »Spürst du was?«
    »Nicht viel.« Timmi zog die Hinterbacken auseinander und fasste mit den Fingern an seinen Schließmuskel, um in zu öffnen. Die Spitze des Stocks drang etwas ein. »Ah!«
    »Wie ist es?«`
    »Es ... es geht!«, keuchte Timmi. »Tut nicht mal richtig weh.«
    »Lauf weiter!« befahl Jos’un und drückte den Stock gegen Timmis After. Timmi ging vor ihm, schnell genug, dass der Stock nicht tiefer in in eindringen konnte, doch nicht so schnell, dass er wieder aus ihm glitt. Manchmal verlangsamte er seine Schritte, damit Jos’un ihn stoßen musste.
    »Gefällt dir das?«, fragte Jos’un.
    »J ... ja.«
    Sie kamen an eine Lichtung und Jos’un zog den Stock aus Timmi und fuhr damit durch das Gras und schlug auf den Boden. Einige Schaben flitzten davon und ein Vielfüßer folgte ihnen träge. Nach einigen Metern rollte sich das Tier zu einer Kugel zusammen, die so groß wie ein Kürbis war.
    Timmi legte sich auf den Bauch. Er hob seinen Po und signalisierte so Bereitschaft und Unterwerfung. Jos’un legte sich neben ihn. Er wollte sich Zeit lassen und nicht wieder so wild ficken wie mit Tia. Er legte seine Hand auf eine weiße Hinterbackte und strich über das weiche, leicht zitternde Fleisch. Jos’uns Schwanz hatte sich wieder aufgerichtet und die Eichel lugte unternehmungslustig in die Welt. Jos’un packte Timmis Hand und befahl: »Streicheln ... nur ganz sanft, nicht wichsen!«
    Timmis Finger strichen über seinen Schaft und Jos’un legte sich zurück. Eine Spinne, die sie vorhin übersehen hatten, lief mit ihren acht haarigen Beinen über seinen Bauch, dann war angenehme Ruhe. Die Sonne schien durch die dichten Blätter und Nadeln der Baumkronen und wärmte Jos’uns Leib. Timmis Hände erregten ihn angenehm, ohne dass er kommen musste. Eigentlich war er so gut wie eine Frau und dabei schlanker. Seine Rippen zeichneten sich schwach unter seiner weißen Haut ab. Jos’un drückte seine Finger zwischen sie und Timmi zuckte, ohne mit dem Streicheln aufzuhören. Jos’un strich über Timmis Wange. Sie war völlig glatt, so wie bei ihm oder Tia. »Ich nehme Entbarter«, erklärte Timmi.
    »Willst du ein Inters sein?«
    »N ... nein. Nur so wie jetzt!«
    Jos’uns Hand glitt über Timmis Rücken und erreichte seinen Nacken. Er spielte mit der Geldkette, wo sich auffällig viele Silber- und Bronzeringe befanden. »Im ... im Mondviertel«, platzte Timmi heraus. »Für ein bisschen Wichsen oder Blasen.«
    »Bei Männern?«
    »Egal.« Timmi schüttelte den Kopf. »Es gehen auch Frauen hin und die sind nicht anders. Nur muss ich sie manchmal ficken.«
    »Muss?«`, fragte Jos’un verwundert.
    »Ich mach das nicht zum eigenen Vergnügen. Des ... deshalb nehme ich Ringe. Damit klar ist, warum ich es tue.«
    »Und so?«
    »Ach das war langweilig. Dann dieses Liebes- und Beziehungsgetue und BlaBlaBla. Ohne dass ich jemanden gefunden habe, der ...« Er sah Jos’un auf eine seltsame Art an. »Als Ringling habe ich zwar keinen Orgasmus, aber immer meinen Spaß.«
    »Naja.« Jos’un zuckte mit den nackten Schultern. »Ich gehe nicht oft ins Mondviertel.«
    »Wirklich nicht? Was willst du denn mal werden?«
    Eine Wolke schob sich vor die Sonne und Jos’un schaute zum Himmel. Vage erkannte er im tiefen Blau die zernarbten Konturen und blitzenden Spiegel des Zweiten Mondes, der von Westen nach Osten über den Himmel zog. In fünfzig oder hundert Millionen Jahren zeitoben würde er auf die Welt stürzen und eines der schlimmsten Massensterben der Erdgeschichte verursachen. In Jos’uns Welt war diese Gefahr abgewendet, seitdem die dritte Janral vor achtzig Jahren Spiegel an seiner Oberfläche hatte anbringen lassen. Die Spiegel reflektierten über die vor ihnen liegenden Jahrmillionen genug Sonnenlicht, um den Orbit des kleinen Mondes stabil zu halten.
    »Raumfahrer. Oder Dichter. Beides!«
    Nachdenklich strich er durch Timmis Haar. Der verstand das als Aufforderung und beugte sich über Jos’uns Schwanz. »Nicht so stark«, erklärte Jos’un. »Du brauchst dich auch nicht zu verausgaben. Wir haben viel Zeit und ein Gewitter ist auch nicht angesagt.« Timmi nahm seinen Schaft in den Mund, ließ ihn etwas hinein gleiten und wieder heraus, um selbst etwas zu verschnaufen. »Das Arschloch ist noch unbenutzt?«, fragte Jos’un und Timmi nickte: »Das sollte etwas ... Besonderes sein. Eine Kette Platin oder ein Rudel Halbstarker, die mich umsonst dazu zwingem. Ein Moosmann wäre auch geil. Eigentlich egal, nur nicht das Übliche.«
    »Mich halten alle für einen Ringling, weil ich ein Inters bin und du bist es!«
    »Ich ... ich nehme einen Hemmer«, gestand Timmi. »Deswegen kriege ich auch keinen Bart mehr.«
    »Verstehe«, sagte Jos’un. Timmi wollte nicht so werden wie sein großer und schwerer Vater Berat, der mit Bauch und Stirnglatze, mit gerötetem fleischigem Gesicht herumlief und beim Sex seine Mutter vertrimmte. Wobei die das provozierte, weil sie dabei oder nach den Schlägen geil wurde.
    »Sag es niemanden.«
    Jos’un schüttelte den Kopf. Neugierig fasste er zwischen Timmis Beine. Sein Gehänge wurde schon nach kurzem Reiben steif, also nahm Timmi nicht zuviel. Aber ... »Willst du vielleicht eine Frau werden?«, fragte Jos’un. »Eine Richtige meine ich. Keine Fase.«
    »Nein.« Timmi schüttelte den Kopf. »Ich will so bleiben. So können mich alle benutzen. Auch die Frauen. Deswegen bin ich mit den Hemmern vorsichtig. Damit ich sie noch ficken kann.«
    Die Sonne kam hinter der Wolke hervor und brannte wieder heiß auf sie herab. Jos’un stützte seinen Kopf auf einen von einer Spinne leer gesaugten Schabenpanzer, um Timmi zusehen zu können, wie der ihn sacht blies. Er langte nach seinem weißen Arsch und Timmi reckte ihn ihm entgegen. In träge und lustvolle Gedanken versunken stieß Jos’un spielerisch den Mittelfinger zwischen die Hinterbacken. Seine Fingerspitze ertastete den Ring aus Muskeln und Timmi griff an seinen prallen Arsch, ohne Jos’uns Schwanz aus dem Mund zu nehmen. Wie er seine eigenen Arschbacken anfasste und auseinander zog! Das Luder wollte gefickt werden! Am liebsten hätte Jos’un ihn den Stock hinten rein gerammt, um ihn ein bisschen zum Schreien zu bringen. Aber den fand er jetzt nicht. So musste der Finger reichen, den er rücksichtslos in seine Arschvotze stieß! Timmi zuckte und leckte und lutschte nun eifrig.
    »Meinen Schwanz kriegst du heute nicht hinten rein!«, erklärte Jos’un und krümmte seinen Finger in Timmi, damit der so bekam, was er wollte. »Wir gehen mal ins Mondviertel, auch wenn ich dann selbst keinen Schwanz mehr habe.«
    »Wollen wir dann beider ...?«
    »Ja.«
    »Toll!«
    Timmi wäre ein guter Inters geworden, während Jos’un lieber ein Mann bleiben würde. Warum konnten sie nicht tauschen? Um seinen Ärger abzureagieren, kniff Jos’un Timmi mit der freien Hand in die Arschbacke. Der stöhnte und stülpte sogleich seinen Mund noch tiefer über Jos’uns fleischerne Rakete. Die allmählich zünden wollte! Timmi nahm nun seine Hände zu Hilfe, wichste den Schaft und massierte die Eier. Damit er auch was davon hatte, zwängte Jos’un einen Finger nach dem Anderen durch sein fleischiges Iristor und kniff ihn erneut. Mit aller Kraft! Timmi stöhnte und warf den Kopf in den Nacken und die Lust raste durch Jos’un. Aufgegeilt fistete er Timmi und drückte seinen Kopf wieder über seinen Schwanz! Wo Timmi nicht mehr viel tun musste, denn nun explodierte Jos’uns Rakete wie ein Feuerwerkskörper beim Tag der Ankunft und spritzte seine seifige Ladung in Timmis zum Schreien aufgerissenen Mund. Jos’uns Leib zuckte in Wahn und Lust, Sauerstoffrausch und Orgasmus über das Gras. Er krallte seine Finger in Timmis braune Locken und sein weiches Fleisch und seine Lustschreie hallten noch lauter durch den Wald als Timmis Schmerzensschreie.
    »Jungfrau bist du jedenfalls nicht mehr«, keuchte Jos’un und atmete heftig. Das bescherte ihn prompt noch einen Orgasmus und nun schüttelte auch Timmi die Lust. Sein weißes Teil zuckte und entleerte sich im Gras.
    Die Beiden standen auf, gingen in den Bach und wuschen sich gegenseitig. In der Sonne trockneten ihr nassen Leiber schnell und sie sahen sich an.
    »Jos’un?«
    »Timmi?«
    Als ob es ein Gedanke war, nahm jeder seine Geldkette vom Hals und reichte sie dem Anderen, ohne darauf zu achten, ob er bei dem Tausch gewann oder verlor. In Zukunft würde ihnen sowieso alles gemeinsam gehören. »Jetzt halten mich alle erst recht für einen Ringling«, meinte Jos’un und spielte mit den kleinen Metallringen um seinen Hals. Timmi legte den Arm um ihn: »Komm, mein Ringling.«
    Eng aneinandergeschmiegt gingen sie den Bach hinab zurück nach Erste Landung. Die Sonne eilte dem westlichen Horizont entgegen und der Zweite Mond ging im Osten unter. Am rasch dunkler werdenden Himmel erschien die Sichel des Ersten Mondes und neben ihr leuchtete blauweiß das Fanal der Ankunft, der hellste und dem Sonnensystem am nächsten stehende Stern.
    Es war ein so wunderbarer Abend, dass Jos’un und Timmi Arm in Arm stehen blieben, bis im Westen der letzte Schein der Sonne erloschen war. »Raufahrer willst du also werden«, meinte Timmi. »Und wo willst du hinfliegen?«
    »Irgendwohin.« Jos’un deutete auf die Sterne, die am Nachthimmel leuchteten. »Da, wo noch keiner war.«

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  4. #3
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    »Woher willst du so genau wissen, dass dein Fasenwechsel bevorsteht?«, fragte Berat.
    Er und Jos’un saßen in seinem Arbeitszimmer zwischen Probenschränken, einem uraltem Quantencomputer und einem modernen Raumpunkt-Rechner, drei Monitoren, einem Makrographen, anderen Geräten und zwei Patientenliegen. Jos’un starrte zu dem klobigen Kernspin-Tomographen, der wie der Quantencomputer so aussah als ob ihn die Geehrten der Ankunft von Zeitoben mitgebracht hatten.
    »Jos’un!«
    Jos’un zuckte zusammen. »Ach so. Woher ich weiß, dass ich vor dem Fasenwechsel stehe. Mein Schwanz ... manchmal ist er so, als ob da nur noch Luft drin ist. Oder ich spüre ihn gar nicht. Heute dagegen hat er so verrückt gejuckt, dass ich nicht mal einen Schurz anziehen konnte.« Hilflos hob er die Arme und deutete auf seinen nackten Körper. »Deswegen bin ich so gekommen.«
    »Steht dir aber.« Berat tätschelte seine nackte Schulter und ging zum Makrographen. Seit Jos’uns Geburt und der Diagnose »Inters« war das Gerät mit ihm verschränkt und erstellte deshalb in wenigen Sekunden ein dreidimensionales Abbild seines Körpers mit Gewebe und Organen. Der Schwanz war dabei und Berat wollte schon zufrieden nicken, da las er die Diagnose: »Fasenwechsel Inters > Mann.«
    »Igeldreck!«, entfuhr ihm. »Das steht bei dir erst in Jahren wieder an!«
    »Das Jucken und dann wieder gar nichts.« Verständnislos sah Jos’un Berat an. »Was soll das bedeuten? Dass bei mir nicht einmal die Fasenwechsel richtig ablaufen?«
    »Dafür gibt es keine Anhaltspunkte. Körperlich bist du geradezu das Musterbeispiel eines Inters. Ein Segen der Ankunft, wie er perfekter nicht sein könnte.«
    »Ich will das nicht!«, entfuhr es Jos’un.
    »Entweder ist es psychosomatisch oder zeitpsychisch.«
    »Was ist ‚zeitpsychisch’?«
    »Du nimmst Dinge wahr, die noch nicht geschehen sind. Oder die schon vorbei sind. Mal spürst du deinen Schwanz nicht, weil du das Körpergefühl von deiner kommenden oder vergangenen Inters-Fase hast. Mal juckt er, weil du wieder zum Mann wirst. Du kannst durchaus Recht haben, wenn du sagst, dass dein Fasenwechsel bevorsteht. Aber sicher bin ich da nicht.«
    »Ich schon«, murmelte Jos’un.
    Berat beachtete ihn nicht, sondern öffnete die Tür und bellte: »Tia! Herkommen!«
    Sofort kam Tia, nickte Jos’un kurz zu und setzte sich auf einen Stuhl, den Blick ängstlich zu Boden gesenkt. Berat schlug die Tür zu und sagte: »So! Jetzt habe ich euch beiden Hübschen zusammen! Und ihn« – er gab Jos’un eine Ohrfeige – »muss ich nicht mal ausziehen!«
    Jos’un begriff. Berat hatte sich nicht an Tia abreagiert, sondern wollte ihn dafür nehmen! Seine Liebhaberin sollte seine Demütigung mit ansehen müssen. Manchmal war Berat wirklich ein igelfressendes Schwein mit Moosbefall am Schweinehintern! Kein Wunder, dass Timmi nicht werden wollte wie sein Vater.
    »Steh auf!«, befahl Berat. »Dreh dich ein bisschen. Keine Angst, du hast einen schönen Körper. Sogar als Mann bist du schön. Glaube nicht, dass ich sonst auf Männer stehe. Ich habe deine Fickere mit der hier« – nun bekam Tia eine Ohrfeige – »geduldet, weil sie bei der Auswahl ihres Betthupferls einen erlesenen Geschmack bewiesen hat. Nur weißt du mittlerweile selbst, dass man in einem wahrhaftigen Bund alles miteinander teilt.«
    »Ist euer Bund denn noch wahrhaftig?«, platzte Jos’un heraus.
    Berat lachte: »Weil es manchmal laut wird und wir die Kinder fortschicken oder in den Wald gehen müssen? Natürlich ist er wahrhaftig, schau sie dir doch an!« Tatsächlich leckte Tia die Lippen, wie sie es tat, wenn sie an Sex dachte. »Das Luder provoziert mich, damit ich über sie herfalle und danach wieder leichter zu haben bin. Zieh dich aus!«, befahl er Tia. »Was fällt dir überhaupt ein, hier mit Kleidern rumzulaufen, wenn die Kinder nicht da sind?!« Hastig riss sie sich das Kittelkleid und ihren Slip vom Leib. »Gut so. Setz dich wieder!«
    Nun wandte Berat sich Jos’un zu. Er nahm sein Kinn zwischen Daumen und Zeigefinger und küsste ihn. »Leg die Arme um ihn!«, zischte Tia. »Sei wie eine Hure, sonst wird es nur noch schlimmer für dich!« Jos’un tat, was sie gesagt hatte und legte die Arme um Berats breite Schultern. Sei wie eine Hure ... waren nicht alle Inters Huren, ob sie wollten oder nicht? Jos’un machte seinen Mund weit auf und ließ Berats fordernde Zunge herein. Berats Pranken strichen über seinen nackten schlanken Leib und drückten seine Rippen. Jos’un stöhnte in der Umklammerung und schlug mit den Händen gegen Berats Brust. Der lachte nur, hob ihn hoch und küsste ihn erneut. Dann zwang er ihn auf die Knie und hielt ihn an den nackten Schulter fest. Jos’un öffnete den Verschluss von Berats altmodischer Hose, die wie Vieles an ihm aussah als ob die Geehrten der Ankunft es von Zeitoben mitgebracht hätten. Verzweifelt fummelte Jos’un an den Knöpfen und Verschlüssen und riss kurzerhand alles herunter. Ungeschlacht und riesengroß sprang ihm Berats Teil entgegen, ein drohend hoch gerecktes haariges Monstrum! Wie sollte er das nur in sein Arschloch bekommen? Berat legte seine Pranken um Jos’uns Hals und auf seinen Kopf und drückte ihn über seinen Prügel. Jos’un machte seinen Mund weit auf und ließ den Kolben hinein gleiten. Neben sich spürte er eine Bewegung. Es war Tia, die es auf ihrem Sitz nicht mehr ausgehalten hatte. Sie streichelte Jos’uns glatte Wange und ließ ihren Kopf zwischen Berats Beinen hängen, um mit der Zunge seinen behaarten Sack zu lecken. Alldieweil Jos’uns Mund seine dicke Eichel und den Schaft verwöhnte. »Ihr Luder macht mich fertig!«, keuchte Berat. »Na, wartet!« Erbarmungslos schob er sein Teil so tief wie möglich in Jos’uns Rachen und mundfickte ihn mit kurzen harten Stößen. Mit seinen großen und schweren Händen hielt er Jos’uns Hinterkopf fest und der schlug verzweifelt gegen seinen Bauch. Tia packte Jos’uns Hände und hielt sie fest. Alles in Jos’un sträubte sich und er bekam kaum Luft. Sein Leib spannte sich und seine Mundvotze tat von Berats Stößen weh. Berat strich über seine nackten Schultern und lobte ihn: »Du bist so toll ... besser als eine Frau ... du bist geil, komm blas mich, toller Inters!« Er nahm seinen Schwanz aus Jos’uns Mund und der atmete erleichtert auf. »Komm blas mich, du geiler Inters!« Seine großen Hände streichelten Jos’uns nackte Schultern und der beugte sich über die große, matt glänzende Eichel. »Jahhh ... oooh jah!« Ihn zu blasen war nicht so schlimm wie mundgefickt zu werden und so arbeitete Jos’un bald beflissen. Dicht neben ihm war noch immer Tias Mund, der Berats Eier umsorgte. Sie waren beide Berats Huren!
    Sacht schob Berat Jos’un von sich und drehte ihn um. Jos’un wollte selbst, was nun kam und zog seinen Fleischring auseinander, um Berats Prügel Einlass in sein nasses und weiches Inneres zu verschaffen. Berat hielt seinen schlanken Leib fest und schob sein Teil kraftvoll und bedächtig hinein. Seine Eichel weitete Jos’uns Afterring immer weiter und weiter. Noch immer war sie zu eng und verwehrte Berat den Einlass, dann stülpte sie sich über den dicken Schaft und Berat schob ihn weiter hinein. Für Jos’un war es ein Moment unerträglicher Qual, dem nicht enden wollender Schmerz folgte. »Aahhh!« Berats Pranken drückten seinen braunen Leib nieder und hielten ihn fest, als ob er nur eine Puppe wäre.
    »Mach nichts weiter«, flüsterte Tia. »Lass ihn einfach, er tut sowieso was er will!«
    Sie lag unter Berat und Jos’un und leckte mit ihrer weit herausgestreckten Zunge die Schwänze der Beiden. Ihre Beinen waren leicht gespreizt und entblößten das dunkle Schamhaar. Eine Aufforderung die Berat nicht einmal wahr nahm, weil Jos’uns junges Fleisch so herrlich war! Er legte seine Pranken um Jos’uns Leib und fickte genüsslich das Fleisch, das nur dazu da war, seinen Schwanz zu verwöhnen. Jos’un keuchte und Berat streichelte seine tränennasse Wange: »Jah, es tut dir weh, aber es ist so geil! Mach dich nur schlaff und lass es geschehen. Du kannst eh nichts dagegen tun.«
    Du kannst eh nichts dagegen tun ... Jos’un ließ es geschehen, schrie, wenn er schreien musste, um die Qualen leichter zu ertragen und schwieg, wenn es auch so ging. Berats Ding steckte in ihm wie ein riesiger Korken in einer zu kleine Flasche und er konnte es eh nicht loswerden. Tia langte nach Jos’uns Händen und drückte sie. Das erleichterte es ihm ein bisschen. Er war nicht der Einzige, den Berat mit seinem Schmerzbringer quälte! Tia wichste das vom Kolben ihres Mannes, was nicht in Jos’un steckte und unwillig schlug er sie ins Gesicht. »Hör auf!« Aber sein Schwanz zuckte und ungerührt machte sie weiter. Berat schlug sie, wenn ihm danach war, das war nichts Neues. Jetzt keuchte er und ohrfeigte sie nur noch aus Geilheit. Jos’un schrie wieder und das ließ die fleischige Granate in seinen Gedärmen platzen. Berats Saft quoll aus Jos’uns Arschloch und gierig leckt Tia alles auf. Berat schrie irre und Tia zog seine schlaff gewordenen Hände von Jos’un weg. Der sackte halb ohnmächtig vor Schmerz zusammen und Berats Teil glitt aus seinen gepeinigtem Arschloch. Jetzt hatte Tia es! Sie leckte Berats Lustsaft und Jos’uns Schleim und Kot. Geilheit zuckte durch sie und wie eine Wilde blies sie den Schwanz ihres Mannes. Der wurde wieder hart und glänzte sauber abgeleckt. Berat hätte nur zu gern Jos’un eine zweite Runde verpasst, doch der robbte in eine Ecke des Zimmers und sah seinen Peiniger voller Angst an. Was ihn noch geiler machte! Berat machte einen Schritt auf ihn zu, da legte Tia ihre Arme mit unerwarteter Kraft um ihn und spreizte langsam, langsam ihre Beine und bot die Votze mit dem dunklen Dreieck der Schamhaare ihrem Mann dar. Das allein hätte Berat nicht genügt, doch sie wandte auch mit einer trotzigen Geste das Gesicht von ihm ab, bot ihm ihre weiße Wange dar und zischte: »Schlag mich doch, du igelfressendes Schwein!«
    Sein Handrücken klatschte lässig und kaum schmerzhaft in ihr Gesicht, denn Berats Schwanz hatte schon ihre Votze als neues und lohnendes Ziel erkannt. Der schwere Mann sackte auf sie und stieß in sie, sie schrie wie eine Irre und umklammerte seinen Leib mit ihren weißen Schenkeln.
    In die Ecke gekauert sah Jos’un ungläubig, wie Berat sie nahm und seine Brutalität sie noch immer geiler machte. Am Boden entlang schob er sich zur Tür und konnte nicht anders, als noch einmal zurück zu sehen. Tia war auf allen Vieren und trug nicht einmal ihre Geldkette. Nackt wie ein Tier zeigte sie ihren Peiniger ihre weißen Arschbacken und das Loch dazwischen. Brünstig wie ein Tier stieß Berat sein Ding hinein und ihre Schreie gellten durch den Raum.
    Jos’un sprang auf, huschte durch die Tür und schloss sie so schnell wie er sie geöffnet hatte. Timmi war nach Hause gekommen und in seinem Zimmer. Schluchzend fiel Jos’un in seine Arme und erzählte ihm alles, was soeben geschehen war und wohl noch geschah. Timmis hübscher weißer Schwanz zuckte bei Jos’uns Worten und der erkannte: »Dich macht das geil!«
    »Was glaubst du denn?!«, keuchte Timmi und umklammerte Jos’uns Leib mit aller Kraft. »Ich wäre gern an deiner Stelle gewesen!«
    »Schwein! Igelfressendes!«, entfuhr es Jos’un. »Oh, entschuldige.«
    »Schon gut. Ich weiß was sich gehört. Selbst wenn im Gondnetz immer wieder seltsame Sachen über fickende Familien stehen.« Er keuchte. »Aber ... es macht mich total geil! Manchmal bin ich auf Mutter neidisch! Sie ficken gerade, sagst du?«
    »Es fing wieder an. Ich bin raus, weil ich es noch mal nicht ausgehalten hätte. Mir tut jetzt schon alles weh.«
    »Geil!«, keuchte Timmi. Er trat ans Fenster und sah hinaus. Die Sonne war hinter dunklen Wolken verborgen und durch die grauen Wolken zogen jene schwarzen Schlieren, die ein Gewitter ankündigten. Die dichte, heiße und feuchte Luft und die schnelle Rotation machten das in der Äquatorregion von Gondwelt zu einem Inferno mit Blitzen wie kleinen Atombomben und vom Sauerstoff angefachten grellweißen Bränden. »Aber ich halte es hier nicht aus!«, fügte er hinzu.
    »In den Wald können wir nicht.«
    »Zu dir. Oder ficken die auch gerade?«
    »Wir haben eine große Wohnung und mein Zimmer ist sehr ruhig.«
    »Dann lass uns verschwinden.«
    Noch heulten die Sirenen nicht und es konnten Stunden vergehen, bis der erste Blitz einschlug und der Donner selbst die schweren Fensterläden und Jalousien erzittern ließ, die jedes Fenster auf Gondwelt bei Unwettern schützten. Nackt rannten sie im Trab durch die schmalen Straßen zur nächsten Station des Untergrundzuges, liefen die Treppen hinunter und fuhren unter Erste Landung hindurch bis zu dem Viertel, wo Jos’uns Familie lebte. Aus der Untergrundstation rannten sie auf die Straße. Es grummelte verdächtig und Lautsprecherwagen der Tingwächter forderten alle auf, sich nach Hause zu begeben. »Machen wir ja«, keuchte Jos’un.
    Erschöpft und aufgedreht zugleich kamen sie zum Haus von Jos’uns Gemeinschaft. Es hatte auf dem Flachdach eine Kuppel aus mehreren Schichten Panzerglas. Während überall die Fensterläden geschlossen wurden und Tingwächter Läden dort von Außen verriegelten, wo es keiner der Bewohner tat, stiegen Jos’un und Timmi die Treppen hoch zur Aussichtskuppel. Lange Zeit geschah nichts und die beiden Freunde entspannten sich nur. Irgendwer drückte ihnen zwei Gläser in die Hände und sie tranken durstig, ohne darauf zu achten, was es war. Der Himmel über ihnen glühte weiß auf und ein Donner folgte, der so laut wie der Gong am Ende der Welt dröhnte. Regen fiel, vom Orkan waagerecht durch die Straßen der Stadt getrieben. Erneut zuckten Blitze und dröhnte Donner und Hagelkörner groß wie Eier zerplatzten an der Kuppel. »So muss das Ende der Welt sein«, sagte Timmi und legte seine Hand auf Jos’uns schmale nackte Schulter.
    »Kann sein«, meinte Jos’un. Er fragte sich, ob Berat und Tia bei ihrer wilden Fickerei das Inferno draußen überhaupt mit bekamen. Berats Haus gehörte zu denen, die an das Gondnetz angelschlossen waren und wo eine Unwetterwarnung automatisch schwere Rollläden herunter gehen ließ. Also störte Berat und Tia nicht einmal das Gewitter bei dem, was sie miteinander taten.
    Ein Blitz blendete ihn und der Donner krachte wie eine Bombe in den Filmen von Zeitoben. Einer der Farnbäume vor ihrem Haus brannte lichterloh und nicht einmal der wie ein Sturzbach fallende Regen konnte die Flammen noch löschen.
    ‚Es ist das Ende der Welt’, dachte Josun. Ein Ende, dem ein Anfang folgen würde.

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  5. #4
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    »Jos’un, kommst du?« Timmis Stimme erklang direkt in Jos’uns Ohren. Die beiden Freunde hatten eine Verschränkung errichtet und konnten sich so auch miteinander verständigen, ohne auf das allgemeine Gondnetz angewiesen zu sein.
    »Wohin?«, antwortete Jos’un. »Wieder zu deiner chaotischen Familie?«
    »Nein, von der will ich selbst mal weg«, seufzte Timmi. »Ich kannte da eine Frau aus Laurasia. Sie hat gesagt, sie ist Malerin und die hat mich in ihr Atelier eingeladen. Ich habe ihr von dir erzählt und sie will dich zeichnen. In allen Fasen.«
    »Dann muss sie sich beeilen«, meinte Jos’un. »Mein Schwanz ist zwar ruhig aber ich glaube, das ist nur die Ruhe vor dem Sturm.«
    »Ist er jetzt noch ...« »... wie immer. Deine Malerin kann einen schönen Inters-Schwanz malen. Wenn sie denn Schwänze malt.«
    »Und ob! Und Hissa malt sie nicht nur. Also bis gleich.«
    »Bis gleich.«
    Der Zeiger der in 22 Stunden eingeteilte Uhr zeigte auf die »5« und es war noch dunkel. »Künstler müssen mit den Hühnern aufstehen«, lachte Hissa. »Und den ganzen Tag arbeiten wie ein Bauer. Also komm!«
    Was ...?
    »Die Künstlerin Hissa fragt an, ob Sie mit Ihnen eine Verschränkung bilden kann«, sagte die mechanische Stimme von Gondnetz.
    »Aber das hat sie ...!«, schimpfte Jos’un und gab es auf. Mal wieder Zeitverkehrung! Das Gleiche, weshalb er seinen Fasenwechsel vorhersah. Da konnte er nichts machen. So sagte er ruhig und artikuliert, damit die blöde Maschine ihn auch verstand: »Ich, Jos’un, bin mit der Verschränkung mit der Künstlerin Hissa einverstanden.«
    »Die Verschränkung besteht bereits. Soll sie entfernt werden?«
    ‚Geduld, Jos’un’, dachte er und sagte: »Die Verschränkung soll beibehalten werden.«
    »Die Verschränkung wurde etabliert.«
    Endlich Ruhe in seinem Kopf! Er ging in das große Esszimmer, wo Tiriac schon an der Kaffeemaschine stand. »Tir«, sagte er zu der Frau. »Ich bin den ganzen Tag weg. Sag Vater und Mutter, dass ich Modell bei Hissa bin, wer immer das ist.«
    »Hissa ist diese Dünne aus Laurasia. Die mit der großen Nase und den roten Haaren, die nur Selbstporträts macht. Ist die hier?«
    »Sie hat hier ein Atelier. Und will mich als Modell.«
    »Na, da beweist sie mal Geschmack.« Tiriac ließ ihren Blick über Jos’uns nackten Leib gleiten. »Komm her!« Ihre Stimme traf ihn wie ein Peitschenhieb. Sein Ding richtete sich sogleich auf. »Komm her!«
    Willenlos folgte er ihr in ihre Räume, die sie mit zwei Lebensgefährten teilte. Sie führte ihn zu ihrem Bett und zog den Vorhang davor zu. ‚Timmi, jetzt passiert mir das Gleiche wie dir’, dachte er und in seinem Kopf entstand ein Gedanke, der nicht von ihm war: ‚Geil.’ Und sein Schwanz wurde so steif und hart wie ein Stück bestes Eichenholz. Tiriac ließ sich auf das Bett fallen und hob ihren Arm. Eine um ihr Handgelenk gerollte Wurmpeitsche schnellte vor und ihr freies Ende wickelte sich um Jos’uns Hals. Sie zog ihn über sich, fuhr durch seine Haare und strich über seinen Rücken. Beim ersten Blick sah man Tiriac nicht an, dass sie über zweihundert Jahre alt war. Ihre Haut war glatt und ihr Körper straff und muskulös. Nur ihre grauen Haare und winzige Fältchen deuteten an, dass sie schon unter mehr als einem Janral gedient hatte. Jos’un überlegte, dass er für sie kaum mehr als ein Tier oder Kleinkind sein musste. Fleisch, das sie benutzte und das in fünfzig oder hundert Jahren zu einem Ernst zu nehmenden Menschen heranwachsen würder. Die Vorstellung erregte ihn und er senkte seinen Kopf und bot ihr den Nacken mit der Geldkette dar. Tiriac streifte die Kette über seinen Hals und warf sie weg, auf dass er nur ein Tier für sie sei. Ein Tier, das jetzt selbst unendlich geil wurde und sich beherrschen musste, um nicht gleich in sie zu spritzen. »Aaahhh ... hhhaahhh!« Tiriacs Leib vibrierte und jetzt entlud sich auch Jos’un!
    Kaum war er fertig, sprang er von ihrem Bett und lief hinaus. Tiriacs Fuß, mit dem sie ihm seinen Platz deutlich machen wollte, verfehlte ihn. Vom eigenen Schwung getragen rutschte sie aus und plumpste auf ihren Hintern. ‚Vielleicht wird aus dem schneller ein richtiger Mensch als aus manchem Anderen’, dachte sie. Seine Geldkette lag auf dem Boden. An ihr war viel mehr als beim letzten Mal, als sie bewusst darauf geachtet hatte. Auch die Schnur war anders. Vermutlich hatte er getauscht und war einen Bund eingegangen. Tiriac hatte Jos’un, sofern ihn nicht der hübsche Schwanz steuerte, als viel zu ernst erlebt um zu glauben, dass er sich nur gebunden hatte, um an eine schwerere Geldkette zu kommen. Zudem hatte ein hübscher Inters dafür andere Mittel und Wege, die Jos’un auch nie eingeschlagen hatte. Der Bund musste also ernst sein. Tiriac hob die Kette auf und trug sie in Jos’uns Zimmer. Sie selbst hatte das Metall hinter sich gelassen und ihre Kette enthielt nur zu kleinen Ringen geschnittene Kieselsteine ohne jeden Wert. Sie nahm einen davon und fädelte ihn auf Jos’uns Kette. Er würde die Geste verstehen, da war sie sich sicher.

    »Jos’un, ich bin auf Renoirs Brücke«, sagte Hissa. »Am elften Pfeiler.«
    »Alles klar«, antwortete Jos’un. Der Untergrundzug hielt an der Station »Brückenkopf« unter dem östlichen Ende der Brücke und fuhr wieder los. Der nächste Halt hieß »Elfter Pfeiler« und hier stieg Jos’un aus.
    Renoirs Brücke war vor einigen Jahrzehnten unter dem vierten Janral errichtet worden, das wie Jos’un ein Inters gewesen war. Oder noch war, denn ein Janral lebte nach Erledigung des seiner Leitung anvertrauten Projektes wie ein gewöhnlicher Mensch weiter. Die Brücke war mit ihren Schiffspfeilern und den sich zwischen ihnen spannenden Bögen sowie den verschnörkelten Laternen jenen Brücken nachempfunden, die sich in der Vorstellung der Gondweltler zeitoben in Paris über die Seine spannten. Nur hatte der Gondfluss, der das alte östliche Erste Landung von seiner westlichen Erweiterung trennte, hier mit seinen Nebenflüssen, verästelten Seitenarmen und Sumpfland eine Breite von mehreren Kilometern. Jeder ihrer entsprechend den 22 Stunden des Tages 22 Pfeiler war über hundert Meter lang. Mit all ihren Läden und Restaurants, Wohnhäusern und verankerten Hausbooten war Renoirs Brücke selbst zu einem neuen Viertel von Erste Landung geworden.
    Einem Viertel, das Hissa magisch in seinen Bann gezogen hatte. Jos’un erkannte sie sogleich an dem großen Zeichenblock, unter dem nur ihre nackten Beine und das kupferrote Dreieck ihrer Schamhaare zu sehen war. Igeldreck! Er konnte schon wieder! War deshalb Nacktheit Zeitoben verboten? Dabei war es doch viel einfacher, sie zu ficken. Zu ficken, bis sein gieriges Ding endgültig Ruhe gab! Die Versuchung war groß, ihr gegen die Zeichenfläche zu tippen und zu sagen: »Ich vergewaltige dich!«
    Jos’un ließ es. Weil Hissa so in ihre Arbeit vertieft war, dass ein Stoß ihren Stift verrutschen lassen konnte. Was sie vielleicht mehr aufbrachte als wenn er sie ficken wollte. Er ging um sie herum und sah über ihre schmale weiße Schulter. Hissa zeichnete Erste Landung, so wie es von der Brücke aus aussah. Im Vordergrund der Gondfluss, dahinter die Promenade und die mehrstöckigen Häuser am Ufer. Farnbäume und Riesenfarne zwischen von Zeitoben mitgebrachten Bäumen. Auf einer Insel glänzte die silberne Kuppel der Kugeluhr im Schein der Morgensonne. Unter der Leitung des fünften und bisher letzten Janrals hatten die Menschen von Gondwelt sie gebaut, um in ihr Reisen in verschiedene Zeitdimensionen zu unternehmen.
    Hissa legte das Blatt um und befahl Jos’un: »Setz dich dahin. Da an den Pfeiler. Etwas tiefer in den Schatten. Ja, ruhig ein bisschen verstohlen, schließlich willst du als Inters mit einer schnellen Nummer ein paar Ringe machen.«
    »Und wenn tatsächlich einer kommt?«
    »Machst du eine Nummer und ich zeichne das.« Hissa sagte das so selbstverständlich, als ob er den Arm anders anwinkeln sollte. Sie geilte sich daran nicht einmal auf und erklärte: »Ich erfasse das Leben, weil es das Leben ist. Inters und ihre Kunden sind Leben, also zeichne ich auch das.«
    Jos’un ging in Pose, reckte seinen Hintern etwas vor und suchte Blickkontakt zu den wenigen Fußgängern, die jetzt über die Brücke gingen. Solange er nicht aufdringlich wurde, Leute belästigte oder gar bestahl, sagte niemand etwas. Inters waren schließlich ein Segen der Ankunft, egal ob man sie erotisch fand und Sex mit ihnen haben wollte oder nicht.
    »Lass mich bloß in Ruhe, du!«, explodierte ein kleiner und dicker Mann. Hissa wollte schon auffahren, doch Jos’un erklärte ungerührt: »Komm, ich blas dir einen, dann hast du nicht mehr so schlechte Laune.«
    »Ich habe keine Ringe mehr!«
    Jos’un legte die Arme um ihn und zog ihn in den Schatten des Pfeilers. Er kniete vor ihm, zog seinen bodenlangen Schurz beiseite und nahm den kleinen und dicken Schwanz darunter in seine Hand. Hissa musse sich mit dem Zeichnen beeilen, denn lange konnte Jos’un es mit dem Typ hier nicht treiben. Nur schnell seinen Schwanz in den Mund nehmen und heftig saugen, lutschen und lecken. Er wichste ihn mit den Fingern und massierte seine Eier und spürte ihn pulsieren. Der Kerl griff Jos’un ins Haar und zog seinen Kopf zurück, hielt ihn aber fest. Sein kleines dickes Ding spritzte eine unerwartet große Ladung seifigen Spermas auf Jos’uns olivbraunen Leib. »So habe ich es am liebsten«, meinte der Kerl und zog seinen Schurz wieder über seinen kleinen Freund. »Alles auf die Haut, wo ich es sehen kann. Du hast so einen schönen Körper, dass es doppelt so geil ist. Beim nächsten Mal lasse ich mich nicht mehr von den Igelfressern ausnehmen, dann bezahle ich dich auch, mein geiler Segen der Ankunft.«
    Vergnügt pfeifend ging er weiter. Unwillig riss Jos’un einen Farnwedel aus einem Blumenkübel und wischte sein Sperma ab. Hissa zeichnete eifrig und er erklärte erbost: »Das reicht für heute.«
    »Vielleicht bezahlt dich der Nächste«, flötete Hissa.
    »Oder die Tingwächter scheuchen mich weg.«
    »Das passiert auch Inters, wenn sie zu frech werden. Aber schon gut.« Sie sah zur rasch am tiefblauen Himmel nach oben steigenden Sonne und meinte: »Die Stimmung hier ist sowieso weg, das ist nur am frühen Morgen gut, wenn es noch ein bisschen Dunst gibt. Oder des Abends, wenn die Laternen brennen. Dafür haben wir heute Atelierwetter.«
    Sie stiegen in den Untergrundzug und fuhren eine Station zum westlichen Ufer. An der Promenade dort gingen sie einige hundert Meter flussaufwärts, bis sie zu einem mehrstöckigem Haus mit sandfarbener Fassade kamen. Dessen Dachgeschoss hatte Hissa zu ihrem Atelier gemacht, wo vom Boden bis zur Decke reichende Fenster und große Oberlichter viel Sonne herein ließen. Jetzt waren die Fenster offen, damit sich die Hitze nicht staute. Warm war es trotzdem und Jos’un überlegte, dass Hissa vielleicht deshalb nackt herumlief.
    Überall hingen Selbstporträts von ihr: dünner weißer Leib, eine gebogene Nase und etwas zu große Lippen. Grüne Augen und kupferrotes Haar und Schamhaar. Auf manchen Bildern war das Haar kurz, auf anderen reichte es bis zu ihrem Arsch. Jos’un sah von der Hissa mit den langen Haaren auf den Bildern zu der Hissa neben ihm, deren Haar eng an ihren Kopf lag. »Voilà«, sagte sie, zog eine mehrgliedrige Haarnadel heraus und schüttelte den Kopf. Wie flüssiges Kupfer wallte das Haar über ihren Rücken.
    »Lass es so!«, sagte Jos’un und legte seine Hand auf ihre schmale Hüfte.
    »Komm hierher«, entgegnete sie und zog ihn vor einen Spiegel. »Jetzt kannst du!«
    Die Tür des Ateliers ging auf und Timmi kam herein. »Entschuldigt, dass ... oh!«
    »Setz dich«, sagte Hissa. »Keine Sorge, dich und deinen Freund werde ich auch noch zeichnen. Der Tag hat kaum angefangen.«
    Der Tag hat kaum angefangen. Hissa spürte Jos’uns Verwirrung und zog seinen Arm um ihren dünnen Leib. »Du magst mich doch«, sagte sie und sah zum Spiegel, wo Jos’uns Abbild seine dunklen Arme um ihren weißen Leib legte. Er drehte sie mit dem Rücken zu sich, drückte ihren Oberkörper herunter und hielt sie an der Hüfte fest. Sein Ding war wieder so steif und hart wie ein Stück Holz und fand wie von selbst den Weg zwischen ihre runden weißen Hinterbacken. Hissa ließ es geschehen und sah nur immerzu in den Spiegel. Von überall her blickten sie und Jos’un ihre Abbilder an. Weiße Leiber krümmten sich in Jos’uns Griff und es war, als ob er nicht eine sondern viele Frauen fickte. Jos’uns Ding in ihr wurde noch härter und seine Hände gruben sich in ihr weiches Fleisch und drückten ihre Rippen zusammen. Hissa keuchte und schrie, um Wahn und Schmerz herauszulassen. Jos’un zog sie an sich, bis sich ihr weißer Arsch gegen seinen Bauch presste und er ganz tief in ihr war. Ihr weißer Leib pulsierte und sie biss auf ein Stück Leder, das sie bei besonders qualvollen Momenten benutzt. So etwas hatte Jos’un noch nie gesehen und es war so geil! So geil, dass sein Schwanz wie ein Vulkan glühendes Magma in ihre Höhle verspritzte, sie schreien ließ und das Leder aus ihrem Mund fiel.
    Noch immer vor Schmerz stöhnend, robbte Hissa zu ihrem Zeichenbrett und klaubte normale Stifte und einen Vielfarbstift zusammen. »Blute ich aus dem Arsch?«, fragte sie tonlos.
    »Bei der Ankunft, nein!«, entfuhr es Jos’un.
    »Wär nicht so schlimm ... ich hätte es nur zeichnen wollen.«
    Mit untergeschlagenen Beinen hockte sie sich auf den Boden und zeichnete alles, was er mit ihr getan hatte. Wie er sich ihr unsicher näherte und sie dann um so härter fickte. Wie sie schrie und sich das Lederstück in den Mund steckte, damit sie nicht die Leute auf der Straße hörten und die Tingwächter riefen. Mit fliegenden Fingern und über das Zeichenpapier huschenden Stiften zeichnete sie auch, wie der Knebel im Mund Jos’un in ihr explodieren ließ und sie wieder zum Schreien brachte ...
    »Sind das schon die fertigen Bilder?«, fragte Timmi.
    »Nein, nur die Vorlagen. Mit den Bildern fange ich an, wenn ihr beiden Hübschen wieder weg seid. Denkt nicht, dass das so leicht ist wie heute bei mir im Atelier zu hocken. Das ist harte Arbeit. Aber ein Künstler, der nicht auch ein guter Handwerker ist, dem nützen noch so tolle Motive und noch so viel Imagination nichts.«
    Sie hielt die Skizzen Jos’un vor die Nase und blätterte von einer zur anderen in der Hoffnung, ihn wieder geil zu machen. Doch sein Schwanz hing da wie ein ausgewrungener und halb zerrissener Lappen. Verzweifelt warf er die Hände hoch und wandte den Blick von ihr und Timmi ab. Timmi sah zu seinem Freund und hilflos zu ihr.
    Auch das zeichnete Hissa.
    Das Leben, wie es war.
    In seiner Größe und seiner Verzweiflung.
    Sie zeichnete Jos’un, wie er sie fickte und Jos’un wie er jetzt durch das Atelier tappte und dumpf auf Wände, Bilder und sein Spiegelbild starrte, ohne etwas richtig wahrzunehmen.
    Obwohl sie fürchtete, er würde ihr eine Szene machen, zeigte Hissa Jos’un auch diese Skizzen. Er nickte nur. »Hast du noch mehr?« Hissa hatte noch mehr. Viel mehr. Stapel von Skizzenbüchern, so groß und schwer, dass Jos’un sie kaum heben konnte. Zeichnungen von fickenden Menschen und einem riesigen Vielfüßer, den einige nackte Kinder lachend mit hoch erhobenen Stöcken zwischen Riesenfarnen und schäbig wirkenden Häusern hindurch scheuchten. Erste Landung vom Fluss aus gezeichnet, als es da nur wenige Häuser und weder eine Brücke noch die Kugeluhr gab. Mehrer Zeichnungen der dritten Janral Ranya Huseini, die nackt, mit gespreizten Beinen und Daumen zwischen den sehr roten Lippen auf einem schäbigen Sofa lag.
    Jos’un schlug das schwere Buch wieder zu und wuchtete es auf den Stapel zu den anderen Büchern, die Hissa in einem nur von einem Oberlicht erhelltem Lagerraum untergebracht hatte. »Jos’un, willst du essen?«, fragte Timmi.
    Jos’uns leerer Magen überstimmte seinen Schwanz und sein Gemüt, die weiter über den bevorstehenden Abschied trauern wollten. Er rief: »Ja. Ich komme!«
    Er lief zurück in das Atelier, wo Timmi für Hissa posiert hatte. Die öffnete ein Fenster, beugte sich vor und rief einem fliegendem Händler, der seinen Wagen auf der Straße unter ihr vorbei schob, zu: »Drei Schaben bitte!«
    Er brachte das bestellte Essen in ihr Atelier und wenig später löffelten sie das eiweißreiche Mahl aus dem Panzer der Tiere, in denen sie gekocht worden waren. Auch das zeichnete Hissa, ohne selbst zu wissen, wofür sie eine so alltägliche Szene brauchte. »Ich bin das Auge der Welt«, sagte sie und lächelte. Jos’un nickte. Er leerte seine Schabe und warf den Panzer in einen Mülleimer. Hissa war das Auge der Welt und das schon seit vielen Jahren.

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  6. #5
    scheherazade Avatar von eiskristall
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    Beverly, du schreibst klasse! Fast zu gut für hier...vielleicht erklärt das auch die wenigen Reaktionen, viele wollen anscheinend nur kurze REINRAUS-Geschichten ohne viel Drumherum und ohne jeden Anspruch. Was mir besonders gut gefällt, ist die Art, wie die teilweise brutalen Szenen in eine wunderschöne Sprache verpackt sind. Lass dich bitte von den fehlenden Kommentaren und Bewertungen nicht vom Schreiben abhalten, von mir gibt's wieder und ich freu mich schon auf den nächsten Teil!

    eis
    Auf dem Weg in ein neues Leben.
    Die Dinge geregelt die Koffer gepackt die Segel gehisst. Irgendwann wieder den Anker werfen.
    Nicht mehr getäuscht nicht mehr belogen nie wieder betrogen.
    Stattdessen bepackt nur mit etwas Mut. Mit Hoffnung und Frieden unterwegs zu mir selbst.

  7. #6
    Sex Gott/Göttin Avatar von Beverly
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    Zitat Zitat von eiskristall Beitrag anzeigen
    Beverly, du schreibst klasse! Fast zu gut für hier...vielleicht erklärt das auch die wenigen Reaktionen, viele wollen anscheinend nur kurze REINRAUS-Geschichten ohne viel Drumherum und ohne jeden Anspruch. Was mir besonders gut gefällt, ist die Art, wie die teilweise brutalen Szenen in eine wunderschöne Sprache verpackt sind.
    Hallo Eiskristall,
    nur REINRAUS ohne jede Rahmenhandlung fand ich selbst meistens langweilig. Weswegen ich für einen großen Teil von handlungslosem Porno nicht zu haben bin. Mich haben eher harte Sexszenen in Büchern und Filmen angemacht, wo da sonst noch was drinstand.

    Zitat Zitat von eiskristall Beitrag anzeigen
    ich freu mich schon auf den nächsten Teil!
    der jetzt gleich kommt

  8. #7
    Sex Gott/Göttin Avatar von Beverly
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    Eben war noch Dunkelheit gewesen, doch schnell schob sich die Sonne über den Horizont. Es versprach, wieder ein sonniger Tag zu werden und Jos‘un seufzte zufrieden im Halbschlaf. Seine Hand wanderte zwischen seine Beine und da war ... nichts! »Scheiße! Scheiße! Scheiße!« Gestern hatte er noch einen, wenn auch zuletzt kleinen und schrumpeligen, Schwanz gehabt, jetzt war da nur ein kleiner, schmaler Schlitz. Jos‘un war in seine Inters-Fase eingetreten. Er hatte gewusst, dass es bald so weit sein würde, trotzdem war er jetzt deprimiert und wälzte sich in die Kissen. Schule war zum Glück keine und so hatte er – der kein richtiger »er« mehr war – keinen Grund, etwas zu tun.
    »Jos’un, willst du essen?«, fragte sein Vater Atel und beantwortete die Frage selbst: »Ja, du willst!«
    »Lass mich ...«, murmelte Jos’un in sein Kopfkissen. Atel packte ihn unter die Arme und zog ihn hoch. Er setzte ihn auf die Füße und gab ihn einen Stoß Richtung Esszimmer. Aus dem es nach frisch gebrühtem Kaffee, mindestens zwei Sorten Omelette und frischen Brötchen und Baguette duftete. Zwanzig Menschen aus Jos’uns Gemeinschaft drängten sich um den großen Tisch. Zwischen ihnen saß Timmi und stopfte sich verstohlen eine Baguettescheibe mit Knoblauchbutter und einer an einer Salzstange aufgespießten Jungspinne in den Mund.
    »Sag bloß, du isst Spinne!«, meinte Jos’un.
    »Wieso. Schmeckt doch prima.«
    »Eeehh!«, machte Jos’un und wechselte das Thema: »Mein Schwanz ist weg!«
    »Oh.« Timmi verzichtete klugerweise auf weitere Kommentare, doch er sah Jos’un auf merkwürdige Art und Weise an. Nicht etwa mitleidig. Im Gegenteil. War es Bewunderung oder Respekt? Wohlgefallen oder Gier und Geilheit?
    Timmi war mit seiner Familie gekommen. Anstelle einer Begrüßung sagte Jos’un zu Berat nur: »Wie Sie sehen, hatte ich Recht – leider!«
    »Recht haben heißt nich immer Recht bekommen«, meinte Kristina prompt und Andromeda gluckste und kicherte. Die beiden Mädchen waren wirklich unausstehlich, da hatte Timmi wohl nicht übertrieben. Tia betrachtete ihn wohlgefällig: »Du siehst gut aus.« Sie strich über seinen nackten Rücken und legte ihre Hand besitzergreifend auf seinen Oberschenkel. Auch andere Frauen betrachteten ihn ebenso angetan wie manche Männer.
    »Sind die nur so scharf, weil ich irgendwann zu einer Frau werde?«, fragte Jos’un.
    »Nein.« Berat schüttelte den Kopf. »Sie wollen dich so, wie du jetzt bist. Vielleicht den Spalt noch ein bisschen größer, damit sie dich da hinein ficken können. Aber das kommt ja auch noch.«
    Irgendein Witzbold hatte lebende Spinnen auf einige Baguettescheiben geklebt. Die Tiere befreiten sich und flitzten unter viel gespieltem Ekel und Geschrei und noch mehr Hallo und Gelächer über den Tisch. Eine landete in Jos’uns Kaffeetasse und funkelte ihn aus vielen Augen böse an. »Ja, Menschen sind Schweine«, sagte Jos’un zu ihr. »Schweine und Igelfresser.«
    Vorsichtig trug er das Tier hinaus und setzte es im Garten aus. Timmi war ihm mit einem Tablett gefolgt, auf dem ihr Frühstück war. »Da drin ist es mir zu laut«, sagte er. »Und wenn ich nicht ein paar Meter zwischen mich und die Beiden bringe, muss ich mich noch in der Schule vom Wochenende erholen.«
    »Was machen wir überhaupt?«, fragte Jos’un.
    »Na, ihr kommt wieder zu mir«, antwortete Hissa über die Verschränkung.
    »Hast du eine bessere Idee«, fragte Jos’un Timmi.
    »Nein. Du?«
    »Nein.«
    Warum auch nicht?
    Jos’un rieb zwischen seinen Beinen, wo nichts mehr war. Wieder überkam ihn Verzweiflung. Wie sollte das nur ohne Schwanz sein? Die Frauen hatten zwar auch keinen Schwanz, aber die hatten nie gewusst, wie es damit war. Er schon. Igeldreck! Berat hatte erzählt, dass es Zeitoben keine Inters gab. Jetzt wäre Jos’un nur zu gern Zeitoben! Hier war alles Igeldreck!
    Am liebsten hätte er Hissa abgesagt und sich wieder in seinem Bett gewälzt. Doch er brachte es nicht über sich, Timmi einfach wegzuscheuchen. Selbst, wenn er Hissa und Timmi sagen würde, sie sollten ohne ihn was machen, änderte das nichts. Auf Heute folgte Morgen und dann musste er zu allem Übel in die Schule. Da ging es oft sehr locker zu und wenn sich Jos’un verständig anstellte, würden ihn die Lehrer für einen oder zwei Tage vom Regelunterricht befreien und Freistudien machen lassen. Nicht hin zu gehen war aber unmöglich. Wenn ihn nicht seine Familie zur Schule schleifte, besorgten das die Tingwächter. Dem Leben konnte er nicht entfliehen, so oder so. Würde das jemals aufhören? Für andere Menschen schon, wenn sie erwachsen wurden, ihren Platz im Leben fanden und mit der Welt in Einklang waren – egal ob als Moosmann im Sumpf oder als Physiker an der Kugeluhr. Inters allerdings waren ihr ganzes Leben lang dem Fasenwechsel unterworfen und kamen nie richtig zur Ruhe. Männer konnten zu Frauen und Frauen konnten zu Männern werden. Aber noch immer gab es kein Mittel, um bei Inters den Fasenwechsel zu stoppen. »Einmal Inters, immer Inters«, besagte ein altes Sprichwort.
    »Igeldreck!«, brüllte Jos’un. »I-gel-dreck!«
    Timmi starrte ihn an und Jos’un sagte: »Entschuldige. Aber ich konnte einfach nicht anders.«
    »Schon gut.«
    Timmi starrte ihn noch immer an. Seine Augen wanderten über Jos’uns nacken Leib. »Spürst du da was?« Ganz selbstverständlich griff er zwischen Jos’uns Beine. Jos’un wollte den Kopf schütteln, doch das stimmte nicht ganz. Er war jetzt ein Inters ... das, worauf alle scharf waren! Erregt legte er die Hand auf Timmis Arm und küsste ihn. »In den Spalt kannst du mich noch nicht ficken.«
    »Aber in dein Arschloch! Und ... ich habe Lust darauf!«
    »Mehr als bei Frauen oder Männern?«
    »Viel mehr.«
    »Kann es noch bis Hissa warten? Ich fand es vor den Spiegeln so geil. Und ...« Jos’un stockte. »Wenn Hissa mich zeichnet, ist es etwas ganz Besonderes.«
    »Glaubst du das mit dem Auge der Welt?«
    »Ich habe ihre ganzen Skizzenbücher gesehen, während sie dich gezeichnet hat. Da ist alles drin und manche sind bestimmt hundert Jahre alt.«
    »Dann lass uns ein paar Blätter hinzufügen!«

    Hissa öffnete die Tür ihres Ateliers und lächelte wohlgefällig. Sie strich über Jos’uns flachen Bauch und fasste ihn in den Schritt. »Kommt!« Gierig legte sie ihren Arm um Jos’un und Timmi hob ihn hoch. Gemeinsam trugen sie das Inters ins Atelier und ließen es dort zu Boden sinken, Gierig küsste Hissa es und setzte sich auf seine Brust. Sie streichelte Jos’uns Wangen und wandte sich zu Timmi: »Was willst du? Arschloch oder Mund?«
    »Mund geht auch.«
    Er hockte sich neben sie auf den Boden, Hissa nahm Jos’uns Kopf und führte ihn zu Timmis steil nach Oben zeigenden weißen Schwanz. »Mund auf!«, befahl sie und gehorsam öffnete Jos’un seinen Mund und leckte Timmis Eichel. »Schön machst du das.« Hissa streichelte seinen Nacken und spielte mit seiner Geldkette. »Die wird bald richtig schwr, so geil wie du bist!« Es war jetzt ein Inters und wurde auch ohne einen eigenen Schwanz geil. Jos’un ließ Timmis Schaft ganz tief in seinen Rachen gleiten. »Ooorrrhhh!« Hissa drückte seinen Kopf noch tiefer, küsste seinen Nacken und ließ ihre Lippen über seine samtene Haut nach Unten gleiten. Jos’un packte ihre Hand und legte sie auf seinen Schoß. Was sollte sie da ...? Der Spalt? Ein Finger von ihr ging hinein. Für zwei war er noch zu eng. Noch. Hissa seufzte geil. »Ich will jetzt seinen Mund«, flüsterte sie zu Timmi. »Nimm du den Arsch!« Gesagt, getan. Sie schob dem Inters ihre Votze in den weit geöffneten Mund und hielt seinen Kopf mit aller Kraft auf ihrem Schoß fest. Timmis weißer Kolben saß zwischen den braunen Hinterbacken und Hissa streckte ihre langen Beine aus, bis sie Timmis Hüfte erreichte. Sie legte ihre Füße auf Timmis verlängerten Rücken und winkelte die Beine an. Er kam näher und glitt tiefer in Jos’uns weiches Fleisch. Jos’un schrie vor Schmerz und sah sich gepeinigt nach dem Lederstück um, das Hissa benutzte, wenn die Qualen zu groß wurden. Sie drückte seinen Kopf herunter und erstickte mit ihrer klatschnassen Votze seine Schreie. Timmi stöhnte und streckte die Arme nach ihr aus. Sie streichelte seine kastanienbraunen Locken. Jos’un schrie wieder und sein Leib bäumte sich zwischen Timmi und Hissa auf. Timmi erlöste es von seinen Qualen und zog sein noch immer hartes Ding aus ihm. Das Teil war eben noch in Jos’uns Eingeweiden und jetzt klebte die Scheiße den Inters daran! Das wollte Hissa haben! »Fich mich!«, schrie sie. »Sofort!« Timmi plumpste auf sie und stieß sie so ungeschickt als ob er das zum ersten Mal tat. Gut so! »Nimm keine Rücksicht!«, schrie Hissa. »Fick mich wie Jos’un!« Sie streckte ihre Hand aus und krallte die Finger in Jos’uns schwarze, glänzende und dicke Locken. Er streichelte ihren schweißnassen dünnen Leib und spielte mit ihrem langen kupferrotem Haar. »Fick mich wie Jos’un!«, schrie Hissa. Timmi fickte sie. Bis sie nur noch schrie.

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    Der erste Tag der viertägigen Arbeitswoche, auf die wieder drei Tage Freizeit folgten, begann für Jos’un schon um drei Uhr! »Was ...?«, dachte es als es auf den Uhrzeiger blickte, dann begriff es. Heute war nicht Schule für es, sondern sein großer Tag im Raumfahrtzentrum. Hatten die Igelfresser da, die sich alle für kleine Janrals hielten, den Termin zur Mustersendung absichtlich so früh angesetzt? Um zu sehen, wie ernst es ihm war?
    Es war ihm sehr ernst! Auf dem Hocker neben seinem Bett lag der graue knielange Schurz mit einem gelben Streifen und dem Emblem der Raumfahrer: einem als Mensch geformten Schlüssel neben einem mit Vogelschwingen versehenem Schloss. Jos’un duschte hastig und legte den Schurz und seine besten schwarzen Regenstiefel an. »Schick siehst du aus«, sagte Tiriac. »Zieh ruhig noch die Jacke an, es ist kalt als ob der Gletscher bis zu uns kommen wollte.«
    »Mach ich«, sagte Jos’un.
    »Viel Glück und grüß die Sterne von mir.«
    »Du warst ...?«`
    »Ich bin Raumfahrerin. Meine Verschränkung ist noch immer vorhanden, selbst wenn ich mich aus dem aktiven Dienst zurück gezogen habe. Es gibt außer mir nur eine Handvoll Anderer, die so weit reisen können. Das verpflichtet.«
    »Äh, Tiriac.«
    »Ja.«
    »Ich will nicht respektlos sein und es wird lange dauern, bis ich so weit bin, zum nächsten bewohnbaren Planeten zu reisen. Aber warum ist das noch immer so umständlich? In den Filmen von Zeitoben geht das manchmal ganz schnell. Ohne dass man für jedes Lichtjahr ein Jahr warten muss. Oder gar nicht raumfahren kann, wenn man nicht verschränkt wurde.«
    »Deine Frage ist nicht respektlos, kleiner Ficker!« Tiriac lachte, als sie Jos’uns konsterniertes Gesicht sah. »Nein, das haben wir uns schon alle gefragt. Aber es ist wie mit dem Tipler-Transfer und der Kugeluhr: Da haben auch einige den Mund zu voll genommen und sollten froh sein, überhaupt mehr als Igelscheiße zu fressen zu bekommen.«
    »Hat man nie versucht, das zu verbessern?«
    »Unser Verständnis des Kosmos reicht dazu einfach nicht aus. Weder bei Reisen durch die Zeit noch bei Reisen durch den Raum. Dazu muss ein Janral her und den sehe ich nicht vor fünfzig oder hundert Jahren kommen. Vielleicht du.« Sie nahm Jos’uns Kinn in die Hand und küsste ihm auf die Wange. »Viel Glück. Und grüß die Sterne.«

    Ohne Frühstück lief Jos’un aus dem Haus. Es regnete und es sah seinen Atem vor dem Mund. Das geschah in Erste Landung nur an zwei oder drei der 394 Tage im Jahres. Jos’un fröstelte und spannte seinen Regenschirm auf. Es rannte in die Station des Untergrundzuges, wechselte die Linie und fuhr bis zum Rauhafen. Hier starteten in unregelmäßigen Abständen die Fontänenkapseln zu den beiden Monden und hier befanden sich die anderen Raumfahrt-Einrichtungen von Gondwelt. Jos’un überlegte, dass es mit den Stiefeln, dem Schurz und der Jacke schon wie ein richtiger Raumfahrer aussah.
    Vor der Musterung musste es aber alles wieder ablegen. »Die Geldkette auch«, sagte die Technikerin und betrachtete wohlgefällig seinen nackten Leib. »Wir müssen uns auf das Wesentliche beschränken.«
    »Ich weiß.«
    Die Auswahlkommission hatte bei seiner Meldung rumgedruckst, weil sein Fasenwechsel die Rekombination erschweren könnte. Was war, wenn eine Empfängerstation ein Muster von ihm aus der Inters-Fase hatte und er als Mann oder Frau dahin rekombinierte? Jos’un hatte gefragt, was mit Raumfahrern sei, die auf gewöhnliche Weise ihr Geschlecht wechselten, dicker oder dünner wurden. Vom geistigen Veränderungen ganz zu schweigen. Danach hatten sie sich nur angesehen und nichts mehr gesagt.
    Splitternackt kletterte es in die riesige Kugel des Mustersenders und wurde ganz leicht. »Arme und Beine ausstrecken!«, befahl die Technikerin. »Denk an nichts. Oder an die Sterne.« Jos’un verlor jedes Gewicht und schwebte im Mittelpunkt der Kugel. Es wurde dunkel und er hörte keinen Ton. Seine Haut begann zu brennen, dann rief die Technikerin: »Muster erkannt ... Muster abgestrahlt!«
    Durch Datenleitungen lief Jos’uns Muster zu den großen Sendern am Rande des Raumhafens. Die strahlten es zu Relaisstationen auf dem Zweiten Mond, von wo es über weitere Stationen zu Empfängern im Sonnensystem und außerhalb gesendet wurde. Jos’un konnte in Sofortzeit zu jeder Station reisen, die über lichtschnellen Laser- oder UKW-Funk zuvor sein Muster erhalten hatte. Nach einem Tag stand ihm somit das Sonnensystem offen und nach einem Dreivierteljahr die Beobachtungsstation, die um den blauen Überriesen Fanal-der-Ankunft kreiste. Es musste aber 19 Jahre warten, bis es zum nächsten Planeten reisen konnte, wo Menschen ohne Überlebensanzug existieren konnten. Regenbogenfall, der vielversprechendste erdähnliche Planet, stand ihm erst in 35 Jahren offen. Je älter es wurde, desto größer war der Raumbereich, den es bereisen konnte. Weshalb Raumfahrer nicht am Ende, sondern am Beginn ihrer Ausbildung gemustert wurden, damit ihnen möglichst früh möglichst viele Ziele zur Verfügung standen.
    »Glückwunsch!« Die Technikerin nahm Jos’uns Hand, küsste es mehr als flüchtig auf die Wange und gab ihm einen Klaps auf den Po. »Morgen darfst du die Küche auch Kallisto schrubben!«
    Verdutzt starrte Jos’un sie an. Alle im Raum lachten und ein Mann mit grauen Haaren klärte es auf: »Das ist ein alter Witz bei uns. Weil von den Langjährigen niemand die Stationen im Sonnensystem warten will, müssen das die Neuen machen. Um Erfahrungen zu sammeln und weil das für sie wirklich neu ist. Da gibt es nicht viel zu tun und man kann auch nicht wirklich viel falsch machen. Außer die Fenster aufzumachen.« Wieder lachten alle. Aber als Jos’un nach seinem Schurz langte und ihn vor dem nackten Leib hielt, glotzten sie nur. Es wackelte dezent mit dem Hintern, lächelte und fragte: »Ich möchte was einem Freund zeigen. Nicht den Mond, Kallisto oder Mars.«
    »Nimm Kallisto«, riet die Technikerin. »Da sieht er das Jupitersystem. Der Mars ist nur öde.«
    »Will dein Freund auch Raumfahrer werden?«, fragte der Grauhaarige.
    »Nein.« Jos’un schüttelte den Kopf. »Er will lieber mit einem Segelboot um die Welt fahren. Aber einen Ausflug würde er gern machen. Und nicht nur zum Mond.«
    »Je mehr wir mustern, desto besser! Je früher er sich mustern lässt, desto besser!«, erklärte der Grauhaarige. »Schon wegen der Überbevölkerung. Vielleicht wandert dein Freund nach Regenbogenfall aus, wenn sich in vierzig Jahren hier tatsächlich fünf oder sechs Millionen Menschen hier drängeln sollten.«
    »Wer weiß.« Jos’un zuckte die Achseln. Das stetige Wachstum der Bevölkerung von Gondwelt sorgte immer wieder für Diskussionen. Jetzt lebten auf Gondland zwei Millionen und in Laurasia etwas über eine Million Menschen. Die Kinderzahl ging zwar langsam zurück, lag aber noch immer über der Erhaltungsrate von 1 pro Individuum. Zudem verlängerte sich die Lebenserwartung. Tiriac war mit ungefähr 200 Jahren für ihre Generation sehr alt. Vor Jos’un und seinen Altersgenossen lag ein Leben von 250 bis 400 Jahren. Kindersegen und sinkende Sterberate waren Grundlage von Prognosen, denen zufolge sich die Bevölkerung von Gondwelt erst bei zwanzig bis dreißig Millionen Menschen stabilisieren würde. Was viel zu viele waren und weshalb der Gondting die Raumfahrt und die Kugeluhr förderte, um neue Welten für die vielen Menschen zu erschließen.
    Jos’un lächelte. Er und Timmi auf Regenbogenfall? Wenn sie dann noch oder wieder zusammen waren ... keine schlechte Idee. »Ich werde Timmi Bescheid sagen, dass er sich mustern lassen kann.«
    »Aber morgen steht Kallisto auf dem Programm.«
    Wieder lachten alle. Jos’un nahm sich vor, Tiriac zu fragen, ob die Raumfahrer vieler solcher blöder Witze hatten.

    Am nächsten Tag hätte sich Jos’un allerdings gewünscht, Kallisto wäre mehr als nur ein Witz gewesen. Für es stand Waldlauf unter dem »Janral« an. Der Janral war Sportlehrer an Jos’uns Schule und wegen seines Auftretens nannte ihn niemand anders als »Janral«. Oder Igelfresser!
    Der Janral war ein Moosmann. Moosmänner und –frauen lebten in Symbiose mit photosynthetischen Einzellern direkt unter ihrer Haut. Ihre Symbionten nahmen Abfallstoffe und Kohlendioxyd aus ihrem Blut und wandelten es mit Hilfe des Sonnenlichtes in Sauerstoff und Nährstoffe um. Moosmänner verfügten über große Körperkraft und enorme Ausdauer und hatten dank ihres Symbionten einen geringeren Bedarf an Nahrung und Sauerstoff als normale Menschen. Damit möglichst viel Sonnenlicht an ihren Symbionten kam, gingen sie immer mit nacktem Oberkörper und kahl rasiertem oder enthaartem Schädel. Moosfrauen zogen es vor, Symbionten zwischen ihren Haaren wachsen zu lassen. Wegen ihrer körperlichen Überlegenheit waren Moosmänner und Moosfrauen auch in der Raumfahrt tätig und arbeiteten auf Planeten, die für gewöhnliche Menschen zu unwirtlich waren.
    So klopfte auch der Janral Jos’un auf die Schulter: »Ich habe gehört, du bist gemustert worden.«
    »Ja, gestern.«
    »Dann steht dir das Sonnensystem schon offen.«
    »Ja, vielleicht besuche ich mit einem Freund Kallisto.«
    »Mach das. Für den Anfang ist das nicht schlecht.«
    »Waren Sie ...?«
    »Als ich so alt war wie du. Es gab freie Kapazitäten und Moosmänner sind begehrt, weil sie nicht so schnell einknicken wie die übrigen Scheißer. Gearbeitet habe ich dann auf Ýhh und Parisot. Auf Ýhh ist mir beim zweiten Einsatz fast der Symbiont verreckt und da hing ich die Raumfahrt an den Nagel. Obwohl man da ja nie richtig aufhört. Du weißt schon.«
    »Ja.« Jos’un nickte eifrig. »Eine aus unserer Gemeinschaft wurde auch gemustert.«
    »Kann man nicht einfach alle mustern? Damit sie reisen können«, fragte Dirac.
    Der Janral zuckte mit den massigen Schultern. »Sie haben da ein Gerät und das kann pro Tag zehn bis elf Menschen mustern. Das macht im Jahr 4000. Gesetzt den Fall, es gibt keine Störungen und sie arbeiten Tag und Nacht. Alles Weitere rechne dir bitte selbst aus.«
    »Mehr Geräte.«
    »Der Ting nörgelt doch schon jetzt rum. Auf Ýhh haben sie fast nur Moosleute, weil sie da am Proviant sparen und auf ein Lebenserhaltungssystem verzichten können. Sie hüpfen lieber wie blöde zu den Monden, anstatt mal gescheit zu investieren. Der nächste Janral hilft den Scheißern vielleicht auf die Sprünge, aber der ist noch fern.«
    Der Janral schlug in die Hände: »Aufgepasst, Igelfresser!«
    »Aufgepasst, Igelfresser!«, rief die Gruppe im Chor zurück. Alle hatten das so abgesprochen und jetzt machten alle mit. Der Janral griente, als ob er tatsächlich einen gebackenen Igel gegessen und dabei in einen Stachel gebissen hätte. Er schlug noch einmal in die Hände: »Liebe Schüler und Schülerinnen! Wir nutzen das kühle Wetter, um mal wieder richtig zu laufen. Von der Schule schnurstracks zum Wald der Ankunft und den Holzfällerweg entlang bis in den Alten Wald. Auf gleichem Wege zurück, damit wir vor dem Dunkelwerden wieder hier sind!«
    »Wie schön«, stöhnte Dirac.
    »Ich wäre lieber auf Kallisto«, meinte Jos’un.
    »Wie kommst du da drauf?«
    Jos’un erklärte es ihm und Dirac lachte. »Reise aber nicht nach Ýhh, da gibt es nur welche von seiner Sorte!«
    Die Gruppe verließ die Schule und wandte sich zu den Außenbezirken von Erste Landung. Der Himmel war grau und aus dem Süden kam ein eisiger Wind. Selbst in knielangen Sporthosen und Hemd fröstelte Jos’un. Kaum zu glauben, dass es noch vor wenigen Wochen nackt herumgelaufen war. Und einen Schwanz gehabt hatte ...
    Sie marschierten in schnellem Schritt durch Straßen, auf denen sich kaum ein Mensch blicken ließ. Feiner Regen setzte ein und ließ mehr als einen Schüler auf den Abbruch des Waldlaufs hoffen. Der Regen hörte wieder auf und es blieb nur grau und kalt. Selbst ihr Sportlehrer trottete neben ihnen her und ließ seine Blicke über die Schüler schweifen, ohne etwas zu sagen. Moosmännern mochte ihr Symbiont zu großer Vitalität verhelfen, wenn es warm und hell war. Bei Kälte und Dunkelheit neigten sie aber zu Trübsinn wie andere Menschen.
    Sie kamen durch das Viertel, in dem Timmis Familie wohnte. »Gruupe ... HALT!« Der Janral brüllte so laut, dass alle erschrocken zusammenzuckten. Jos’un überlegte, dass wer immer in den umliegenden Häusern noch geschlafen hatte, jetzt aus dem Bett gefallen sein musste. »Wir haben jetzt alle genug Trübsal geblasen und uns auch hinreichend aufgewärmt. Soweit das bei diesen Scheißwetter überhaupt möglich ist. Dafür geraten wir nicht so schnell ins Schwitzen und deshalb laufen wir jetzt LOS!«
    Und sie liefen los! In verhaltenem Trab. Meter um Meter, Minute um Minute. Aus Metern wurden Kilometern und aus Minuten wurden Stunden. Jos’un starrte nur auf den Boden unter ihm und die Füße der Läuferin vor ihm. Es war Matras, eine große blonde Frau, die bald mit der Schule fertig war. Dirac lief neben ihm und zwischen ihm und Matras lief Trixa, eine kleine, zierliche und dunkle Frau.
    Der Janral wuselte um seine Schüler herum und achtete darauf, dass keiner zurück blieb. Ab und zu erlaubte er schnelles Gehen oder befahl einen Sprint. »Stop!«, brüllte er plötzlich und Jos’un wäre fast in Trixa hinein gerannt. »Was ist los?«`, fragte er und sah es dann selbst. Der Stamm eines Mammutbaumes, der hier seit der Ankunft gewachsen sein musste, lag quer über dem Weg. Moosmänner und –frauen, die im Wald arbeiteten, standen herum und berieten sich.
    »Ihr Igelfresser lasst euch aber viel Zeit damit«, meinte der Janral. »Das Gewitter war doch schon vor ein paar Wochen.«
    »Ein großer Scheißer, der lieber kleine Scheißer scheucht als anständig zu arbeiten, sollte lieber den Rand halten«, meinte eine Moosfrau gemütlich. Sie ließ ihren Blick über die Schüler schweifen. »Sind ja alle knallrot. Wollt ihr nicht Pause machen? Wir haben Lapptee, den können wir nicht allein wegtrinken.«
    »Nein.« Der Janral schüttelte den kahlen Kopf. »Wenn wir jetzt Pause machen, krieg ich sie nicht mehr hoch. Also ...« Er hob seine Stimme: »Jungs, Inters und Mädels, es geht weiter. Mir nach und nicht schlapp machen!« Er musste den Kopf nur leicht einziehen, um unter dem riesigen Stamm hindurch zu kommen und so taten es auch seine Schüler. Die Moosfrau tätschelte Jos’uns Seite und sagte: »Du bist das Inters, stimmt’s?«
    »Ja. Woher ...?«
    »Am Gesicht und deiner Ausstrahlung. Komm ruhig mal wieder, Lapptee haben wir immer.«
    »Tarak, arbeite lieber selbst anstatt zu schäkern! Jos’un, wenn du noch länger Wurzeln schlägst, machst du gleich ganz schlapp!«, brüllte der Janral. »Weiter jetzt!«
    Und es ging weiter, Meter auf Meter, Kilometer auf Kilometer. Dass sie in den Altwald gekommen waren, wo es so wie vor der Ankunft der Menschen in Gondland war, merkte Jos’un nur daran, dass zwischen den Zweigen der urtümlichen Farn-, Siegel- und Bärlappbäume mehr Licht hindurchkam. Unter einem Riesenfarn sah er einen der sprichwörtlichen Igel, die sich von allen Tieren von Zeitoben am besten an das Leben auf Gondwelt angepasst hatten. Ihr Stachelkleid schützte sie vor den Kiefern und Klauen der meisten größeren Tiere und an Insekten, Würmern und Gliederfüßern fanden sie Nahrung in Hülle und Fülle.
    »Erlösung!«, keuchte Matras vor Jos’un und der Janral brüllte. »Jetzt im Schritttempo weiter. Nicht stehen bleiben. Langsam auskühlen. Denkt daran, es geht den gleichen Weg noch mal zurück!«
    Die Gruppe trottete den Weg entlang und Jos’un hob den Blick. Am Ende des Weges war der Turm des Kleinen Janrals. Es war eine aus feuerfest imprägnierten Baumstämmen zusammengezimmerte Konstruktion, die sich von einer breiten Basis nach oben verjüngte. Treppen führten auf eine Plattform in achtzig Metern Höhe und von da aus ging es auf einen Aussichtspunkt in knapp hundertachzig Meter Höhe. Vor einem Jahrhundert hatte der Initiator des Projektes vom Gondting gefordert, ihn dafür als Janral mit allen umfassenden Vollmachten einzusetzen. Die meisten Menschen wollten aber nicht für den Bau eines Turmes, dessen einziger Nutzen in seiner Höhe und Funktion als Aussichtspunkt bestand, zusätzlich arbeiten und sich Befehle erteilen lassen. So blieb der Möchtegern-Janral ein einfacher Gondländer, der einige Gleichgesinnte um sich scharte und den Turm mit ihnen baute.
    »Nicht stehen bleiben!«, befahl der Janral. »Wir gehen auf die Plattform!«
    Jos’un ging so mechanisch wie einer der Roboter, welche die meiste körperliche Arbeit verrichteten, und setzte einen Fuß vor den anderen. Schritt auf Schritt, Stufe auf Stufe. Es wurde heller, es war über dem Niveau der meisten Baumkronen und endlich ging es nicht mehr weiter!
    »Oaahh.« »Das reicht!« »Bin bedient!« »...«
    Die Schüler und Schülerinnen standen nur da. Wer noch Kraft hatte, fluchte. Viele sagten gar nichts. Nur Matras hatte noch Energie, um zum Rand der Plattform zu gehen und über die Baumkronen zu schauen. Sie deutete auf die schmale Treppe, die zur Spitze führte und fragte: »Darf ich?«
    »Nicht allein!« Der Janral hob seine Stimme. »Wer mag, kann noch mit mir bis ganz nach oben gehen.« Außer Matras und Kuba, einem drahtigen und dunkelhäutigen Schüler, wollte niemand. Die meisten waren sogar zu schlapp, um über diesen Vorschlag zu lästern.
    Eklig nass und unangenehm kalt klebte das Hemd an Jos’uns Leib. Er zog es aus, wischte damit den Schweiß von der Haut und band es um die Hüfte. Besser so. Die Wolkendecke war nur noch hellgrau und die Sonne schien als fahler Kreis hindurch. Langsam wich die Kälte. Eine Libelle flog vorbei, die in ihren Klauen eine wild um sich schlagende Ratte hielt. Das Fell des Tieres war nicht grau, sondern dunkelgrün. Wie Moosleute lebten auch viele Ratten in Symbiose mit photosynthetischen Parnern. ‚Ein Segen der Ankunft’, dachte Jos’un. ‚Wie ich.’
    Dirac legte seinen Arm auf Jos’uns nackte Schulter. »Das hier hätte viel größer werden sollen.« Er schwenkte seinen Arm in einer den ganzen Turm umfassenden Geste. »Nicht aus Holz, sondern aus Stahl. Und dreihundert Meter hoch. Zeitoben gibt es so was Ähnliches.«
    »Zeitoben gibt es Vieles«, meinte Jos’un.
    Der Janral kam mit Matras und Kuba die Treppe herunter und rief: »Es geht weiter!«
    Jos’un war es nur recht. Die Treppe herunter ging es leichter als hinaus und danach musste er nur noch laufen. Die klamme Kälte des Morgens wich einem kühlen Tag, der weder zu kalt noch zu heiß war. Schon erreichten sie die Stelle, wo der Mammutbaum über den Weg gestürzt war. Er lag noch immer da und nun stand hinter ihm auf dem Weg ein riesiger Schlepper mit flexiblem Greifarm. Die Waldarbeiter beachteten sie diesmal nicht. Nur die Moosfrau sah kurz zu Jos’un herüber und lächelte, um sich dann wieder über ein Steuerpult zu beugen. »Die mag dich«, meinte Dirac und Jos’un entgegnete: »Wer mag Inters nicht?«
    Wer mag Inters nicht?
    Die letzten Kilometer gingen wie im Fluge und bald rief der Janral: »Laufen einstellen! Schneller Schritt, damit ihr abkühlt und nicht umkippt!« Die Wolken hatten sich aufgelöst und obwohl die Sonne schon zum westlichen Horizont eilte, wurde es noch warm. Sie erreichten wieder die Schule und gingen zur Sporthalle. Jos’un warf sein verschwitztes Hemd in die Kleidertonne und ließ die durchgeschwitzte Hose und die Strümpfe folgen. Die Schuhe stellte es ab und lief splitternackt unter die Dusche.
    Abwechselnd prallte eiskaltes und dampfend heißes Wasser auf Jos’uns verschwitzten Leib. Es schrie und prustete begeistert, Matras spritzte ihm Wasser ins Gesicht und es spritzte zurück. Trixa, die klein und dunkel neben ihrer großen Mitschülerin stand, lächelte und auch Dirac und Kuba waren guter Dinge. Dampf wallte durch den Duschraum und alle beschlossen in stummer Übereinkunft, es sich nach der Schinderei unter dem Janral so richtig gut gehen zu lassen. Matras griff in einen Seifentopf und warf einen Klumpen auf Jos’uns nackte Haut. »Igitt.« Die Seife scheuerte rau und es schrie: »Igeldreck, Matras! Das nehmen die Arbeiter, um den Dreck von ihren Pfoten zu scheuern!«
    »Das macht dir ganz glatte Haut«, entgegnete sie. »Wirst schon sehen!«
    Lachend packte sie seine Hände und Dirac und Kuba verrieben die mit Körnchen durchsetzte Seife auf Jos’uns Haut. Ihre Hände fuhren über seinen Leib, die schmalen Schultern und die dünnen Arme. Matras verrieb die Seife in seinem Gesicht und es seufzte. Sie war so groß und stark und so nahe. »Mach ruhig fester, Mat«, sagte es. Ihre Hand rieb über seine Stirn und die Wangen und sie lächelte: »Gefällt es dir?«
    »Ja.«
    »Kann ich deine Hände loslassen?«
    »J .. ja.«
    Es rieb über sein Gesicht und den Oberkörper und tatsächlich war alles wunderbar glatt. Dirac und Kuba säuberten Jos’uns Beine und widmeten sich eifrig seinen Hinterbacken. »Lasst mir auch was«, lachte Matras und rubbelte zusammen mit ihnen. Sie rieb über Jos’uns Spalt und das zuckte zusammen. »Auhhh, Matras.«
    »Ist da schon was?«, fragte Dirac.
    »Zu eng für euch.« Prüfend zog Matras mit Daumen und Zeigefinger Jos’uns Spalt auseinander. Es zuckte durch das Inters wie ein Blitz und Jos’un wimmerte: »Matras, bitte! Nicht so ruppig!«
    »So besser?« Matras tauchte ihren Finger in reine Flüssigseife und schon ihn in den Spalt. Jos’un stöhnte und umklammerte sie geil. »Ja, es ist besser!«, stellte sie fest und reichte Dirac und Kuba den Seifenkübel. »Hier. Macht ihr das Arschloch!«
    Jos’un schluckte. Trixa war keine Hilfe. Sie drückte sich ängstlich hinter Matras und war froh, nicht selbst gefickt zu werden. Ein Finger bohrte sich in sein Arschloch, von der Seife so geschmeidig gemacht, dass Jos’un ihn kaum spürte. »Mach was auf deinen Schwanz, Kubbe!«, lachte Dirac. »Dann flutscht er nur so rein!«
    Prompt kippte Matras die Flüssigseife über Kubas schon steifen Penis. »Die Eier auch!«, sagte er. »Und sie« – er deutete auf Trixa – »soll es verreiben!« Matras schob Trixa zu ihm und sagte: »Tu, was er will.« Trixa begann zu reiben. Ihre und Jos’uns Blicke trafen sich. »Wenn du schon mal dabei bist, kannst du mich auch ganz säubern!«, ergänzte Kuba. »Und ihn auch!« Er machte eine Kopfbewegung zu Dirac, dessen Schwanz so steil abstand wie sein eigener. Er zog seinen Finger aus Jos’un und stieß ihn grob zur Wand. Schon kam Kuba, drückte Jos’uns Leib gegen die Wand und rammte sein glitschiges Teil in sein Arschloch. Es glitt wie durch Butter und eigentlich spürte Jos’un nicht viel. Kuba drang auf es ein und drückte nun mit seinem ganzen Körper gegen es. Jos’un zappelte und warf den Arm hin und her, sah verzweifelt zu Matras. Die rieb eifrig ihre Möse und stöhnte geil. Sie packte Jos’uns Arm, aber nur, damit das nicht länger zappelte und Kuba es besser ficken konnte. Jos’uns Leib spannte sich und Kuba glitt bis zum Anschlag in es. Sein Ding dehnte das Fleisch des Inters und Matras verstärkte ihren Griff um seine Schulter, damit es sich nicht losriss. Sie war viel zu stark und bittend sah Jos’un zu ihr und begegnete nur ihrem glasigen Blick. Ihre Augen starrten durch ihn hindurch oder sahen nur das geile Fleisch, das sich in ihrem Griff wand und sie sahen Kuba, der in es stieß.
    Dirac hatte nicht länger warten können und seinen kräftigen Arm um Trixas Hüfte gelegt. Als ob sie nichts wöge, zog er die zappelnde Frau zu sich und senkte sein hartes Teil zwischen ihre Hinterbacken, ohne den Blick von Kuba und Jos’un abzuwenden. »Halt still, dann ist es nicht so schlimm für dich!«, befahl er und Trixa hielt still. Sie beugte sich vornüber und wandte den Blick zu Jos’un, das sich in Matras’ Griff wand. Es war so schön, wie es von Matras festgehalten wurde!
    »Ja, es ist geil!«, keuchte Dirac und fickte sie richtig hart. »Geiler als du!« Wieder ein brutaler Stoß, der Trixa die Tränen in die Augen trieb. Geiler als du ... sie langte unter sich und kraulte seine Eier. Dirac gab ihr eine Ohrfeige, aber sie spürte, dass er es aus Geilheit tat. Sie massierte seine Eier fester und er brummte wie ein altmodischer Verbrennungsmotor. Sein Ding in ihr wurde noch härter und stak wie ein Eisenrohr in ihr. Geiler als du ... Trixa bewegte ihren Leib vor und zurück, jede Bewegung war unerträglicher Schmerz ... geiler als du ... sie fickte weiter, massierte seine Eier und keuchte: »Magst mich schlagen?«
    Wieder gab er ihr eine Ohrfeige, sie zuckte zusammen und ihr Fleisch verkrampfte sich um den Pfahl, der in ihr wütete. »Luder!« Dirac konnte dem geilen Miststück noch eine runterhauen, dann kam er. Er kam! Er ergoss sich in die Arschvotze, bis nichts mehr da war. Es flimmerte und ihm wurde dunkel vor den Augen. Das kleine Luder nahm seinen Arm und er stützte sich auf ihre Schulter. So sank er langsam und sacht zu Boden und blieb da liegen. Sein Herz raste, als ob es platzen würde. Ankunft! Zuerst der Waldlauf, dann Trixa. Dirac konnte nicht mehr und blieb einfach liegen. Sollte Kuba das Inters allein ficken! Dirac ließ schon der Gedanke ans Ficken schwach und übel werden. Ankunft und Igeldreck! Er war fertig!
    Trixa ließ Dirac zu Boden gleiten und wäre unter seinem Gewicht fast zusammengebrochen. Läge er nicht zu ihren Füße, würde sie glauben, er stäke noch immer in ihrem Fleisch, so weh tat ihr alles. Sie konnte sich selbst kaum auf den Beinen halten ... Matras’ langer Arm schoss vor und sie drückte Trixas Kopf auf ihre Votze! »Blas mich, du Luder!« Voller Angst drückte Trixa ihren Mund gegen die dicke Pflaume und sog und leckte mit aller Kraft.
    Ankunft! Das war es! Matras stöhnte selig, hielt den Kopf der kleinen Schlampe ebenso brutal fest wie den Arm der anderen Schlampe, die in Kubas Griff jammerte und schrie. »Bist du schon gekommen?«, fragte sie.
    »Nein«, stöhnte Kuba. »Ich ficke das Stück bis zum Hals, aber kann einfach nicht abspritzen!«
    »Lass es uns mal versuchen!«
    Sie lächelte einladend, strich durch das strohblonde Haar und schwenkte ihre großen und festen Titten. »Du kannst auch mein Arschloch haben ... alles!«
    »JaaAAAHHHH!«
    Kuba stieß das Inters weg und scheuchte das kleine Fotzenstück von Matras’ Votze weg, um seinen Speer da rein zu stoßen. Sie schrie, umklammerten ihn aber sogleich mit ihren starken Armen und Beinen. Er schlug ihr ins Gesicht und biss sie. Sie biss ihn. »Fick mich, du Igelfresser!« Er fickte sie! In die Votze, zwischen die großen und prallen Arschbacken und in den Mund! Immer wieder riss er sie herum und stieß in ein anderen Loch. Er schlug, biss und beschimpfte sie. Sie schlug, biss und beschimpfte ihn und wollte noch immer mehr!
    Trixa taumelte zu Jos’un und es nahm sie tröstend in den Arm. Beiden sahen da zu Boden, wo Dirac gelegen hatte. Er war nicht mehr da, stand unter einer Dusche und ließ Wasser auf sich herabrieseln. Nicht zu warum und nicht zu kalt, um wieder munter zu werden und nicht doch noch einen Herzschlag zu bekommen.
    »Da muss ich doch mal ...« Der Janral trat in den Duschraum, sah Kuba und Matras und sah die Anderen. »Dirac geht’s?« Dirac war zu schlapp, um zu antworten und der Janral fügte hinzu: »Ich ruf dir besser eine Motorikscha, die dich nach Hause bringt. Die steht dann vor der Schule.«
    »Ja«, hauchte Dirac. Er stellte die Dusche aus und trocknete sich ab. »Wollt ihr ...?«
    Trixa schüttelte stumm den Kopf und Jos’un sagte: »Nein, danke.«
    Dirac starrte sie an und sein Schwanz zuckte. Sein Herz raste wieder, er wandte sich abrupt ab und ging hinaus. Vor der Duschkabine stand der Janral, nahm ihn am Arm und führte ihn zu der wartenden Rikscha. Mit lautlosem Gravomotor fuhr sie los und glitt durch die Straßen von Erste Ankunft. Die Sonne war schon untergegangen und an einem nachtklarem Himmel leuchteten die Sterne. Es wurde wieder kühl und Dirac fröstelte. Ach ja, er war nackt von der Duschkabine direkt in die Rikscha getappt. Ankunft! Dieses kleine Luder! Nur nicht dran denken, sonst machte er doch noch schlapp!

    Dirac stellte die Dusche aus und trocknete sich ab. »Wollt ihr ...?«, wandte er sich an Trixa und Jos’un. Trixa schüttelte stumm den Kopf und Jos’un sagte: »Nein, danke.« Dirac ging ohne sie. Wie gebannt starrten die Beiden auf den Orkan aus Fleisch und Saft, Gewalt und Leidenschaft, den Kuba und Matras entfesselten. Matras’ Hand klatschte in Jos’uns Gesicht und mit brennenden Wangen kniete es sich unter sie und leckte zwischen ihren Beinen und an ihrem Arschloch. Trixa war ihm gefolgt und ließ ihre Zunge um Diracs Eier spielen. »Ich bin geiler als du!«, zischte sie.
    »Es gibt nichts Geileres als Inters!«, entgegnete es.
    »Warte ab, wen er fickt, wenn er mit der großen Schlampe fertig ist!«
    Matras keuchte und Jos’un half mit dem kleinen Finger in ihrem Arschloch ihrem Orgasmus nach. Sie brüllte so laut, das Jos’un fürchtete, der Janral würde wiederkommen und sie allesamt so, wie sie waren, aus der Schule schmeißen. Auf dass sie auf der Straße von den Tingwächtern ins Mondviertel gekarrt werden würden. Aber nichts dergleichen geschah. Zufrieden lächelnd löste sich Matras von Kuba und gab Jos’un verspielt eine Ohrfeige: »Wer hat dir erlaubt, mir den Finger hinten rein zu stecken?!« Sie schlug es noch mal und lachte: »War aber gut, kleines Fotzenstück!« Sie küsste es auf die Wange und ging. Kuba sah ihrem großen und geraden Rücken nach und sah auf Trixa. Die lag flach am Boden, die schwarz behaarte Votze zwischen den gespreizten Beinen. Ankunft, er musste aufpassen, dass anstelle des Schlappschwanzes Dirac sich nicht er zu Tode fickte.
    Dann würde Kubas Seele aber schreien können: »ICH HABE GELEBT!«
    »Schrei nicht, fick mich!«, schrie Trixa. »Und fick es!« Sie deutete auf Jos’un. »Oder bist du so ein Schlappschwanz wie Dirac?!«
    »Nein!«, schrie er. »Ich fick dich, auch wenn es das Letzte ist, was ich tue!«
    Er fickte sie.
    Er schrie wieder.
    Er fickte Jos’un!
    Und lebte!

    Es war wie ein Rausch, dem sich Jos’un und Trixa willig ergaben. All ihre Löcher und ihre glatte Haut, ihre reibenden und wichsenden Hände, die saugenden Lippen und die leckenden Zungen stellten sie willig in Kubas Dienst. Wer war gieriger? Er, der ihre Leiber packte und in sie stieß, ohne darauf zu achten, wen er wo hin fickte? Sie, die gierig über seinen Schwanz herfielen und ihn am Arschloch leckten und fingerten, damit sein Teil länger steif blieb?
    Irgendwann sackte Kuba schlaff in ihre Arme und das gerötete Stück Fleisch zwischen seinen Beinen war nur noch Fleisch, das zu lange zu heftig beansprucht worden war. »Iiiiihh, mir läuft die Scheiße aus dem Arsch!«, kreischte Trixa. Jos’un drehte ihre Kehrseite zu sich und meinte: »Solange du nicht blutest, geht’s.«
    Kuba nahm einen Schlauch und spritzte ihr Arschloch ab. Sie lachte und er ließ den Wasserstrahl über ihren Leib wandern. Jos’un nahm den Schlauch und spritzte ihn ab, dann wusch Trixa Jos’un. Sie trockneten sich gegenseitig ab, dann war es vorbei.
    »Bis dann.«
    »Bis dann.«
    »Bis dann.«
    Jos’un zog wieder jenen Schurz, die Jacke und dazu noch das Käppi der Raumfahrer an, das ihn an der Schule schon den Spitznamen »Mini-Janral« eingebracht hatte. Um weiteren Hänseleien den Boden zu entziehen, wollte es damit am nächsten Tag nicht mehr kommen. Wobei der nächste Tag schon begonnen hatte, wie es ein Blick auf die Uhr am Schultor zeigte. Egal. Die Raumfahrerkleidung war für die kalte Nacht genau richtig. Über ihn leuchteten unzählige Sterne. Und warteten auf ihn.
    »Hallo hübesches Inters!« Die beiden Frauen waren nicht mehr ganz nüchtern und kicherten albern. »Wohin des Weges?«
    »Zu den Sternen.« Jos’un hob sein Käppi mit dem Symbol der Raumfahrer.
    »Oh! Dürfen wir mitkommen?« Die Frau ließ ihre Hand zwischen die Säume seiner Jacke gleiten. Igeldreck! Es trug sie offen mit blanker Haut darunter, kein Wunder, dass die Tussis geil wurden!
    Ihre Freunding winkte schon eine Rikscha herbei und Jos’un überlegte. Schwänzen durfte es als angehender Raumfahrer nicht mehr, da waren sie sehr strikt! Doch ein Raumfahrer suchte auch das Abenteuer und die Beiden hier waren gar nicht so übel.
    »Ihr müsst mich Morgen Punkt sechs wieder hier absetzten. Und blasen kann ich euch nicht, nur kuscheln.«
    »Mehr wollen wir doch gar nicht.« Sie lachte und trug ihn in die Rikscha. »Nach dem Igelfresser nur mit was Hübschem im Bett liegen. Frühstückst du morgen aber mit uns?« Das sagte sie irgendwie flehend. Jos’un nickte heftig: »Mal wieder Essen ist gut. Ach ja.« Er deutete auf seine Kleider. »Leiht mir einen Schurz. Wenn ich damit morgen wieder in die Schule komme, ärgern sie mich nur.«
    »So sind sie, die Schüler«, meinte eine und die Andere nickte. »Kleine Igelfresser!«
    Jos’un schlief schon in der Rikscha ein. Sanft trugen ihn die Beiden in ihr Bett, zogen seine Raumfahrerkleidung aus und legte sich zu beiden Seiten des Inters. Bald schliefen alle und der große und silberne Erste Mond zeichnete durch das Fensterkreuz des Zimmers fahle Rechtecke auf die Bettdecke und ihre nackten Leiber.

    © Beverly 2008

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    Das Leben des Intersexuellen Jos'un ist erst am Anfang und er / sie / es und seine Freunde werden in ihrer exotischen Welt noch viel Spaß haben
    Geändert von Beverly (05.08.2008 um 13:44 Uhr)

  11. #10
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